Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecke unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

Wenn der Wickeltisch zum Spielplatz wird

Bis zu 6.000 Mal heißt es für Eltern Windeln wechseln. Umso wichtiger ist es, diese Momente nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance für gemeinsame Zeit zu sehen. Wir haben tolle Wickeltischspiele, die genau das möglich machen. 

Was wird gebraucht?

Gelegenheit macht Liebe

Zumindest in den ersten Wochen halten die süßen Winzlinge oft noch wunderbar still, bis die Eltern das Wickeln wie im Schlaf beherrschen. Aber spätestens wenn die Neugierde deines Babys auf seine Umwelt wächst, ist es vorbei mit der Schonfrist. Dann wird gezappelt, geweint und getreten, weil weder das Wickeln noch das Gewickeltwerden zu irgendjemandes Lieblingsbeschäftigungen zählt.

Da hilft nur, das Wechseln der Windel von Anfang an zum schönen, gemeinsamen Erlebnis zu machen. Warum also nicht diesen Moment voll intensiver körperlicher Nähe für zärtliche Berührungen, für eine liebevolle Ansprache und für anregende kleine Spiele nutzen?

Du brauchst:

  • Wickeltisch und Auf- sowie Unterlage
  • gegebenenfalls Wärmelampe
  • Spieluhr
  • Buch mit Finger- und Krabbelversen
  • Mobile
  • Rassel
  • knisterndes oder klapperndes Spielzeug

So geht´s

Lass die Wickeltischspiele beginnen

Unsere eigene Stimmung überträgt sich unbewusst auch auf das Baby. Sei also nicht gestresst, wenn die Zeit für eine saubere Windel kommt, sondern freue dich auf das gemeinsame Erlebnis. Trage deinen kleinen Sonnenschein ganz entspannt zum Wickeltisch und sprich dabei mit ihm – Kinder lieben es, die vertraute Stimme der Eltern zu hören.

Singe ihm etwas vor. Das mag er bestimmt noch mehr als eine Spieluhr. Und keine Sorge, dabei kommt es nicht auf eine Chorstimme an. Am schönsten wird es übrigens, wenn du die gesungenen Zeilen mit kleinen Körperspielen kombinierst. Finger- und Krabbelverse, Kitzelspiele, Babymassagen und Gymnastikeinheiten sind ideal für die intimen Momente auf dem Wickeltisch. Probiere einfach aus, was dir und deinem Kind am meisten Spaß macht.

Das richtige Zubehör

Ein buntes Mobile, eine Rassel oder ein klapperndes, knisterndes Spielzeug kann dein Baby beim Windelwechseln wunderbar beschäftigen. Biete das Spielzeug am besten nur auf dem Wickeltisch an, damit es besonders lange seine Faszination behält. Und wenn du alle paar Wochen ein neues Mobile aufhängst, gibt es auch hier immer wieder etwas Neues zu entdecken. Achte darauf, dass das Mobile nicht nur von der Seite toll aussieht, sondern vor allem von unten. Vielleicht hält es dein Partner einfach mal über dich. Die Perspektive des Kindes einzunehmen, kann immer wieder hilfreich sein.

Selbst wenn es dir übrigens so vorkommt, als würde das Wickeln nie enden, irgendwann geht auch diese Zeit vorbei. Und in ein paar Jahren vermisst du es vielleicht sogar.

Nimm dir bewusst Zeit zum Wickeln. Bist du gestresst, angespannt oder unwillig, überträgt sich das schnell auf das Kind und macht alles schwieriger. Versuche lieber, diese Momente der intimen Nähe zu genießen. Unser Hebammen-Tipp

Spielbeispiele

Drei kleine Wickeltisch-Spiele

Kitzelspiel: „Kleine Schnecke“

Singe die Verse zur Melodie von „Bruder Jakob“ und krabbel mit den Fingern, wie im Lied beschrieben, am Körper deines Babys entlang.

„Kleine Schnecke, kleine Schnecke

krabbelt rauf, krabbelt rauf,

krabbelt wieder runter, krabbelt wieder runter,

kitzelt auf dem Bauch, kitzelt auf dem Bauch.”

Bewegungsspiel: „Die Maus hat rote Socken an“

Während der ersten Strophe des Gedichtes „radelst“ du mit den Beinchen deines Babys und während der zweiten Strophe „ruderst“ du mit seinen Ärmchen.

„Die Maus hat rote Socken an,

damit sie besser radeln kann.

Sie radelt bis nach Dänemark,

denn Radeln macht die Waden stark.

Die Maus hat auch kein T-Shirt an,

damit sie besser rudern kann.

Sie rudert bis nach Dänemark,

denn Rudern macht die Arme stark.”

Überraschungsspiel: „Ein Kuss oder ein Pups?“

Verteile kleine Küsschen auf Hals, den Ärmchen sowie dem Bauch des Babys und streue hin und wieder ein kitzeliges „Pupsbussi“ ein. Hierzu tief einatmen, die Lippen auf den speckigen Babybauch pressen und feste ausatmen, bis ein Pupsgeräusch entsteht.


Das könnte dich auch interessieren