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Laufen lernen: Babys richtig unterstützen

Laufen zu lernen ist für Babys ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit. Dadurch entdecken sie eigenständig neue Lebens- und Spielwelten. Wann Babys zu laufen beginnen und wie Sie Ihren Sonnenschein dabei bestmöglich unterstützen, lesen Sie in unserem FamilienMoment.  

Entwicklungsschritte

Ab wann laufen Babys?

Zu früh oder zu spät gibt es beim Laufenlernen nicht: Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Die verschiedenen Entwicklungsschritte bauen aufeinander auf und helfen Ihrem Sonnenschein dabei, seine Muskeln, sein Gleichgewicht, seine Koordination und seine Körperwahrnehmung zu schulen. Bis Ihr Schatz sicher und frei läuft, macht er etwa 14.000 Schritte am Tag und fällt dabei ungefähr hundertmal hin.

So lernen Kinder laufen

Das Laufen erfordert eine perfekte Zusammenarbeit einzelner Körperteile sowie viel Geduld und Übung. Die Kleinen müssen mühsam üben, bis sie sicher gehen können. Jede Bewegung ist, ausgehend vom Gehirn, ein komplexer Vorgang, an dem Sehnen, Bänder, Knochen, Muskeln und Nerven beteiligt sind und koordiniert werden müssen. 

Meilensteine in der Entwicklung

Bereits im Mutterleib bereiten Babys sich auf die ersten Schritte vor. Ab der 16. Woche strampeln sie fleißig mit ihren Beinen und trainieren dort für das Laufen.

Sind die Säuglinge auf der Welt, wird weiter gezappelt: Die Babys ziehen die Beine an und strecken sie wieder aus, bis sie sich aufrichten können. Zunächst beginnen sie ihr Köpfchen zu heben, sich zu drehen, hochzustemmen, zu robben, zu sitzen und schließlich zu krabbeln. Die Laufentwicklung eines Säuglings entnehmen Sie unserer Übersicht. Die Einteilung nach Lebensmonaten gilt nicht für jedes Kind, sondern ist als Richtwert zu verstehen: 

1 bis 2 Monate

Halten Sie Ihren Schatz hoch, wird er wahrscheinlich die Beine baumeln und mit den Füßen in Richtung Boden treten. Das sieht aus, als würde er direkt loslaufen wollen, ist aber nur ein Reflex, der nach knapp zwei Monaten wieder verschwindet. Die Beine sind jetzt noch nicht stark genug, um Ihr Kind zu halten. 

5 bis 7 Monate

In diesem Alter wird Ihr Kleines, wenn Sie es mit den Füßen auf den Oberschenkeln balancieren, auf und ab hüpfen. So trainiert es seine Beinmuskeln. 

8 bis 10 Monate

Ihr Baby lernt, sich selbst an Möbelstücken hochzuziehen und auf zwei Füßen zu stehen. 

11 bis 13 Monate

Ihr Baby kann alleine stehen, sich bücken und hinsetzen. Auch das Laufen an einer Hand funktioniert jetzt schon gut. 

14 bis 17 Monate

Mittlerweile kann Ihr Sonnenschein sicher und eigenständig laufen. Ab dem 16. Monat wird Ihr Kind versuchen, Treppenstufen zu erklimmen. Das wird es allerdings noch nicht ohne Ihre Hilfe schaffen. 

25 bis 26 Monate

Ihr Kind kann jetzt gleichmäßiger laufen, seine Füße von der Ferse bis zur Zehe abrollen und auch das Springen ist kein Problem mehr.


Tipps für Eltern

Unterstützung anbieten und eine sichere Umgebung schaffen

Das Laufen kann nicht erzwungen werden. Ihr Schatz wird Ihnen zeigen, wann er so weit ist und sich dann über Ihre Unterstützung freuen. Am besten helfen Sie, wenn sich Ihr Sonnenschein frei bewegen, nach Lust und Laune strampeln, sich langsam aufrichten, und viel krabbeln kann. Begleiten Sie Ihr Kind voller Vertrauen und vorausschauend. So sind Sie eine gute Unterstützung.  

An die Hand nehmen

Nehmen Sie Ihr Kind so oft wie möglich an die Hand. Besonders in einer fremden Umgebung bieten Sie Ihrem Schatz dadurch eine gute Hilfe. Beachten Sie beim Laufenlernen an der Hand folgende Punkte:

  • Reichen Sie die Hand nur, wenn Ihr Sonnenschein darum bittet. 
  • Der Arm des Kindes sollte leicht gebeugt sein, nicht durchgestreckt. So muss Ihr Schatz sein Gleichgewicht selbstständig halten. 
  • Umklammern Sie die Hand Ihres Schatzes nicht, oft reichen zwei Finger als Stütze. 

Umgebung sichern

Schaffen Sie eine sichere Umgebung und ein kindersicheres Zuhause. Zum Hochziehen brauchen Kinder beispielsweise Gegenstände, die fest stehen und auch bei Gegengewicht nicht umkippen können. Achten Sie deswegen auf Ihren Schatz, wenn der Bewegungsdrang zunimmt, und überprüfen Sie, ob in Ihrem Zuhause gefährliche Situationen entstehen können:

  • Kann Ihr Schatz eine Treppe, Stufen oder einen Absatz herunterfallen?
  • Gibt es Gegenstände, die bei Gegengewicht umkippen?
  • Kann sich Ihr Kind den Kopf stoßen oder ungünstig auf Möbel oder andere Gegenstände fallen?
  • Sind alle Steckdosen mit einer Kindersicherung versehen?
  • Gibt es Bereiche, in die Ihr Kind allein besser nicht krabbeln sollte? 
  • Haben Sie Tischdecken in Ihrem Zuhause, die heruntergezogen werden können? 
  • Sind alle Küchenschränke, Schubladen und der Herd kindersicher?

Hilfsmittel

Von klassischen Lauflernhilfen, auch „Babywalker“ oder „Gehfreis“ genannt, raten Experten ab. Anstatt zu unterstützen, können diese die Entwicklung der Kinder verzögern sowie Rücken und Wirbelsäule in eine ungünstige Position bringen. Auch besteht die Gefahr, dass das Kind umkippt und stürzt.

Sinnvoller und sicherer sind Lauflernwagen, die einem Rollator oder Rasenmäher ähneln. Hier kann sich Ihr Schatz an einer Stange festhalten und den Wagen vor sich herschieben. Die Körperhaltung wird nicht negativ beeinflusst und der Gleichgewichtssinn kann sich uneingeschränkt entwickeln.

Lauflernschuhe haben eine flexible, weiche Sohle und eignen sich für sicheres Laufen draußen. Falls es im Innenraum rutschig ist, können Sie Ihrem Schatz Socken mit Stoppernoppen kaufen. Lassen Sie Ihren Schatz so oft wie möglich barfuß laufen. Das stärkt die Muskulatur am Fuß und ermöglicht ein einfaches und angenehmes Abrollen.

Ernährung

Laufen zu lernen ist anstrengend, wenn es noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen ist wie bei Erwachsenen. Die richtige Energiezufuhr für Ihren Schatz ist wichtig, damit er genug Kraft hat, fleißig zu üben. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung in den ersten Lebensmonaten.


Überforderung vermeiden

Lassen Sie Ihrem Schatz Zeit und erwarten Sie nicht zu viel

Übung macht den Meister. Achten Sie jedoch darauf, Ihren Schatz nicht zu überfordern. Am meisten Spaß macht das Laufenlernen, wenn Mama und Papa dabei sind und diese Phase mit ihm erleben.

Helfen können Sie Ihrem Kind, wenn Sie sich auf den Boden setzen, die Arme ausstrecken und es auf Sie zuläuft. Gehen Sie außerdem gemeinsam raus, bewegen Sie sich zusammen und üben Sie Laufen auf verschiedenen Untergründen. Denn auf dem Teppich oder dem Parkett zu Hause läuft es sich anders als auf Steinen, Kies, Sand oder Wiesen. So werden Ihre Kleinen sicherer und lernen, neue Bewegungen selbstbewusst auszuführen. 

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo

Manche Kinder laufen bereits mit neun Monaten, andere brauchen doppelt so lange. Die motorische Entwicklung verläuft variabel: Ist Ihr Schatz früher bereit, können Meilensteine schneller erreicht werden. 

Entwicklungstabellen eignen sich somit nur begrenzt als Anhaltspunkte und sind kein Zeichen dafür, dass Ihr Sonnenschein zu früh oder zu spät dran ist. Hat Ihr Kind im Alter von 20 Monaten Probleme oder kein Interesse am Laufen, sollten Sie Ihren Kinderarzt um Rat fragen.


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