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Babys im Sommer anziehen: Tipps für geeignete Kleidung

Die Temperaturen schnellen in die Höhe und viele Eltern stellen sich die Frage, wie sie ihren kleinen Schatz im Sommer vor Hitze und Sonneneinstrahlung schützen können. Viele Tipps und Ideen dazu findest du in unserem FamilienMoment.

Hitzeverträglichkeit von Babys

Dein Baby im Sommer richtig anziehen – warum ist das so wichtig?

Im Sommer klettern die Temperaturen stetig nach oben, Jacken und Pullis verschwinden im Schrank und werden gegen luftige T-Shirts, Kleider und kurze Hosen ausgetauscht. Säuglinge sind darauf angewiesen, dass ihre Eltern zur richtigen Kleidung greifen, damit auch sie den Sommer genießen können. 

Regulation der Körpertemperatur bei Babys

Neugeborene können nicht selbstständig auf wechselnde Temperaturreize reagieren und ihre Körpertemperatur somit nicht der Außentemperatur entsprechend regulieren. 

Von unserem natürlichen Kühlmechanismus, dem Schwitzen, profitieren Säuglinge nur bedingt, da ihre Schweißdrüsen noch nicht vollständig entwickelt sind. Bei zu großer Hitze kann es passieren, dass der Schweiß nicht richtig aus der Haut austritt. Dies führt unter Umständen zu einem Hitzestau, durch den sogenannte Hitzepickel entstehen. Diese hellen oder auch roten bläschenartigen Pickel treten vermehrt dort auf, wo dein Kleines am meisten schwitzt: in Hautfalten, an Hals, Nacken, Bauch und Rücken. Sie sind zwar weder gefährlich noch ansteckend, sorgen jedoch für einen unangenehmen Juckreiz. Dieser lässt sich durch das Abtupfen mit einem kühlen Waschlappen, lockerere Kleidung und das Meiden direkter Sonneneinstrahlung lindern. Ein Besuch beim Arzt ist in der Regel nicht notwendig, da die Hitzepickel innerhalb weniger Tage verschwinden. 

Sonnenbrandgefahr durch fehlenden Eigenschutz

Damit dein kleiner Schatz sich keinen Sonnenstich holt, solltest du besonders wachsam sein. Er sollte nie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn seine Haut ist noch sehr dünn und somit höchst empfindlich gegenüber der Strahlung. Sonnenbrand kann schon nach einem kurzen Aufenthalt von weniger als zehn Minuten in der Sonne entstehen.

Innerhalb der ersten Lebensjahre entwickelt sich langsam der UV-Eigenschutz. Daher solltest du in dieser Zeit besonders darauf achten, dass dein Baby sich möglichst nur im Schatten aufhält und zusätzlich durch die richtige Kleidung gut geschützt wird. Auch das Eincremen zum Schutz gegen die Sonne sollte in den ersten zwölf Monaten bestenfalls vermieden werden, da die Inhaltsstoffe von Sonnencreme über die zarte Babyhaut stärker aufgenommen werden können als bei Erwachsenen.


Tipps für Kleidungswahl

Sommerkleidung für dein Baby – so bist du perfekt vorbereitet

Plane schon im Voraus, welche Outfits sich für welchen Anlass eignen, damit du für jedes Wetter und jeden Temperaturumschwung perfekt vorbereitet bist. Die folgenden Hinweise geben dir einen guten Überblick über die richtige Sommerkleidung:

Materialien

Bei der Ausstattung deines Babys mit sommerlicher Bekleidung solltest du nicht nur ein Auge auf die verschiedenen Arten von Kleidungsstücken haben, sondern auch darauf, aus welchem Material sie bestehen. Denn nicht jedes kommt für einen Aufenthalt in der Hitze in Frage. Bei hohen Temperaturen eignen sich am besten solche, die aus folgenden Stoffen bestehen: 

  • Merinowolle, welche von Schafen gewonnen wird, ist besonders fein und weich. Sie ist feuchtigkeitsregulierend und nimmt Schweiß leicht auf, bleibt dabei jedoch trocken und geschmeidig. Zudem bietet sie wie viele andere Wollsorten einen UV-Schutz von 20 bis 50 Prozent. Bei Babytextilien solltest du zusätzlich darauf achten, dass die Merinowolle dünn gewebt ist, damit sie nicht zu warm wird.
  • Textilgemische aus 70 Prozent Wolle und 30 Prozent Seide sind sanft zur Haut und antibakteriell, was Babys zugutekommt. Auch bietet dieses Material einen hohen UV-Schutz, welcher je nach Webart und Dunkelheit der Farbe variiert. Das Gemisch ist generell geruchsneutral und temperaturregulierend, wodurch es sowohl wärmt als auch kühlt.
  • Kleidungsstücke aus Leinen sind angenehme Wegbegleiter für die warmen Tage. Der klassische Sommerstoff hat eine hohe Luftdurchlässigkeit, ist sehr pflegeleicht sowie robust und gibt aufgenommene Feuchtigkeit schnell wieder an die Umgebung ab. Einziger Minuspunkt: der UV-Schutz liegt ähnlich wie bei Baumwolle nur bei etwa fünf bis zehn Prozent.

Natürlich gibt es auch Materialien, die sich für den Sommer weniger eignen. Synthetische Stoffe sind zum Beispiel nicht zu empfehlen, da diese an der Haut des Säuglings kleben bleiben, unangenehme Reibungen verursachen und zu Hitzestau führen können. Verwende an heißeren Tagen Babykleidung, die bereits eine Nummer größer ist, damit sich dein kleiner Sonnenschein nicht eingeengt fühlt.

Anzahl der Kleidungsstücke

Damit dein Kind sich auch bei hohen Temperaturen wohlfühlen kann, solltest du auf die Menge an Kleidunsstücken achten, die du ihm anziehst. Am besten eignet sich das Zwiebelprinzip: So kannst du deinen Schatz je nach Temperatur an- oder ausziehen.

Beachte folgende Faustregel: Besonders Säuglinge im Alter von bis zu drei Monaten sollten immer eine Schicht mehr tragen als Erwachsene bei gleichen Temperaturen, denn ihre kleinen, zarten Körper kühlen viel schneller aus.

Im Kinderwagen

Sitzt oder liegt dein Kind im Kinderwagen, solltest du darauf achten, dass ihm nicht zu heiß wird. Lasse die Öffnungen im Verdeck frei, damit die Luft gut zirkulieren kann und sich die Wärme nicht im Kinderwagen staut. Außerdem kann ein zusätzlich angebrachtes Sonnensegel oder ein kleiner Sonnenschirm wertvollen Schatten spenden.

Auch im Kinderwagen solltest du deinem Baby zwei oder mehrere Schichten aus dünnem Stoff anziehen, damit du es bei Bedarf in Sekundenschnelle umziehen kannst. Weitere Tipps findest du in unserem FamilienMoment über Babys ersten Sommer.

In der Trage

Herrschen sommerliche Temperaturen und du möchtest deinem Baby die Welt in einem Tragetuch zeigen, ziehe ihm luftige Kleidung an. Schließlich wirkt der enge Körperkontakt zu Mama oder Papa wie eine Schicht Kleidung und wärmt deinen Schatz zusätzlich.

Säuglinge sollten längere Kleidung tragen, welche nicht allzu durchscheinend ist. So vermeidest du direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut. Bei einem Kleinkind liegst du mit einem Body oder auch luftigen T-Shirts und kurzen Hosen genau richtig. Auch bei der Wahl des Tragetuchs selbst empfiehlt es sich, auf dünnere Stoffe wie Leinen oder Seide zu setzen, da diese zusätzlich kühlende Eigenschaften besitzen.

Denke auch an eine nackenschützende Kopfbedeckung, wenn die Trage die Haut an dieser Stelle nicht schützt.

Kleidung als Sonnenschutz

Bei einem entspannten Tag am Strand kannst du kaum vermeiden, dass dein Baby hin und wieder mit der Sonne in Kontakt kommt. Statte dein Kleines mit so viel Sonnenschutz wie möglich aus, sodass ihr die Stunden im Freien genießen könnt.

Generell schützt jede Art Kleidung vor UV-Strahlung. Der Umfang des Schutzes ist abhängig von der Dichte des Gewebes, der Dunkelheit der Farbe und davon, wieviel Haut sie bedeckt. Zusätzlich gibt es auch spezielle UV-Kleidung, die dem sogenannten „UV-Standard 801“ entsprechen muss, welcher durch die Internationale Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz vergeben wird. Zertifizierte Produkte dürfen auch im nassen, gedehnten und mehrmals gewaschenen Zustand ihren Lichtschutzfaktor nicht verlieren.

Absolut unabdingbar ist außerdem ein geeigneter Sonnenhut. Dieser ist am besten mit einer breiten Krempe und einem langen Nackenschutz ausgestattet, damit auch jeder kleinste Fleck Haut geschützt ist. Viele Hüte und Kappen haben häufig auch einen UV-Schutz mit Lichtschutzfaktor 50.

Kleidung für Sommernächte

Heiße Sommernächte sind oft anstrengende Stunden für dich und dein Kind. Damit dein Baby trotz Hitze zur Ruhe kommt, kannst du es vor dem Schlafengehen lauwarm in der Badewanne abduschen und danach in leichte, atmungsaktive und locker anliegende Kleidung, die zum Beispiel aus Baumwolle besteht, kleiden. Abhängig von den Temperaturen im Schlafzimmer deines Babys eignen sich folgende Kombinationen:

  • 20 bis 22 Grad: Schlafsack und luftiger Strampler
  • 23 bis 25 Grad: Schlafsack und Kurzarmbody
  • 26 oder mehr Grad: nur Kurzarmbody über Windel

Die Raumtemperatur solltest du immer gut im Auge behalten und dich täglich auf Unterschiede einstellen.

Außerdem sollte das Babybett so leer wie möglich sein, denn auch Kuscheltiere und Decken geben zusätzliche Wärme ab, die vermieden werden kann. Wacht dein kleiner Schatz nachts auf und ist nassgeschwitzt, wechsel sowohl seine Kleidung als auch das Laken sofort, damit er schnell wieder seine Ruhe finden kann.


Körpertemperatur prüfen

Ist meinem Baby zu heiß? So kannst du es herausfinden

Du genießt mit deinem Baby einen entspannten Nachmittag im Freien, doch plötzlich fängt es an, unruhig zu werden oder zu schreien? Besonders im Sommer vermuten viele Eltern die Ursache des Unwohlsein in zu warmer Kleidung. So findest du heraus, ob deinem Baby zu warm oder zu kalt ist: 

  • Beim Nackentest fühlst du den hinteren Hals deines Babys. Ist er verschwitzt, ist ihm zu heiß. Ein warmer, trockener Nacken ist dagegen vollkommen normal und zeigt, dass sich die Hitze in Grenzen hält. Fühlt er sich sogar eher kühl an, ist mehr oder wärmere Kleidung eine gute Wahl.
  • Der Hauttest gibt ebenfalls Aufschluss über das Wärmeempfinden deines Kindes. Marmorierte, blasse oder bläuliche Haut sind oft Anzeichen dafür, dass deinem Baby zu kalt ist und es sich nach wärmerer Kleidung sehnt. Rote Flecken weisen dagegen auf zu viel Wärme und somit zu viel warme Lagen hin.
  • Mithilfe des Fußtests findest du heraus, welche Kleidung dein Baby gerade braucht. Kalte Füße weisen darauf hin, dass dein kleiner Schatz mehr Wärme nötig hat und sich über eine zusätzliche Schicht von Kleidung freuen würde.

Viele Eltern richten sich bei ihren Entscheidungen nach der Temperatur der kleinen Babyhändchen, was jedoch kein guter Indikator ist. Denn die Hände kühlen aufgrund der noch schwachen Blutzirkulation von Säuglingen schnell ab.


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