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Ernährungsplan für dein Baby: Das brauchen die Kleinsten

Wie sieht die optimale Ernährung deines Babys im ersten Lebensjahr aus? Erfahre bei uns, was dein Kind im ersten Jahr braucht. In unserem Podcast spricht Jette mit Ernährungswissenschaftlerin Dr. Alexa Iwan und gibt Tipps, ab wann Eltern ihre Kleinen an Beikost heranführen können.

✔️ in Zusammenarbeit mit Dr. Alexa Iwan, Ernährungswissenschaftlerin

Überblick

Ernährungsplan für Babys im ersten Lebensjahr

Im ersten Lebensjahr entwickelt sich dein Baby täglich weiter – dafür braucht es eine Menge Energie. Die richtige Ernährung ist wichtig, damit dein Baby glücklich und zufrieden ist und einer gesunden Entwicklung nichts im Wege steht. Was die Ernährung betrifft, wird das erste Lebensjahr deines Kindes in drei Abschnitte unterteilt:

  • ausschließlich Milchernährung
  • Einführung von Beikost
  • Übergang zu Familienkost

Muttermilch ist in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten die beste Nahrung für dein Baby. Sie ist ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Säuglings zugeschnitten. Durch das Stillen baust du eine besondere Beziehung zu deinem Baby auf. Weitere Informationen dazu findest du in unserem Stillratgeber.

Wie verändert sich Babys Stuhlgang?

Wenn Eltern bei ihren Kindern die Beikost einführen, ändert sich auch der Stuhlgang. Er riecht anders und verändert seine Farbe. Es ist erkennbar, dass neue Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen. Da Brei eine festere Konsistenz als Mutter- oder Flaschenmilch hat, ist es natürlich, dass auch der Stuhlgang fest und dunkler wird und strenger riecht. All das sind normale Entwicklungen und kein Grund, besorgt zu sein.

Um Verstopfungen vorzubeugen, ist es wichtig, dass dein Kind immer genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Doch auch mit der Wahl der Lebensmittel kannst du die Festigkeit des Stuhls beeinflussen. Wenn du Pflaumenmus, Apfel oder Birne fütterst,wird der Stuhl wird weicher.


Beikost

Beikosteinführung: Ab jetzt gibt es Brei

Um den fünften bis siebten Lebensmonat wirst du merken, dass dein Baby sich immer mehr für das interessiert, was du isst. Ob dein kleiner Liebling bereit für die Beikost ist, kannst du an folgenden Anzeichen erkennen:

  • Der Zungenstoßreflex lässt nach, durch den feste Nahrung automatisch aus dem Mund befördert wird.
  • Dein Liebling kann mit etwas Unterstützung aufrecht sitzen.
  • Dein Baby steckt sich selbstständig Dinge in den Mund und zeigt Interesse am Essen anderer.
  • Dein Sonnenschein öffnet erwartungsvoll den Mund, wenn ihm Nahrung angeboten wird.
  • Mithilfe der Lippen nimmt dein Baby Essen vom Löffel.
  • Dein Schatz ist nach einer Still- oder Flaschenmahlzeit noch hungrig.

Achte auf die Signale deines Babys. Es zeigt dir, wann es zusätzliche Nährstoffe braucht, um satt, zufrieden und glücklich zu sein. Bei der Beikosteinführung werden die Milchmahlzeiten Stück für Stück durch Püriertes ersetzt. Fange mit Gemüsebrei an, den du nach wenigen Wochen um Fisch und Fleisch ergänzt. Später dürfen auch Obstbrei und Brot auf dem Speiseplan stehen. Gib deinem Baby Zeit: Es lernt täglich neue Geschmäcker kennen und muss sich an den Löffel gewöhnen.

Mehr als nur Bio: Demeter

Befindet sich ein Bio-Siegel auf Lebensmitteln, kannst du sicher sein, dass die Mindestanforderungen an Öko-Nahrungsmittel eingehalten wurden. Demeter-Erzeuger und -Hersteller gehen noch einen Schritt weiter: Mit ihrer biodynamischen Wirtschaftsweise leisten sie erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt. Das schmeckt man an der Qualität der Lebensmittel und es kommt der Umwelt zu Gute.

Unsere Empfehlung für deinen Lebensmitteleinkauf: Verwende bei der Beikosteinführung möglichst immer Zutaten aus dem biodynamischen Landbau, der am Demeter-Siegel erkennbar ist.

Wenn ein Kind selbstständig essen lernt, sollte es die verschiedenen Lebensmittel so pur wie möglich kennenlernen. Nur so kann es einen eigenen Geschmack ausbilden. Kaufe möglichst biologisch angebautes Gemüse und Obst sowie tierische Produkte aus artgerechter Tierhaltung, um den Organismus deines Kindes nicht mit unnötigen Schadstoffen zu belasten. Und koche so viel wie möglich selbst! Der Geschmack frisch gekochter und pürierter Möhren ist ein ganz anderer als der von Möhrenbrei aus dem Gläschen. Wenn dein Kind von Anfang an frische Zutaten gewöhnt ist, wird das Gemüseessen später weniger heikel. Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan

Brei selbst kochen

Brei ganz einfach selbst machen

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
© marina_larina – stock.adobe.com

Babybrei selbst zu kochen geht schnell, ist gesund, preiswert und macht sogar Spaß. Achte darauf, salz- und zuckerarm zu kochen, schwer verdauliche und blähende Lebensmittel zu vermeiden sowie auf kleine und harte Bestandteile, wie zum Beispiel Nüsse, zu verzichten. 

Fünfter bis siebter Monat: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Es gibt Gemüsesorten, die für Babys besonders gut geeignet sind. Dazu gehören Möhren, Pastinaken, Zucchini, Süßkartoffel und Kürbis. Suche dir davon die Gemüsesorten aus, die auch dir am besten schmecken. Biete deinem kleinen Gourmet eine Löffelspitze davon an. Bei manchen neuen Geschmäckern wird dein Baby das Gesicht verziehen. Dann ist Geduld gefragt – probiere es immer wieder! 

Nach der Breimahlzeit anfangs noch stillen

Zu Beginn der Beikosteinführung ist es wichtig, dass du nach dem Füttern zusätzlich stillst oder das Fläschchen gibst. Von Tag zu Tag wird dein kleiner Nimmersatt mehr Brei verputzen. Sobald dein Baby davon 180 bis 200 Gramm isst, musst du keine Milch mehr zusätzlich geben.

Nach und nach Zutaten zu einem vollständigen Brei ergänzen

Gemüse allein liefert allerdings zu wenig Energie. Deshalb sollte der Brei nach jeweils einer Woche angereichert werden: In Woche zwei bietest du Gemüse-Kartoffel-Brei ergänzt um anderthalb bis zwei Teelöffel Rapsöl an. Ab Woche drei kannst du zusätzlich Fleisch hinzufügen und immer neue Gemüse- und Fleischsorten sowie gelegentlich Fisch ausprobieren. Wenn dein Baby ein Lebensmittel nicht verträgt, weißt du durch die schrittweise Einführung, welches davon die Beschwerden ausgelöst hat.

Sechster bis achter Monat: Vollmilch-Getreide-Obst-Brei

Nach ungefähr einem Monat ist dein Baby bereit für den nächsten Schritt: Abends kannst du ab jetzt einen Milch-Getreide-Obst-Brei anbieten. Dieser ersetzt nach und nach die Milchmahlzeit am Abend.

Zutaten

Da der Abendbrei nur aus drei Zutaten besteht, lässt er sich schnell selbst zubereiten. Du brauchst dafür nur Getreideflocken, Vollmilch und ein wenig Saft oder Obstmus. Das Obst ist sehr wichtig, da es viel Vitamin C enthält und der kleine Körper dadurch das im Getreide enthaltene Eisen leichter aufnehmen kann.

Als Getreideflocken empfehlen sich Instantflocken, denn sie lösen sich schnell in warmer Flüssigkeit auf. Am Anfang sollte der Abendbrei mit glutenfreien Flocken, zum Beispiel Hirse oder Reis, zubereitet werden. Ab dem siebten oder achten Monat kannst du auf Haferflocken umsteigen.

Ist Kuhmilch erlaubt?

Laut Empfehlung zur Allergieprävention darf mit der Beikosteinführung Kuhmilch gegeben werden. Allerdings gilt das nur für den Abendbrei. Außerdem sollte davor sichergestellt werden, dass kein Elternteil eine Kuhmilchunverträglichkeit hat. Alternativ kann der Abendbrei mit Muttermilch oder Pre-Milch zubereitet werden. Diese dürfen jedoch nur erhitzt und nicht gekocht werden.

So wird der Brei zubereitet:

  • Für eine Portion Abendbrei benötigst du etwa 20 Gramm Getreideflocken, 200 Milliliter Vollmilch – beziehungsweise anfangs zur Gewöhnung 100 Milliliter Vollmilch verdünnt mit 100 Milliliter Wasser – sowie 20 Gramm Obstmus oder zwei Esslöffel Obstsaft.
  • Koche die Getreideflocken zusammen mit der Milch auf und lasse sie bei schwacher Hitze fünf Minuten quellen. Achte bei Instantflocken auf die Zubereitungshinweise auf der Verpackung.
  • Lasse den Brei abkühlen und gib das Obstmus oder den Saft dazu. Der Brei darf nach einem Temperaturcheck direkt von deinem kleinen Sonnenschein verzehrt werden.

Siebter bis neunter Monat: Getreide-Obst-Brei

Getreide-Obst-Brei mit Bananen und Erdbeeren
© marina_larina – stock.adobe.com

Einen weiteren Monat später ist der perfekte Zeitpunkt, den Getreide-Obst-Brei einzuführen. Biete ihn deinem kleinen Liebling am Nachmittag an. Dein Baby wird die neuen Geschmacksrichtungen lieben. Der milchfreie Getreide-Obst-Brei versorgt es mit Eisen und Vitaminen.  

Zutaten

Der Brei besteht aus Wasser, Getreide, etwas Rapsöl und Obst. Durch das im Obst enthaltene Vitamin C wird die Eisenaufnahme aus dem Getreide verbessert. Mit der Zugabe von Rapsöl erhöht sich der Energiegehalt. Bei der Getreideauswahl empfehlen wir Vollkorngetreide wie Dinkel, Hirse, Reis oder auch spezielle Instantflocken. Beim Obst kannst du auf Obstmus zurückgreifen oder auf frische, fein geriebene Früchte. Besonders gut geeignet sind Äpfel, Bananen und Birnen.

So wird der Brei zubereitet:

  • Stelle 100 Milliliter Wasser, 20 Gramm Vollkorngetreideflocken, 100 Gramm Obstmus und einen Teelöffel Rapsöl bereit. 
  • Gib die Getreideflocken in kaltes Wasser und lasse sie etwa drei Minuten köcheln. Bitte achte bei Instantflocken auf die Zubereitungsempfehlung auf der Verpackung.
  • Vermische den Getreidebrei mit dem Obst sowie dem Rapsöl und lasse ihn abkühlen.

Hinweise zur Haltbarkeit

Wenn du den Getreide-Obst-Brei in fest verschließbare Schraubgläser oder Plastikbehälter füllst und sie bei einer Temperatur von minus 18 Grad im Tiefkühlfach aufbewahrst, hält er bis zu sechs Monate. Im Kühlschrank kann der Brei ein bis zwei Tage gelagert werden.


Breivorrat

Babybrei auf Vorrat kochen

Wir zeigen dir, wie du größere Mengen Brei kochen und einfrieren kannst. Von dir vorbereiteter und tiefgekühlter Brei ist fast genauso fix zubereitet wie ein Gläschen – mit dem Unterschied, dass du genau weißt, was drin ist.

Wer Babys im Breialter hat, sollte unbedingt kleine Marmeladengläser oder Babybreigläser sammeln. Hierin lässt sich selbst gekochter Brei prima einfrieren. Achtung: Mache die Gläser nicht zu voll, denn das Volumen vergrößert sich während des Gefriervorgangs etwas. Soll ein gefrorenes Gläschen gefüttert werden, erhitze es im Wasserbad. Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan

Das brauchst du für selbst gemachten Babybrei:

  • Behältnis zum Einfrieren: Gläschen wie Breigläschen oder kleine Marmeladengläser, Eiswürfelbehälter oder Gefrierbehälter aus Silikon
  • Löffel
  • Waage
  • Klebeetikett
  • Zutaten: Gemüse, verschiedene Getreidesorten, Kartoffeln und Obst, am besten in Demeter-Qualität

Tipps zum Einfrieren kleiner Portionen

Für den Start eignen sich kleine Eiswürfelbehälter hervorragend, da dein Baby am Anfang nur wenige Löffel Brei isst. Eine Anleitung dazu findest du hier zum Download. Entnehme nach Bedarf die benötigte Breimenge im Eiswürfelformat und erwärme diese nach dem Auftauen im Wasserbad oder der Mikrowelle. Ein Würfel entspricht circa 20 Gramm.

Isst dein Baby schon etwas mehr, kannst du größere Portionen – etwa 75 Milliliter – in Gefrierbehältern aus Silikon einfrieren. Silikon hat den Vorteil, dass sich der gefrorene Babybrei leicht aus der Form lösen lässt.

Haltbarkeit des Breis

Der eingefrorene Babybrei sollte innerhalb von sechs bis acht Wochen aufgebraucht werden. Im Kühlschrank hält er sich gut verschlossen bis zum nächsten Tag. Aufgetauten Babybrei solltest du immer innerhalb von 24 Stunden verbrauchen.

Anleitung für das Eiswürfelsystem zum Download
FamilienMomente – das Eiswürfelsystem (1.5 MB)
Infografik selbst gemachter Babybrei

Babybrei auftauen und erwärmen

Du kannst den tiefgekühlten Brei im Wasserbad oder in der Mikrowelle auftauen und erhitzen – wichtig ist, dass er noch einmal richtig heiß wird, sodass alle Keime abgetötet werden. Das Auftauen im Kühlschrank und bei Zimmertemperatur ist nicht empfehlenswert, da sich so vorhandene Keime vermehren können. Achte beim Erhitzen in der Mikrowelle darauf, den Brei nach dem Erwärmen gut umzurühren, da er sich sonst nur ungleichmäßig erhitzt. Bevor du den Brei fütterst, muss er wieder gut abkühlen, damit sich dein Baby nicht verbrennt. Teste vorab, ob der Brei ungefähr eine Temperatur von 37 Grad Celsius hat.

Breie sollten auf keinen Fall ein zweites Mal aufgewärmt werden. Entsorge Breireste lieber vorsichtshalber.

Sorgfältige Hygiene 

Im ersten Lebensjahr sind das Immunsystem und die Abwehrkräfte deines Babys noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb erkranken kleine Kinder schneller an verunreinigten Lebensmitteln. Bauchweh und Durchfall können die Folgen sein. Besonders gut sind Lebensmittel in Demeter- oder Bio-Qualität für das Bäuchlein deines Babys, denn die Schadstoffbelastung durch Pestizide oder Dünger wird so möglichst gering gehalten.

Darüber hinaus haben wir folgende Tipps:

  • Wasche deine Hände vor der Zubereitung des Babybreis gründlich mit Seife und warmem Wasser.
  • Bei der Verarbeitung leicht verderblicher Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch sollte die Kühlkette auf keinen Fall unterbrochen werden.
  • Bereits geöffnete Breie müssen im Kühlschrank gelagert und innerhalb eines Tages aufgegessen werden.
  • Alle Küchenutensilien, die zur Breiherstellung verwendet werden, müssen gründlich gereinigt werden.
Das Immunsystem von Babys und Kleinkindern ist noch nicht voll ausgereift. Und besonders auf Magen-Darm-Keime reagieren kleine Kinder empfindlich. Deshalb ist es wichtig, dass du in der Küche sehr hygienisch arbeitest. So wie du Trinkflaschen, Sauger und Schnuller auskochst, solltest du auch Schneidebretter, Rührschüsseln, Löffel und Küchenmesser nach und gegebenenfalls auch vor Gebrauch gründlich säubern. Insbesondere Arbeitsbretter, die von mehreren Familienmitgliedern benutzt und oft nur oberflächlich abgewischt werden, können ein Herd für Keime sein. Tausche auch Küchenhandtücher und Lappen täglich aus. Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan

Vegetarische und vegane Ernährung

Was du bei einer vegetarischen und veganen Ernährung beachten solltest

Um den sechsten Monat herum neigen sich die Eisenreserven deines Babys dem Ende zu. Dann ist es an der Zeit, sie wieder aufzufüllen. Fleisch ist ein guter Eisenlieferant und versorgt dein Baby außerdem mit Zink und Vitamin B12. Falls du eine fleischlose, vegetarische Ernährung deines Babys in Betracht ziehst, musst du andere Eisenlieferanten finden. Greife auf eisenreiche Getreidesorten wie Hirse und Haferflocken zurück. Babys können das Eisen aus pflanzlicher Nahrung schlecht aufnehmen, deshalb ist eine Kombination aus eisenhaltigen und Vitamin-C-reichen Lebensmitteln notwendig. Spreche in jedem Fall mit dem Kinderarzt darüber, ob eine vegetarische Ernährung für dein Kind geeignet ist.

Veganer Babybrei – ja oder nein?

Viele Eltern, die vegetarisch oder vegan leben, wollen auch ihr neugeborenes Kind so ernähren. Falls du dich entscheidest, dein Baby vegan zu ernähren, bedenke Folgendes: Je mehr Einschränkungen die gewählte Kostform beinhaltet, desto größer ist die Gefahr, dass sie zu einer Fehlernährung und so zu Mangelerscheinungen bei deinem Baby führt.

Wer sich für eine vegane Kinderernährung entscheidet, sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unbedingt vier Punkte beachten: 

  • Vitamin-B12-Nahrungsergänzung
  • regelmäßige ärztliche (Blut-)Kontrollen
  • eine nährstoffreiche Ernährung 
  • fachgerechte Beratung

Lasse dich auf jeden Fall von deinem Kinderarzt zur veganen Ernährung deines Babys beraten!


Familienessen

Das Baby wird an die Familienkost herangeführt

In den vergangenen Monaten hat dein Baby die Umstellung von Muttermilch zum richtigen Essen geschafft. Zwischen dem neunten und zwölften Monat ist dein Baby bereit für das Familienessen. Generell ist alles erlaubt, was auf den Familientisch kommt. 

Du brauchst nicht mehr alles fein pürieren, biete deinem Baby auch stückige Nahrung an und beobachte, was gut klappt und was noch nicht. Schöpfe vor dem Würzen eine Portion für dein Kind ab. Denn der Geschmackssinn und das Bäuchlein deines Babys sind nur für Mildes gewappnet.


Trinken

Durstlöscher: Trinken nicht vergessen

Sobald dein Baby drei volle Breimahlzeiten am Tag verputzt, ist es an der Zeit, zusätzlich zur Milch auch andere Getränke anzubieten. Wasser eignet sich am besten, doch auch milde, ungesüßte Tees sind ab und an erlaubt.

Kinder benötigen sehr viel mehr Flüssigkeit als Erwachsene. Deshalb solltest du stets etwas zu trinken in einem Trink-Lernbecher griffbereit haben. Gewöhne dein Kind an klares Wasser als Getränk. Es hat noch keinen Vergleich und weiß nicht, dass es Apfelsaft überhaupt gibt. Gerade durch das viele Trinken in kleinen Schlucken werden die Zähne der Kinder oft und viel mit der Trinkflüssigkeit umspült. Zuckerhaltige Getränke wären hier fatal, denn sie machen die Zähne kaputt und fördern späteres Übergewicht. Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan

Podcast: Beikost

Was füttere ich meinem Baby?

Im Gespräch mit Jette gibt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Alexa Iwan hilfreiche Tipps, ab wann Eltern ihre Kleinen an Beikost heranführen können und warum auch Babys ihren eigenen Geschmackssinn haben dürfen.

Inhalt dieser Audio-Folge:

  • Kennenlernen: Fragen zu Alexas eigener Kindheit
  • Wann führe ich mein Kind an die Beikost heran?
  • Was muss ich bei der Beikost beachten?
  • Welche Lebensmittel soll und darf ich füttern?
  • Was mache ich, wenn meinem Kind etwas nicht schmeckt?
  • Fazit: Alexas Tipps rund um die Beikost

Über Dr. Alexa Iwan

Ernährungsexpertin

Portrait: Dr. Alexa Iwan

Dr. Alexa Iwan ist Ernährungswissenschaftlerin. Die erfahrene Expertin hat schon viele Menschen bei der Ernährungsumstellung begleitet. Die gesunde und bewusste Ernährung für die ganze Familie liegt ihr besonders am Herzen. In der Kolumne Die Besseresserin, der Videoserie Alexa coacht  und in unseren FamilienMomenten zeigt sie, welche positive Wirkung bewusstes Essen haben kann. Ihre kreativen Rezepte stehen für eine leckere und ausgewogene Küche.


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