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Papas Rennstrecke: Mit dem Kinderwagen unterwegs

Wenn Papa sein übliches Gefährt gegen einen schnittigen Kinderwagen-Flitzer eintauscht, bekommt nicht nur die Mutter etwas Zeit für sich. Solche speziellen Papa-Baby-Spaziergänge sind ein schönes Abenteuer und stärken noch dazu die Eltern-Kind-Bindung.

Papas neue Aufgaben

Die Vaterrolle einnehmen

Auch für den frischgebackenen Papa ändert sich mit der Geburt des Babys eine ganze Menge. Und anders als zum Beispiel bei der stillenden Mama, ist es nicht selbstverständlich, welche Rolle er einnimmt. Um aber eine stabile Bindung zu deinem Liebling aufzubauen, hilft es, regelmäßige Aufgaben zu übernehmen. So fühlt sich der neue Vater mit seinem Baby immer sicherer und als wichtiger Teil der Familie. Und noch dazu entlastet er die Mutter.

Eine tolle Möglichkeit für intensive Zeit zu zweit sind spezielle Papa-Baby-Spaziergänge. Hier kann der Vater seinen Sinn fürs Abenteuer und für schnittige Fahrzeuge ausleben. Wie viel „cooler Flitzer“ wohl in deinem Kinderwagen steckt? Und wie viele PS (= Papa-Stärken) bringt er auf die Piste? Es gibt nur einen Weg das herauszufinden – also Kinderwagen aus der Garage fahren und los geht's!


Mamas Freizeit

Eine kleine Auszeit für die Mutter

Wenn Vater und Kind eine Runde drehen, ist das für die Mutter die ideale Entspannungspause. Endlich ein bisschen Zeit für sich und einfach nur lesen, ein Bad nehmen oder auch ein Nickerchen machen. Vielleicht hast du Lust, einem Hobby nachzugehen? Oder du nutzt die Zeit, um in Ruhe etwas zu erledigen. Womöglich willst du schon lange mal wieder mit deiner besten Freundin telefonieren oder auch zum Friseur gehen?

Vor allem in den ersten Wochen dauern die Papa-Baby-Spaziergänge sicherlich noch nicht so lange. Aber selbst in einer halben Stunde lässt sich viel erledigen. Oder du kannst dich ein wenig erholen und Kraft schöpfen. Danach kannst du die Zeit mit deinem Liebling sogar noch mehr genießen.


Benötigte Ausstattung

Mit dem Baby auf Tour

Du brauchst:

  • praktische Kinderkleidung nach dem Zwiebelprinzip
  • im Winter: Mütze, Handschuhe, Fußsack, Kirschkernkissen, Wind-und-Wetter-Creme
  • im Sommer: dünne Mullwindel, Sonnenhut
  • Kinderwagen
  • Verdeck, Sonnenschirm oder Sonnensegel
  • Regenabdeckung
  • komplett gepackte Wickeltasche

Je nach Jahreszeit und Alter deines kleinen Schatzes kannst du unterschiedlich lange auf gemeinsame Erkundungstour gehen. Dabei hilft es, folgende Regeln zu beachten:

  • Fange langsam an. Für den ersten gemeinsamen Spaziergang reichen 15 Minuten.
  • Danach kannst du je nach eigenen Vorlieben und der Lust und Laune deines Babys die Dauer allmählich steigern.
  • Auch die Geschwindigkeit sollte am Anfang noch gemächlich sein. Falls du richtig joggen willst, gedulde dich besser noch ein paar Monate, bis dein Baby sitzen und seinen Kopf halten kann. Und denke daran, dann einen speziellen Kinderwagen zu benutzen.
  • Vor allem in den ersten Wochen sind Neugeborene, speziell Frühgeborene und untergewichtige Neugeborene, sehr empfindlich und können ihre Körpertemperatur noch nicht gut regulieren. Sei hier je nach Jahreszeit besonders vorsichtig.
  • Generell sind mit der nötigen Ausrüstung und der richtigen Kleidung auch Regen und warme oder kalte Temperaturen kein Problem.
  • Vermeide allerdings Sturm, Nebel, Minusgrade spätestens unter -10 ° Graf und Mittagshitze über 30 ° Grad. Nutze lieber die milderen Temperaturen des Tages.
  • Für deine Erkundungstour am besten geeignet ist die Zeit zwischen zwei Stillmahlzeiten. Dann ist dein kleiner Weltenentdecker satt und zufrieden und bestimmt für jedes Abenteuer mit Papa bereit.

Auf der Piste

Für jedes Wetter und jeden Notfall gerüstet

Um deinen kleinen Piloten startklar zu machen, ziehe ihn am besten nach dem Zwiebelprinzip an: viele dünne Schichten, die du zur Not schnell wieder ausziehst. So kannst du schnell Anpassungen vornehmen, um Überhitzung oder Unterkühlung zu vermeiden. Die Temperatur deines Lieblings kontrollierst du ganz einfach im Nacken und am Kopf. Als Faustregel gilt, dass dein Baby eine Schicht mehr tragen solltest als du selbst.

Im Winter braucht dein Schatz auf jeden Fall eine dicke Mütze und warme Handschuhe. Besonders praktisch und angenehm für dein Baby ist außerdem ein dicker Fußsack. Wenn es richtig kalt ist, kannst du zusätzlich ein vorher aufgewärmtes Kirschkernkissen in den Fußsack legen. Für das empfindliche Gesicht des Babys verwendest du eine gute Wind-und-Wetter-Creme.

Im Sommer achte ebenfalls darauf, dein Baby nicht zu dünn anzuziehen. Nackte Füßchen kannst du beispielsweise mit einer dünnen Mullwindel abdecken. Und wenn du deinen Schatz aus dem Kinderwagen nimmst, setze ihm am besten einen speziellen Sonnenhut mit breiter Krempe und Nackenschutz auf. Gegen direkte Sonneneinstrahlung im Kinderwagen helfen das Verdeck, ein Sonnenschirm oder auch ein kleines Sonnensegel.

Die Regenabdeckung deines Kinderwagens wappnet dich für Wind und Wetter. Denn die schrecken einen echten Abenteurer natürlich nicht. Im Gegenteil: So kannst du deine und die Abwehrkräfte deine Lieblings stärken – Solange ihr beide die richtige Kleidung tragt. Und wenn du dann auch noch die Wickeltasche für Notfälle mitnimmst, solltest du und deine kleine Abenteuertour für alle Eventualitäten gewappnet sein.

Selbst ganz junge Babys sind sehr unterschiedlich. Manche lieben lange Spaziergänge. Andere ziehen die gewohnte Umgebung zu Hause vor. Ein täglicher halbstündiger Spaziergang tut jedem Kind gut, um frische Luft und Vitamin D zu bekommen. Aber alles darüber hinaus kannst du von deinen und den Vorlieben des Kindes abhängig machen. Unser Hebammen-Tipp

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