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Bauchmassage in der Schwangerschaft

Bewegungen, Tritte und Schluckauf: Als Mama sind Sie immer in Verbindung mit dem Baby und können es spüren. Eine sanfte Bauchmassage in entspannter Wohlfühlatmosphäre gibt auch dem Papa Gelegenheit, seinem Kind ganz nah zu sein.

Vorteile

Streicheleinheiten für die Mama und das Ungeborene

Es soll Männer geben, die eifersüchtig auf die werdende Mama sind, denn so nah wie sie steht dem Ungeborenen niemand. Damit auch der Papa den wachsenden Bauch nicht nur sehen, sondern auch spüren kann, ist eine Massage ein besonderer Familienmoment. Auch die Mama freut sich über die entspannenden Berührungen und sogar das Baby kann dadurch zur Ruhe kommen.

Was sind die Vorteile einer Babybauchmassage?

Die Vorteile einer Massage des Babybauchs sind vielfältig: In erster Linie dient sie der Entspannung und schafft wundervolle gemeinsame Momente zwischen dem Baby und den werdenden Eltern. Als positiver Nebeneffekt beugt sie durch das Einreiben von Ölen und geeigneten Massagetechniken Dehnungsstreifen vor. Die Durchblutung des Bindegewebes wird durch die Massage gefördert und stimuliert. Zudem versorgt das Öl die Haut am Bauch der werdenden Mama mit ausreichender Feuchtigkeit und bleibt elastisch.

Doch hat die Massage des Babybauchs nicht nur für die Mama Vorteile. Wenn der Papa die Massage ausführt, nimmt er mit ein bisschen Glück die sanften Tritte des Babys an der Bauchdecke wahr.   


Arten der Massage

Was und wie soll massiert werden?

Nicht nur der Bauch, auch andere Körperstellen, die durch die Schwangerschaft beansprucht werden, freuen sich über sanfte Massagen.

Bauch

Um Schwangerschaftsstreifen am Bauch vorzubeugen, eignet sich die Zupfmassage: Heben Sie die Haut mit Daumen und Zeigefinger leicht an und rollen Sie sie. Die Massage erfolgt zum Herzen hin und kann bei Bedarf täglich durchgeführt werden.

Für einen schon etwas größer gewachsenen Bauch eignet sich die Streichelmassage. Die Haut ist bereits stark gedehnt und lässt sich nicht mehr so leicht mit den Fingern greifen. Hier bietet es sich an, den Bauch mit etwas Öl sanft zu massieren und zu streicheln. Achten Sie darauf, dass der Druck auf den Bauch nicht zu groß wird.

Brüste

Bei vielen Frauen wachsen die Brüste bereits in der Schwangerschaft und bereiten sich auf die bevorstehende Stillzeit vor. Das kann manchmal etwas unangenehm sein und zu einer erhöhten Empfindlichkeit und Spannungsgefühlen führen. Eine sanfte Brustmassage kann hier Linderung verschaffen und möglicherweise die sich anstauende Gewebeflüssigkeit auflösen. Nehmen Sie etwas Öl und massieren Sie jede Brust einzeln mit Ihren Fingerspitzen in sanften, kreisenden Bewegungen. Sparen Sie dabei die Brustwarzen aus, da eine Massage an dieser Körperstelle je nach Schwangerschaftsmonat stimulierend wirkt und zu frühzeitigen Wehen führen kann. Um Spannungsgefühle zu vertreiben, massieren Sie Ihre Brüste zudem seitlich, indem Sie die Außenseiten kreisend bis zu den Achselhöhlen sanft berühren.

Po und Oberschenkel

Po und Oberschenkel freuen sich ebenfalls über etwas Aufmerksamkeit und eine Extraportion Pflege während der Schwangerschaft. Durch die Wassereinlagerungen und die Gewichtszunahme der werdenden Mama kann es zu Dehnungsstreifen kommen. Reiben Sie Po und Oberschenkel mit Öl ein und massieren Sie die Körperstellen mit kreisendenden Bewegungen. Das Gewebe verträgt intensivere Massageeinheiten. Arbeiten Sie hier mit etwas mehr Druck und unter Einsatz der Fingerknöchel.

Kreuzbeinmassage

Besonders entspannend ist für viele werdende Mamas die Kreuzbeinmassage. Gerade am Ende der Schwangerschaft tut diese dem gesamten Beckenbereich gut. Sie kann während der Geburt zwischen den Wehen schmerzlindernd wirken.

Am besten gehen Sie auf die Knie und stützen sich auf einem Stuhl ab oder beugen sich im Stehen nach vorne herüber, die Arme auf einen Tisch gelegt. Ihr Partner kann die Region rund um das Kreuzbein mit seinen Daumen von der Wirbelsäule nach außen massieren oder in der Form einer liegenden Acht um das Kreuzbein herum. Wie stark der ausgeübte Druck sein soll, liegt in Ihrem Ermessen. Sie sollten die Massage als wohltuend empfinden.

Das muss beim Massieren beachtet werden

Achten Sie bei der Massage auf Ihr Bauchgefühl. Wenn Sie die Berührungen als angenehm empfinden, geht es auch Ihrem Baby gut damit. Ist der Druck für Sie zu stark, bitten Sie Ihren Partner, sanftere Bewegungen auszuführen. Haben Sie keine Sorge, dass Ihr Baby durch die Massage verletzt werden könnte: Es liegt durch Fruchtblase und -wasser gut geschützt in Ihrem Bauch.

Achten Sie bei der Massage auf die Verwendung eines geeigneten Massageöls. Viele ätherische Öle können vorzeitige Wehen auslösen und sind daher zu vermeiden. Hierzu gehören zum Beispiel Öle mit Schafgarbe, Zimt, Fenchel, Anis, Salbei, Nelken, Rosmarin oder Kardamom.


Anleitung

Richtig massieren

Sie brauchen:

  • Massageöl für Schwangere, zum Beispiel Mandelöl oder selbst gemachtes Öl
  • Entspannungsmusik

So geht's:

Machen Sie es sich auf dem Sofa oder auf dem Bett gemütlich. Besonders gut lässt es sich bei gedimmtem Licht oder Kerzenschein und mit ruhiger Musik entspannen. Neigt Ihr Partner zu kalten Händen, sollte er zunächst ein paar Tropfen Öl zwischen seinen Handflächen verreiben.

Die Babykugel kann mit kreisenden Bewegungen rund um den Bauchnabel sanft im Uhrzeigersinn massiert werden. Dabei lieber nicht zu viel Druck ausüben. Teilen Sie Ihrem Mann mit, was sich für Sie angenehm anfühlt. Auch Ihr Baby wird sich bestimmt mit Bewegungen zu Wort melden.


Massageöl

Welches Öl eignet sich für die Massage?

Die Frage nach dem geeigneten Öl ist Geschmackssache. Unter anderem hängt die Wahl des Öls davon ab, welche Gerüche Sie als angenehm empfinden. Bestimmte ätherische Öle sind in der Schwangerschaft aufgrund ihrer wehenauslösenden Wirkung nicht geeignet. Greifen Sie zu Öle auf natürlicher Basis, wie zum Beispiel Oliven- oder Mandelöl.

Massageöl selbst machen

Sie können Ihr eigenes Öl auch ganz einfach selbst machen. Verwenden sie hierzu ein Basisöl natürlichen Ursprungs und fügen Sie einige Tropfen ätherisches Öl als Duft hinzu. Achten Sie darauf, dass der Geruch eine entspannende Wirkung auf Sie ausübt.

Sie brauchen:

  • Basisöl, zum Beispiel Mandel-, Sesam-, Kokos- oder Jojobaöl
  • hochwertiges ätherisches Öl, zum Beispiel Lavendel, Orange, Zitrone oder Neroli
  • leere Flasche

So geht's:

  1. Gießen Sie das Basisöl in die leere Flasche.
  2. Fügen Sie nach Belieben ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Auf 50 Milliliter Basisöl reicht es aus, wenn Sie circa fünf Tropfen ätherisches Öl hineingeben.
  3. Wischen Sie die Flasche sauber, verschließen Sie sie luftdicht und bekleben Sie sie mit einem Etikett.
Tipp: Um die Haut optimal auf die bevorstehende Massage vorzubereiten, bietet sich ein Salzpeeling oder eine Massage mit einem Handschuh aus Luffa, ein Naturschwamm aus einem Kürbisgewächs, an. Anschließend ist die Haut besonders aufnahmefähig für das pflegende Massageöl. Zusätzlich wird die Durchblutung angeregt.

Anleitung für die Herstellung eines Massageöls als Download

FamilienMomente - Massageoel-selbst-machen-neu (1.4 MB)
Auch nach einem stressigen und anstrengenden Tag kann die Bauchmassage Ihnen dabei helfen, sich zu entspannen und neue Energie zu schöpfen. Legen oder setzen Sie sich gemütlich hin und lassen Sie sich von Ihrem Partner verwöhnen. Hebamme Judith Fuchs

Auf Massage verzichten

Wann sollte ein Babybauch nicht massiert werden?

Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf ohne Komplikationen oder drohenden Risiken für das ungeborene Baby spricht nichts gegen eine sanfte Massage. Sie hat in diesem Fall für die werdende Mama nur Vorteile und dient ihrer Entspannung.

Einige Gründe, die gegen eine Bauchmassage während der Schwangerschaft sprechen, sind unter anderem eine besondere Lage der Plazenta, wie die Plazenta praevia, bei der der Mutterkuchen vor dem Muttermund gelagert ist. Aber auch, wenn die Gefahr von vorzeitigen Wehen besteht, z. B. durch einen verkürzten Gebärmutterhals, sollten Sie auf Massagen verzichten. Bei Unsicherheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, ob eine Bauchmassage bei Ihnen sinnvoll ist.


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