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Schwangerschaftsstreifen: Wie entstehen sie und was hilft?

Durch die Dehnung der Haut entstehen bei vielen Frauen Schwangerschaftsstreifen. Wie Sie ihnen vorbeugen und welche Mittel helfen können, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Entstehung

Die Unterhaut reißt ein und bildet Dehnungsstreifen

Als Schwangerschaftsstreifen werden jene Dehnungsstreifen bezeichnet, die während der Schwangerschaft entstehen. Rund zwei Drittel der Frauen leiden unter den bläulichen oder rötlichen Linien, die meist an folgenden Körperstellen auftreten:

  • Bauch
  • Oberschenkel
  • Po
  • Brust
  • Oberarme

In der Schwangerschaft wachsen Ihr Bauch und andere Körperregionen zeitweise in einem rasanten Tempo. Wenn dies schneller geschieht, als es die Haut kompensieren kann, reißt die Unterhaut ein und bildet Dehnungsstreifen. Bei den meisten Frauen passiert dies im zweiten Trimester oder gegen Ende der Schwangerschaft, wenn Babybauch und Co. einen besonders kräftigen Wachstumsschub hinlegen.

Die rasche Gewichtszunahme ist allerdings nicht der einzige Faktor, der Schwangerschaftsstreifen entstehen lässt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Haut während der Schwangerschaft durch einen erhöhten Kortisolspiegel deutlich weniger elastisch ist als sonst. Sie kann also ein wenig Unterstützung von außen gut gebrauchen.


Tipps zur Vorbeugung

Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und sanfte Pflege für die Haut

Leider gibt es nicht den einen sicheren Weg, um Schwangerschaftsstreifen zu verhindern. Da vermutlich auch Veranlagung eine Rolle spielt, können manche Schwangere Dehnungsstreifen kaum vermeiden. Aber es gibt etliche Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Chancen erhöhen, die Schwangerschaft und Rückbildung so streifenfrei wie möglich zu überstehen.

Ausgewogene Ernährung

Wasser, frisches Gemüse, wertvolle Öle und Nüsse liefern Ihrer Haut wichtige Nährstoffe, um sie elastisch zu halten. Besonders Vitamin E, aber auch Vitamin A und C unterstützen die Haut. Zudem bewirkt eine ausgewogene Ernährung, dass Sie während der Schwangerschaft nicht zu schnell zunehmen und die Haut zusätzlich belasten.

Ausreichend Schlaf und Bewegung

Genug Schlaf hilft unter anderem, Ihre Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Regelmäßiger Sport kurbelt Ihre Durchblutung an. Besonders empfehlenswert während der Schwangerschaft sind sanfte Sportarten wie Aquafitness, Schwimmen, Yoga, Spazierengehen und Walken.

Gute Hauptpflege

Ihre Haut benötigt während der Schwangerschaft viel Feuchtigkeit. Verwöhnen Sie Bauch, Beine und Po zweimal täglich mit hochwertiger Feuchtigkeitscreme oder einem pflegenden Hautöl.

Bis zum 8. Schwangerschaftsmonat können Sie das Eincremen einmal pro Tag wunderbar mit einer Zupfmassage verbinden. Aber auch Bürstenmassagen, Körperpeelings, Wechselduschen und Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor können helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen oder sie zumindest einzudämmen.


Hilfe bei Schwangerschaftsstreifen

Hautpflege, Nahrungsergänzungsmittel oder Behandlungen beim Kosmetiker

Trotz aller präventiven Maßnahmen leidet ein Großteil der werdenden Mütter unter Schwangerschaftsstreifen. Eine Möglichkeit, die Dehnungsstreifen komplett zu entfernen, gibt es nicht. Nach der Entbindung geht ihre Intensität zurück, sie schimmern nicht mehr bläulich oder rötlich, sondern weißlich-silbrig. Das Hautbild verbessern können Sie auch mithilfe dieser Produkte:

  • Bodylotions
  • Körperbutter oder -öle
  • remodellierende Peelings
  • Narbenpflegeöle
  • Zinkkapseln

Kosmetiker sowie Ärzte haben darüber hinaus viele Möglichkeiten, Ihre Schwangerschaftsstreifen weiter abzuschwächen. Dazu gehören unter anderem:

  • Laserbehandlung
  • Micro-Needling: Dabei wird die Haut mit kleinen Stichen minimal verletzt, was die Zellerneuerung anregen und die Hautbeschaffenheit verbessern soll.
  • Mikrodermabrasion: Darunter versteht man ein kontrolliertes Abtragen der Haut mit kleinen Schleifpartikeln. Hierdurch wird die Haut gepeelt und die Zellerneuerung angeregt.
  • Ultraschallbehandlung
  • chemische Peelings

Egal, wofür Sie sich entscheiden: Denken Sie daran, dass Ihre Schwangerschaftsstreifen durch das Wachstum eines kleinen Menschenwesens entstanden sind. Ein solches Wunder hinterlässt Spuren.

In der Schwangerschaft wird die Haut stark gedehnt, sodass es bei manchen Frauen zu sogenannten Schwangerschaftsstreifen kommen kann. Diese sind zum Großteil genetisch bedingt, allerdings kann man die Elastizität der Haut mit entsprechender Hautpflege und Massagen unterstützen und verbessern. Hebamme Judith Fuchs

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