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Buchweizen: glutenfreies Superfood

Buchweizen steckt voller hochwertiger Nährstoffe, ist glutenfrei, gesund und super vielseitig einsetzbar. Sein Name ist allerdings irreführend, denn Buchweizen ist kein Getreide. Die Pflanze, deren Samenkörner denen von Weizen zum Verwechseln ähnlich sehen, gehört zu den Knöterichgewächsen und ist eine sogenannte Pseudogetreidesorte. 

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Buchweizen

Buchweizen in der Detailansicht

Obwohl Buchweizen wie ein Getreide schmeckt und „Weizen“ im Namen trägt, ist er keines. Der Vorteil: Buchweizen enthält kein Gluten und ist deshalb auch für Menschen, die sich aufgrund einer Gluten-Unverträglichkeit oder Zöliakie glutenfrei ernähren müssen, eine tolle Alternative. Der Geschmack der Buchweizenfrüchte ist nussig und sehr kräftig. Buchweizen ist aber auch reich an Vitamin- und Mineralstoffen, besonders Kalzium und enthält zudem Vitamin B. Traditionelle russische und polnische Gerichte wie Bliny werden mit Buchweizenmehl zubereitet. In Italien gibt es die Nudelsorte Pizzoccheri und in Frankreich werden gerne Pfannkuchen aus dem Mehl der Buchweizenfrüchte gemacht.


Herkunft

Wo kommt Buchweizen ursprünglich her?

In der Ukraine fand man die bislang ältesten Belege dafür, dass sich Menschen bereits vor Jahrhunderten von Buchweizen ernährten. Durch den Warenaustausch verbreitete sich die Pflanze bis in die Niederlande und Deutschland, wo sie selbst auf kargen, sandigen Böden gute Erträge lieferte. Durch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und den Einsatz von Düngern wurde Buchweizen im 18. Jahrhundert nahezu vollständig von den Feldern verdrängt. Heute finden die Sorten des Buchweizens nicht nur als glutenfreier Getreideersatz mehr und mehr Freunde und er wird wieder verstärkt angebaut. Das größte Anbaugebiet für Buchweizen ist heute in Brasilien.


Saison

Wann hat Buchweizen Saison?

Buchweizen wird meist im Herbst geerntet. Als Mehl oder getrocknete Samen ist er jedoch das ganze Jahr über erhältlich.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Buchweizen verwendet werden und wie wird er gelagert?

Buchweizen gibt es als Körner, Grütze, Flocken und Mehl und kann sehr vielfältig eingesetzt werden. Buchweizenflocken verfeinern das morgendliche Müsli ebenso wie Frikadellen, wo sie anstelle des Brots zur Bindung des Hackteigs verwendet werden können. Die Körner können als Beilage wie Reis verwendet werden und selbst ein Buchweizen-Risotto kann daraus gekocht werden. Buchweizenmehl eignet sich zur Herstellung von Pfannkuchen oder Nudeln ebenso wie zum Plätzchenbacken.

Das solltest du beim Verzehr beachten

Ungeschälten Buchweizen solltest du vor der Zubereitung gründlich waschen und nur in Maßen essen. In der Schale ist der Wirkstoff Fagopyrin enthalten, der bei übermäßigem Verzehr schädlich ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einfach geschälte Körner verwenden. Buchweizen wird recht schnell ranzig. Darum solltest du ihn lichtgeschützt in einem luftdichten Gefäß aufbewahren und eher kleinere Mengen kaufen.

Mehr dazu gibt es im Ernährungstipp-Video von Dr. Alexa Iwan.

 


Inhaltsstoffe

Das steckt in Buchweizen

Buchweizen enthält rund 10 Prozent hochwertiges Eiweiß. Seine biologische Wertigkeit ist sogar höher als die von Dinkel und Hirse. 

Nährwert
 

kcal: 346 kcal

Kohlenhydrate: 71 g

Eiweiß: 9.8 g

Fett: 1.7 g

Vitamine

 

Vitamin A: 0 µg

Vitamin B1: 0 mg

Vitamin B2: 0 mg

Vitamin B6: 0 mg

Vitamin C: 0 mg

Vitamin E: 0 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 0 mg

Eisen: 0 mg

Kalium: 0 mg

Magnesium: 0 mg

Natrium: 0 mg




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