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Fahrradfahren mit Baby: So kommen Sie sicher ans Ziel

Die erste Fahrradtour mit Ihrem Sonnenschein soll Spaß machen und keinen Stress auslösen. In unserem FamilienMoment geben wir Tipps für die erste gemeinsame Fahrt mit dem Drahtesel.

Zeitpunkt der ersten Fahrradtour

Ab welchem Alter darf ich mit meinem Kind Fahrrad fahren? 

Auch wenn es für das Fahrradfahren keine gesetzliche Regelung gibt, müssen dabei einige Dinge beachtet werden: Die Wirbelsäule des Kindes ist sehr empfindlich, daher sollten Babys keine zu lange Zeit sitzend oder halbsitzend verbringen. Wenn die Muskulatur stärker wird und das Baby seinen Kopf selbständig halten kann, spricht nichts gegen eine gemeinsame Fahrradtour.  


Vor- und Nachteile der Transportmittel

So sind Sie mit Kindersitz, Anhänger oder Lastenrad sicher unterwegs

Für Ihre erste Fahrt mit Kind gibt es verschiedene Transportmöglichkeiten. Jede dieser Hilfen hat einen anderen Vorteil, sicher sind sie alle. Lesen Sie, ab welchem Alter Sie mit Kindersitz, Anhänger oder Lastenrad auf Tour gehen können und worauf Sie achten sollten.

Kindersitz

Der Kindersitz ist der Klassiker unter den Transportmitteln für das Fahrradfahren mit Kindern. Die Hinterradsitze gelten als wesentlich sicherer als die Lenkersitze. Folgende Vorteile hat der Kindersitz:

  • Die Montage ist einfach und geht schnell von der Hand.
  • Mit Gurten und verstellbaren Fußhaltern kann der Sitz optimal auf die Größe des Kindes angepasst werden.
  • Er ist sehr praktisch für den täglichen Gebrauch, da er dauerhaft am Fahrrad montiert wird.
  • Das Kind ist nah bei Mama oder Papa.
  • Sie sind günstiger als Anhänger und kosten bis zu 200 Euro.

Folgende Nachteile hat ein Kindersitz:

  • Der Fahrer muss sich auf ein neues Fahrgefühl einlassen, um die Balance zu halten.
  • Sie sind nur für Kinder geeignet, die schon selbständig sitzen können.
  • Die Sitze bieten keinen zusätzlichen Stauraum und nehmen den Gepäckträgerplatz weg.
  • Ihr Kleines ist Wind und Regen ausgesetzt.
  • Die Verletzungsgefahr und das Unfallrisiko sind für das Kind höher als im Anhänger.

Die Sitze sind geeignet für Kinder von einem bis zu fünf Jahren. Auf dem Gepäckträger darf Ihr Liebling maximal 25 Kilogramm wiegen, bei einer Montage am Lenker maximal 15 Kilogramm.

Fahrradanhänger

Fahrradanhänger haben im Vergleich zum Kindersitz einige Vorteile: 

  • In vielen Anhängern können Sie zwei Kinder mitnehmen.
  • Sie verfügen über integrierten Stauraum.
  • Dank spezieller Babysitze oder Autositze, die mit entsprechendem Adapter auch in einem Fahrradanhänger befestigt werden, können Sie auch kleinere Kinder mitnehmen.
  • Die Haltung der Kinder ist entspannter als im Kindersitz, auch liegendes Schlafen ist möglich.
  • Das Verletzungsrisiko ist geringer als im Kindersitz.
  • Dank Abdeckung spielen Wind und Regen keine Rolle.

Folgende Nachteile bringen die Anhänger mit sich:

  • Sie sind sehr wuchtig und teilweise auf engen Radwegen auch sehr breit.
  • Fahrer müssen sich an ein neues Fahrgefühl gewöhnen.
  • Das Anbringen ist schwieriger und nicht an jedem Fahrrad problemlos möglich.
  • Die Unterbringung ist umständlicher und benötigt zusätzlichen Platz.
  • Sie sind deutlich teurer als Kindersitze bei einem Preis von bis zu 1.500 Euro.

Generell dürfen Babys und Kinder bis zu sieben Jahren im Fahrradanhänger mitfahren. Der Hersteller gibt das Maximalgewicht vor. Achten Sie zudem auf ein Modell mit Federung.

Lastenrad

Lastenräder sind in Mode und variabel einsetzbar: Ob der Großeinkauf oder die eigenen Kinder – sie können problemlos und sicher transportiert werden. Weitere Vorteile sind:

  • Spezielle Gurtsysteme oder Halterungen für Babyschalen ermöglichen eine sichere Fahrt.
  • In manchen Modellen können auch mehrere Kinder mitgenommen werden.
  • Sie benötigen keinen Aufbau und keine Montage. Es kann direkt gestartet werden.
  • Sonderzubehör zum Schutz gegen Wind und Regen ist erhältlich.
  • Bei Lastenrädern, in denen die Kinder vorne sitzen, haben Sie die kleinen Mitfahrer immer im Blick.

Zu den Nachteilen gehören folgende Punkte:

  • Die Räder sind sehr schwer und bedeuten ein ungewohntes Fahrgefühl.
  • Sie benötigen viel Abstellfläche.
  • Je nach Modell ist die Befestigung an Fahrradständern nicht möglich.

Sie sind sehr teuer bei einem Preis bis zu 6.000 Euro.


Tipps für Eltern

Fahrradhelm tragen, Pausen einplanen und Kind anschnallen

Bei jedem Transportmittel ist bei der Fahrt mit Baby einiges zu beachten. Wir haben Tipps gesammelt, mit denen alle Spaß an der Unternehmung haben.

Darauf sollten Sie achten:

  • Alle Fahrer und Mitfahrer tragen einen Helm.
  • Fahren Sie nur, wenn Sie sich sicher fühlen. Bei neuen Rädern bietet es sich an, vor dem Kauf eine Proberunde zu drehen.
  • Checken Sie regelmäßig den Zustand und die Fahrtüchtigkeit Ihres Drahtesels. 
  • Fahren Sie auf asphaltierten Straßen.
  • Planen Sie bei längeren Touren genügend Pausen ein.
  • Achten Sie darauf, wer das Fahrrad mit Baby fährt: Babys und Kinder bis zu einem Alter von 7 Jahren dürfen nur von Personen über 16 Jahren transportiert werden.
  • Nehmen Sie Fahrradwerkzeug und eine Pumpe mit.
  • Ihr Kind sollte sicher sitzen und angeschnallt sein.

Das sollten Sie vermeiden:

  • Tragen Sie Ihr Kind während der Fahrt nicht am Körper, zum Beispiel nicht im Tragetuch.
  • Zu schnelles Fahren sorgt für starke Erschütterungen und kann dem Kind schaden.
  • Fahren Sie nicht über Bordsteinkanten oder andere Hindernisse. Dies sorgt für unangenehme Schläge.
  • Setzen Sie das Kind keinem Stress aus. Gewöhnen Sie es langsam an das Fahrradfahren.

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