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Kraft tanken: Mittagsschlaf bei Kleinkindern

Kinder sammeln neue Energie, wenn Sie tagsüber Ruhepausen einlegen. Was Sie über den Mittagsschlaf wissen sollten und welche Tipps bei Einschlafproblemen helfen, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Gründe für den Mittagsschlaf

Die Mittagsruhe fördert die Konzentrationsfähigkeit und die Reifung des Gehirns

Schlaf tut gut. Wissenschaftliche Studien belegen, dass er eine positive Wirkung auf die Entwicklung der Kleinen hat:

  • Der Schlaf verbessert die Aufmerksamkeit, die Konzentration und die Anpassungsfähigkeit von Kindern.
  • Gelerntes wird verarbeitet und gefestigt.
  • Der Körper schüttet ein Hormon aus, welches das Wachstum unterstützt.
  • Der Schlaf fördert die Reifung des Gehirns.

Abhängig vom Alter und dem Schlafbedarf ist ein Mittagsschlaf für Kinder wichtig, damit sie genügend Ruhe- und Erholungsphasen haben. Richten Sie sich als Elternteil nicht nur nach den allgemeinen Empfehlungen, sondern nehmen Sie Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse Ihres kleinen Sonnenscheins. Ist Ihr Nachwuchs sehr aktiv, hat er womöglich wesentlich mehr Schlafbedarf als ein ruhigeres Kind.


Zu welcher Uhrzeit?

Ausruhen nach dem Mittagessen

Bei Kindern, die nur einmal am Tag schlafen, bietet sich für den Mittagsschlaf die Zeit direkt nach dem Mittagessen oder nach dem Besuch der Kita an. Die Zeitspanne von 12 bis 15 Uhr ist optimal. So stellen Sie sicher, dass bis zum abendlichen Zubettgehen noch genügend Stunden liegen. Schläft Ihr Kind vormittags und nachmittags, orientieren Sie sich ebenfalls am Mittagessen. Sollte Ihr Liebling noch nicht müde sein, verschieben Sie entweder die Mahlzeit oder den Schlaf um eine oder zwei Stunden.

Beginnen Sie mit dem Mittagsschlaf regelmäßig und immer zur gleichen Zeit. Ein geregelter Tagesablauf gibt den Kleinen Orientierung und ein Gefühl der Sicherheit.


Wie lange?

Die Schlafdauer sollte zwischen 60 und 90 Minuten liegen

Viele Eltern fragen sich, wie lange ihr Kind mittags schlafen sollte. Orientieren können Sie sich an unserer Tabelle, die die Länge des Mittagsschlafs in Bezug zum Alter des Kindes setzt. Denken Sie daran, dass Schwankungen normal sind, da jedes Kind individuelle Bedürfnisse hat.

Alter

Mittagsschlaf

6 bis 12 Monate

etwa 60 bis 90 Minuten, jeweils am Vor- und Nachmittag

1 Jahr

etwa 60 Minuten, jeweils am Vor- und Nachmittag

2 Jahre

etwa 60 bis 90 Minuten am Nachmittag

ab 3 Jahren

nach Bedarf

Das Kind wecken oder ausschlafen lassen?

Generell sollten Sie Ihren Sonnenschein schlafen lassen, bis er von alleine aufwacht. Schließlich zeigt sich hier, wie viel Erholung er tatsächlich benötigt. Allerdings sollte sich die Schlafenszeit am Mittag im Rahmen halten, damit Ihr Kind abends müde ist und nachts ruhig schläft. Achten Sie auf das Verhalten Ihres Kindes: War es tagsüber quengelig oder hat vielleicht sogar leicht gekränkelt? Dann kann ein längerer Mittagsschlaf hilfreich sein. War sein Verhalten unauffällig, behalten Sie den Schlafrhythmus so wie bisher bei.

Tipps für das sanfte Aufwecken

Wenn Ihr Kind mittags sehr lange schläft und nicht von alleine wach wird, sollten Sie es vorsichtig wecken. Folgende Tipps können Sie anwenden:

  • Reden Sie leise mit ihm und streicheln Sie ihn sanft, so wacht er ganz entspannt und ruhig auf.
  • Legen Sie sich zu Ihrem Schatz, wenn es das Bett zulässt. Der Schlaf geht dann langsam in eine Kuscheleinheit über.
  • Manchmal hilft es, wenn das Kind nach dem Wachwerden noch liegen bleibt. Achten Sie darauf, dass es nicht wieder einschläft. Vielleicht mag Ihr Sonnenschein im Bett mit einem Kuscheltier spielen, ein Buch anschauen oder ein Hörspiel hören?
  • Warten Sie mit dem Stillen, Füttern und Wickeln, bis Ihr Liebling ganz wach ist.

Merken Sie sich die Faustregel, dass zwischen dem Aufwachen vom Mittagsschlaf und dem Schlafengehen am Abend bei Kleinkindern mindestens vier Stunden liegen sollten.


Bis zu welchem Alter?

Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Kindes

Ab einem Alter von zwei bis drei Jahren, spätestens ab dem Grundschulalter, benötigen viele Kinder keinen regelmäßigen Mittagsschlaf mehr. Sollte Ihr Sonnenschein nachts durchschlafen, morgens voller Energie sein und später am Tag nicht müde werden, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Mittagsschlaf nicht mehr nötig ist. Er bekommt dann nachts all den Schlaf, den er braucht. Ein Mittagsschlaf könnte in diesem Fall sogar negative Auswirkungen haben, weil das Kind nachts häufig wach wird oder Schwierigkeiten hat, einzuschlafen.

Wenn Sie und Ihr Kind allerdings einen sehr aktiven Tag hatten oder es müde ist, kann es sinnvoll sein, mittags zu schlafen oder eine Pause einzulegen. Dafür bietet sich beispielsweise gemeinsames Kuscheln auf dem Sofa oder eine kleine Vorlesestunde an.

Anzeichen, die für einen Mittagsschlaf sprechen: 

  • Ihr Kind schläft am Tag im Auto oder beim Spielen häufig ein. 
  • Es ist am Nachmittag launisch und quengelig.
  • Es wirkt überdreht und gähnt kontinuierlich. 

Anzeichen, die gegen einen Mittagsschlaf sprechen:

  • Ihr Kind findet mittags keinen Schlaf mehr.
  • Es ist ohne das Nickerchen fit.
  • Ihrem Kind fällt das Einschlafen am Abend schwer.
  • Es schläft nachts schlecht.

Tipps gegen Einschlafprobleme

Halten Sie den Schlafrhythmus ein

Wie beim abendlichen Schlaf kann es mittags dazu kommen, dass ein Kind nicht einschlafen will oder kann. Finden Sie heraus, was Ihren Liebling davon abhält.

  • Aufregender Vormittag: Viel Programm am Vormittag oder ein neues Spielzeug führen dazu, dass Ihr Kind aufgedreht ist und deswegen nicht ins Bett möchte. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Erlebnisse. Das beruhigt und hilft ihm, einzuschlafen.
  • Nickerchen zwischendurch: Vielleicht gab es in der Kita einen Moment, in dem Ihr kleiner Schatz eingeschlummert ist oder auf der Autofahrt sind ihm die Augen zugefallen. Der Sekundenschlaf kann tatsächlich dafür sorgen, dass nun kein Bedarf mehr besteht. Statt Ihr Kind zu zwingen, sollten Sie jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt eine ruhigere Beschäftigungsphase durchführen, sodass es so wenigstens ein bisschen Entspannung bekommt.
  • Nachts viel geschlafen: Manchmal kann es vorkommen, dass der nächtliche Schlaf länger ist als normalerweise, zum Beispiel in den Ferien oder am Wochenende. Das kann den Rhythmus durcheinanderbringen und zur Folge haben, dass das Kind tagsüber nicht ins Bett will. Achten Sie darauf, Abläufe einzuhalten und nur in Ausnahmefällen den Schlafrhythmus zu durchbrechen.

Bei Problemen beim Mittagsschlaf ist es wichtig, keine Machtkämpfe oder Streite zu führen. Greifen Sie alternativ auf Ruhephasen zurück, in denen das Kind zum Beispiel malt, sich leise mit einem Spielzeug beschäftigt oder lesen Sie ihm etwas vor. Auch so kann es Energie für den Rest des Tages sammeln.


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