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Die richtige Windelgröße für Ihr Baby

Windeln sind in den ersten Lebensmonaten und -jahren der ständige Begleiter Ihres Kindes. Umso wichtiger ist es, dass Sie auf einen guten Sitz und ein angenehmes Tragegefühl achten. Lesen Sie in unserem FamilienMoment, wie Sie die richtige Windelgröße für Ihren Liebling finden.

Windelgrößen

Für Neugeborene und Kleinkinder

Windelgrößen werden nach Gewicht und Alter des Babys unterschieden. Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, haben wir standardmäßige Größenangaben zusammengetragen.

Körpergewicht in Kilogramm

Windelgröße

1 bis 4

0 Premature

2 bis 5

1 Newborn

3 bis 8

2 Mini

4 bis 10

3 Midi

7 bis 14

4 Maxi

9 bis 20

4+ Maxi Plus

11 bis 25

5 Junior

12 bis 27

5+ Junior Plus

15 bis 30

6 XL

15 plus

7 XX-Large

17 plus

8

Die Preise erhöhen sich mit der Größe der Windel. Die Spanne reicht von circa 10 bis 62 Cent pro Stück. Insgesamt müssen Sie mit Ausgaben für Windeln rechnen, die im vierstelligen Bereich liegen. Im Gegensatz zu Einmalwindeln haben Stoffwindeln meist keine unterschiedlichen Größen und ermöglichen eine längere Nutzung.

Wie viele Windeln verbraucht ein Baby und Kleinkind?

Im ersten Jahr wird eine große Menge verbraucht, weil Neugeborene alle zwei bis drei Stunden gewickelt werden. Insgesamt benötigen Sie pro Kind etwa 5.000 Windeln. Wickeln Sie im Zweifel einmal zu viel als zu wenig, denn das feuchtwarme Klima in der Windel kann zu Hautreaktionen und Pilzinfektionen führen.  

Da Kinder in Schüben wachsen und die verwendete Windelgröße schnell zu klein wird, sollten Sie besonders in den ersten Lebensmonaten nicht zu viele Windeln auf Vorrat lagern. Kaufen Sie ab Größe drei großzügiger ein, da diese Windel über einen längeren Zeitraum getragen wird. Ein guter Tipp ist es, von der jeweils größeren Sorte eine Packung zu Hause zu haben, um auf Wachstumsschübe vorbereitet zu sein. 


Passende Windel finden

Komfort und Passgenauigkeit für die Kleinsten

Die passende Windel für Ihren Schatz zu finden, ist eine kleine Herausforderung. Jedes Kind ist individuell in seinem Körperbau, seiner Größe, dem Gewicht und auch der Empfindlichkeit. Selbst wenn Sie also bei einem Kind genau wissen, was funktioniert, gilt das nicht automatisch für das Geschwisterkind

Entscheidende Faktoren für die passende Windel sind der Komfort und die Passgenauigkeit. Denn ist die Windel zu groß oder zu klein, kann sie unnötig drücken, reiben oder läuft aus. Nur ein optimaler Sitz sorgt dafür, dass sie Ihr Kind zuverlässig schützt, es sich angenehm und problemlos bewegen kann und wohlfühlt. Bewegung ist außerdem enorm wichtig für eine gesunde Entwicklung Ihres Schatzes. Egal ob Ihr Baby robbt, krabbelt oder schon erste Schritte geht: Die Windel sollte nicht einengen und alles mitmachen.

In unserem Video sehen Sie, worauf Sie bei der Auswahl der Windel achten sollten.

Wie ist eine Windel aufgebaut?

Abbildung „Wie ist eine Windel aufgebaut?”

Grundsätzlich sind alle Einwegwindeln im Aufbau identisch. Sie verfügen über verschiedene Bestandteile:

  • Innenvlies: Das Innenvlies leitet Feuchtigkeit in das Innere der Windel. So wird sichergestellt, dass die Haut trocken bleibt. Da das Vlies im direkten Kontakt mit der Haut steht, ist es besonders weich.
  • Außenvlies: Auf der Rückseite des Innenvlies befindet sich das Außenvlies. Dieses verhindert, dass Feuchtigkeit nach außen gelangt und Kleidung oder Bett nass werden.
  • Superabsorber: Der Superabsorber befindet sich im Saugkern im Inneren der Windel. Sein Material kann innerhalb weniger Sekunden große Mengen an Flüssigkeit aufnehmen und einschließen.
  • Beinbündchen: Elastische Beinbündchen stellen sicher, dass Windeln passgenau an den Beinen anliegen und noch mehr Tragekomfort und Auslaufsicherheit bieten.
  • Urinindikator: Besonders bei Neugeborenen ist ein Urinindikator hilfreich. Durch eine Veränderung des pH-Wertes färbt sich ein Farbstreifen ein und zeigt so an, wenn die Windel nass ist und gewechselt werden muss.

Worauf sollten Sie bei den Materialien achten?

Neben der richtigen Größe ist auch der Tragekomfort wichtig für das Wohlbefinden Ihres Kindes. Wünschenswert sind dafür schadstofffreie und hautfreundliche Materialien, denn Babys Haut ist sehr empfindlich und hat besondere Bedürfnisse. Eine große Rolle spielt hierbei die Rücknässung von Windeln: Eine hochwertige Windel behält die aufgesogene Flüssigkeit ein, ohne sie wieder abzugeben. So ist sichergestellt, dass der Babypopo über einen längeren Zeitraum trocken bleibt.

Weitere wichtige Faktoren sind die verarbeiteten Materialien und Zusatzstoffe: Problematische Chlorverbindungen und Schwermetalle, allergieauslösende Farbstoffe, Duftstoffe, Naturlatex oder Formaldehyd sollten nicht in den Materialien enthalten sein. Der Einsatz von Paraffinen gilt als umstritten.

Um eine hautfreundliche Windel zu erkennen, können Sie sich zum einen gründlich in die Thematik einlesen und selbst eine umfassende Recherche über die Windel Ihrer Wahl betreiben. Zum anderen ermöglichen eine Reihe an Zertifizierungen den Verbrauchern gute und unbedenkliche Produkte zu erkennen. Eine Übersicht der wichtigsten Zertifizierungen finden Sie hier:

  • OEKO-TEX STANDARD 100: Die Bestandteile einer Windel wurden auf Schadstoffe geprüft und als unbedenklich eingestuft.
  • Allergy Certified: Die Windel ist frei von allergieauslösenden Chemikalien.
  • Dermatest-Siegel: Eine Windel erhält das Siegel „sehr gut“, wenn sie bei mindestens 30 Personen keine Hautreaktion ausgelöst hat. Fünf Sterne gibt es zusätzlich, wenn bei mindestens 20 Personen über vier Wochen keine Reaktionen auftraten.
  • PETA Crueltyfree and vegan: Das Siegel wird vergeben, wenn bei der Entwicklung der Windel keine Tierversuche durchgeführt werden und keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind.
  • BioChecked Non Glyphosate Certified: In den Windeln ist kein Glyphosat enthalten.
  • Blauer Engel: Einen Blauen Engel erhält eine Windel, wenn sie schadstoffgeprüft ist, ohne Kosmetikzusätze und mit Zellstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt wurde.

Wie erkennen Sie die perfekte Passform?

Optimal sitzt eine Windel, wenn noch ein bis zwei Finger zwischen ihr und dem Babybauch Platz finden. Gleichzeitig sollte sie nicht in den Bauch oder die Beinchen Ihres Kleinen einschneiden oder Druckstellen verursachen. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie zu eng ist. Auslaufen können sowohl zu kleine als auch zu große Windeln. Besonders wenn Ihr Schatz noch sehr klein ist, sollten Sie darauf achtgeben: Anfangs ist der Stuhlgang oft flüssig und läuft schnell am Rücken bis in den Nacken aus. Das ist sehr unangenehm für Ihren Sonnenschein und für Sie.


Windelgröße wechseln

So merken Sie, dass die Windel zu klein wird

Es gibt verschiedene Faktoren, die darauf hinweisen, dass die Windel Ihrem Kind nicht mehr passt.

  • Die Windel liegt zu eng am Körper und verursacht Druckstellen am Bauch oder den Oberschenkeln: Schauen Sie sich Ihren Schatz bei jedem Wickeln genau an und achten Sie auf Striemen und Rötungen.
  • Die Windel lässt sich nicht gut schließen: Passen keine zwei Finger zwischen Bauch und Windel, sollten Sie unbedingt eine größere Windelgröße in Betracht ziehen.
  • Die Windel läuft aus: Dies kann nicht nur darauf hindeuten, dass eine Windel zu groß und undicht ist, sondern auch, dass sie zu klein ist. Je größer Ihr Kind wird, desto mehr Urin lässt es, der von der Windel aufgefangen werden muss.

Wenn normale Windeln Ihrem Kind nicht mehr passen, es aber noch nicht trocken sein sollte, greifen Sie auf sogenannte Höschenwindeln zurück. Diese werden wie Shorts angezogen und sind für größere Kinder geeignet. Zudem sind sie auch perfekt, wenn Ihr Kind aktiver ist und halten selbst bei Bewegungen trocken.

Probieren Sie unterschiedliche Marken und Größen aus

Wenn Ihr Schatz kleiner, schmaler oder größer als andere Kinder ist, passen genormte Windelgrößen unter Umständen nicht. Auch der Schnitt der Windel ist je nach Hersteller verschieden, hat aber einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sie richtig sitzt oder nicht. Indem Sie Gratisproben der Hersteller nutzen, können Sie einfach und günstig herausfinden, ob die Windel zu Ihrem Kind passt, ohne eine ganze Packung kaufen zu müssen.


Einweg- oder Stoffwindeln?

Stoffwindel sind günstiger, Einwegwindeln praktisch

Genauso wie die Einwegwindeln hat auch die Variante aus Stoff einige Vor- und Nachteile, die Sie für sich persönlich abwägen müssen. Für welchen Weg Sie sich entscheiden, hängt dabei vor allem von Ihrem Lebensstil, Ihren Möglichkeiten und von Ihrem Kind ab. Für viele Eltern ist eine Mischung beider Methoden die optimale Lösung.  

Stoffwindeln

Vorteile

Nachteile

·        Sie produzieren weniger Müll, haben aber einen höheren Ressourcenverbrauch bei der Wäsche.

·        Die Kinder werden oft schneller trocken, da sie Nässe direkt auf der Haut spüren.

·        Das weiche Material ist sehr angenehm auf der Haut.

·        Viele Stoffwindeln haben ein schönes Design.

·        Die Windeln können auch für Geschwister verwendet werden und wachsen mit.

·        Sie sind günstiger als Einmalwindeln: Eine Stoffwindel-Ausstattung liegt bei circa 350 Euro.

·        Das Wickeln ist zeitaufwendig.

·        Es wird ein Trockner oder ausreichend Platz zum Wäschetrocknen benötigt.

·        Die Nutzung ist nicht möglich, wenn keine eigene Waschmaschine vorhanden ist.

·        Unterwegs sind die Stoffwindeln unpraktisch, da sie nicht einfach entsorgt werden können.

·        Es fallen versteckte Kosten für Waschen und Wasser an.

 

Einwegwindeln

Vorteile

Nachteile

·        Sie sind praktisch für unterwegs oder den Urlaub.

·        Es fällt kein Zeitaufwand für Waschen und Trocknen an.

·        Der Windelbereich wird zuverlässig und länger trocken gehalten, da Einwegwindeln sehr saugfähig sind.

·        Der Urinindikator wechselt die Farbe und zeigt an, dass es Zeit für eine neue Windel ist.

·        Der Käufer legt sich auf Größen fest.

·        Einwegwindeln produzieren sehr viel Müll.

·        Die Kosten liegen je nach Hersteller zwischen 800 und 1.500 Euro pro Kind.

·        Einwegwindeln verursachen eher Hautirritationen oder Reizungen.

·        Kinder brauchen länger, um trocken zu werden, da die Windel Flüssigkeit aufsaugt.


Höschen-, Nacht- und Schwimmwindeln

Windeln für besondere Bedürfnisse

Neben den gängigen Stoff- und Einwegwindeln gibt es noch weitere Produkte, die Sie bei Bedarf einsetzen können.

Höschenwindeln

Bei Höschenwindeln handelt es sich um auslaufsichere, vorgenähte Stoffwindeln aus Baumwolle, Viskose, Bambus, Leinen oder Mikrofaser. Je nach Windel werden sie wie Shorts übergezogen oder mit Klett beziehungsweise Druckknöpfen verschlossen. Besonders für längere Zeiträume wie in der Nacht eignen sich Höschenwindeln, da sie sehr saugfähig sind. Nicht nur die Hauptnässezone verfügt über Saugmaterial, sondern auch an den Seiten ist ein optimaler Auslaufschutz geboten. Wichtig ist, dass bei Höschenwindeln stets eine Überhose zusätzlich angezogen wird.

Entscheidend ist bei der Wahl der Höschenwindel nicht nur das Material, sondern auch der Verschluss: Denn Druckknöpfe und Klettverschlüsse bieten verschiedene Vor- und Nachteile bezogen auf ihre Funktionalität. Der Klettverschluss eignet sich für ungeübte Wickler, geht schneller und gibt die Möglichkeit, den Sitz am Babypopo individuell einzustellen. Druckknöpfe sind nicht so flexibel, halten dafür allerdings länger und können nicht so einfach geöffnet werden. Auch in der Waschmaschine sind Druckknöpfe praktischer als Klettverschluss, denn dieser kann sich schnell in anderen Kleidungsstücken verfangen.   

Nachtwindeln

Nachtwindeln sind perfekt geeignet, um die Kinder bis zu zwölf Stunden trocken zu halten und Ihnen und Ihrem Sonnenschein so einen geruhsamen Schlaf zu schenken. Insgesamt haben diese Arten von Windeln einen sehr großen Saugkern, sind sehr bequem und halten auch verschiedenen Schlafpositionen und nächtlichen Bewegungen Ihres Lieblings stand.

Schwimmwindeln

Schwimmwindeln sind so aufgebaut, dass primär der Stuhlgang Ihres Kindes aufgehalten wird. Im Gegensatz zu normalen Windeln haben die Schwimmvarianten keinen oder nur einen kleinen Saugkern. Schwimmwindeln gibt es sowohl als Wegwerf-, wie auch als wiederverwendbare Variante und in unterschiedlichen Größen von ganz kleinen Babys bis zu Kindern ab zwei Jahren.


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