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Orale Phase bei Babys: Ablauf und Dauer

Ihr Kind steckt sich Spielzeug, Gegenstände oder seine eigenen Zehen in den Mund? Dieses Verhalten ist normal und läutet eine Reihe von Entwicklungsphasen ein, durch die Ihr Liebling seine Umgebung wahrzunehmen lernt. Erfahren Sie in unserem FamilienMoment, was es mit der oralen Phase auf sich hat.

Definition

Orale Phase – was ist das?

Die orale Phase ist die erste von vielen Entwicklungsstufen von Babys und Kleinkindern. Sie gehen auf die Beobachtungen des Psychoanalytikers Sigmund Freud zurück. Laut ihm sind diese Phasen wichtig für die Entwicklung der Kleinen, denn sie stärken ihre Persönlichkeit. Während Erwachsene primär mit den Augen ihre Umgebung wahrnehmen, tun Säuglinge und Kleinkinder dies in der oralen Phase mit ihrem Mund. Er ist zu diesem Zeitpunkt ihr stärkstes Sinnesorgan.

Ihr Baby erkennt, dass der Mund eine wichtige Funktion hat

Säuglinge verbinden mit dem Mund viele positive Emotionen: Sie befriedigen damit die Bedürfnisse nach Hunger und Nähe. Durch das Stillen erfahren sie Entspannung und Ruhe. Das Baby versucht daher, auch alles Weitere mit dem Mund zu erkunden.

Zudem schult es in der oralen Phase wichtige Entwicklungen wie das Greifen, die Hand-Augen-Koordination und das Kauen. Gleichzeitig wird das Sprechen vorbereitet, denn Zunge, Lippen sowie Kiefer werden durch die Bewegung trainiert und Muskulatur aufgebaut.


Ablauf und Dauer

Vom ersten Stillen bis zum zweiten Lebensjahr

Die orale Phase zeichnet sich dadurch aus, dass sich Ihr Baby verschiedene Gegenstände in den Mund steckt, auf ihnen kaut und sie ableckt. So lernt es den Geschmack, die Form sowie die Temperatur des Gegenstandes kennen. In der ersten Zeit dient dieses Verhalten dem Erkunden der näheren Umgebung.

Ab dem sechsten Monat beginnt Ihr Sonnenschein mit dem Zahnen. Das Kauen auf Gegenständen dient in dieser Phase auch der Schmerzlinderung, da durch den Druck der Schmerz nachlässt.

Wann beginnt und endet die orale Phase?

Mit dem ersten Stillen startet die orale Phase und baut sich dann immer weiter auf. Das Greifen ab dem dritten Monat ermöglicht Ihrem Kind, noch mehr Gegenstände zu erreichen. Diese werden häufig zur Erkundung in den Mund gesteckt.

Das Ende dieser ersten Entwicklungsphase ist sehr individuell. Etwa ab dem zweiten Lebensjahr ist sie beendet.


Tipps für die Sicherheit

Gefährliche Gegenstände und Giftstoffe außer Reichweite lagern

Viele Eltern sind verängstigt, wenn sich ihr Kind ständig Sachen in den Mund steckt, die es meist vom Boden aufgehoben hat. Da das Verhalten aber ein wichtiger Entwicklungsschritt ist, sollten Sie es Ihrem Kind nicht verbieten, seine Umwelt auf diese Weise zu erkunden. Achten Sie auf folgende Dinge:

  • Hygiene: Legen Sie Wert auf Sauberkeit und Hygiene, aber übertreiben Sie es mit dem Desinfizieren nicht. Es muss nicht alles steril sein.
  • Gefahr des Verschluckens: Achten Sie darauf, dass keine kleinen Gegenstände für Ihren Sonnenschein zu greifen sind, denn daran kann er sich verschlucken. Nehmen Sie ihm diese Sachen aus der Hand, wenn er sie ergriffen hat.
  • Lagerung gefährlicher Gegenstände: Bewahren Sie alles, womit sich Ihr Kind verletzen kann, sicher auf. Dazu gehören spitze, scharfe oder schwere Gegenstände.
  • Giftstoffe: Ob Putzmittel oder Medikamente – alles, was gefährlich für Ihren Schatz sein kann, sollte sich außerhalb seiner Reichweite befinden.
  • Tierbedarf: Wenn Sie Haustiere besitzen, achten Sie darauf, dass Ihr Baby auf Tierfutter, Spielzeuge für Tiere oder Katzenklos keinen Zugriff hat.

Machen Sie das direkte Umfeld Ihres Kindes so sicher wie möglich. Gerade wenn es krabbeln oder laufen kann, ist dies äußerst wichtig und die Aufbewahrung der oben genannten Gegenstände sollte eingehend überprüft werden.


Baby in der oralen Phase fördern

Keine Verbote aussprechen und spezielles Greifspielzeug anbieten

Beim Kauen und Schlecken von Gegenständen werden unzählige Nervenzellen im Mund stimuliert. Daher sollten Sie die orale Phase nicht nur zulassen, sondern Ihr Baby aktiv fördern:

  • Vermeidung von Verboten: Bis auf die oben genannten Gegenstände, die sich aus Sicherheitsgründen außerhalb der Reichweite befinden sollten, gilt: Alles ist erlaubt. Lassen Sie Ihr Kind diese wichtige Entwicklungsphase voll ausleben.
  • Auswahl des Essens: Lebensmittel wie Ofenkürbis, Banane oder Brötchen schulen die Kau- und Zungenmuskulatur Ihres Kindes. Die erste Griffart von Kindern ist der Pinzettengriff, bei dem nur mit Daumen und Zeigefinger Sachen angefasst werden. Wenn Ihr Baby mit den Fingern isst, wird neben der Hand-Augen-Koordination auch dieser Griff geschult.
  • Greifspielzeug: Diese haben verschiedene Beschaffenheiten wie Beulen oder Löcher. Durch das Spielen lernt das Kind Formen und Oberflächen noch besser kennen.
  • Beißring: Sollte Ihr Kind zahnen, ist ein gekühlter Beißring die beste Option, um den Schmerz zu lindern. Wenn Sie den Ring im Kühlschrank lagern, haben Sie ihn griffbereit, wenn er benötigt wird.

Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Entwicklungsschübe Ihres Kindes.


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