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Erste Hilfe für Kinder: Das sollten Eltern wissen

Wenn Kinder auf Entdeckungstour gehen, tun sie das meist ohne Angst und ohne ein Bewusstsein für Gefahren. Da ist eine Schürfwunde oder ein angestoßener Kopf leider keine Seltenheit. Damit Sie in solchen Fällen nicht nur trösten, sondern schnell handeln können, geben wir Ihnen wichtige Erste-Hilfe-Tipps.

Notfälle bei Kindern

Unfälle, Vergiftungen oder Verbrennungen

Kinder entdecken ihre Umwelt mit allen Sinnen und blenden dabei mögliche Gefahren aus. In dem Trubel kann so schon mal das ein oder andere passieren. Nicht alle Gefahren lassen sich im Vorfeld ausschalten. Die häufigsten Notfälle bei Kindern sind:

  • Unfälle beim Baden oder Schwimmen
  • Verkehrsunfälle
  • Haushaltsunfälle
  • Vergiftungen
  • Verbrennungen und Verbrühungen
  • Verschlucken

Neben solchen Vorfällen können plötzliche Erkrankungen auftreten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Allergien
  • Infektionen
  • Asthma
  • Krampfanfälle
  • Pseudokrupp – eine Schleimhautentzündung der Atemwege, die zu Atemnot führen kann
  • Atemwegserkrankungen
Wie Sie sich in Notfällen richtig verhalten, haben wir für Sie zusammengefasst.

Verschlucken

Rufen Sie den Notruf, wenn Ihr Kind keine Luft kriegt

Kinder habe engere Atemwege als Erwachsene, trotzdem brauchen sie im Vergleich viel Sauerstoff. Bei Atemwegsbeschwerden wie Pseudokrupp, bei Erkältungen und dem Verschlucken von Gegenständen, bleibt den Kleinen schnell die Luft weg.

Verschlucken von Nahrungsbestandteilen oder Gegenständen

Das erste Anzeichen für ein Verschlucken eines Gegenstandes ist ein heftiger Husten. Dieser ist erst einmal positiv, da er bedeutet, dass Luft in die Atemwege kommt. Sehr kleine Gegenstände können durch den Husten gelöst werden. Sollte Ihr Kind länger kämpfen und dabei rot oder blau anlaufen, wählen Sie schnellstens den Notruf 112. Konnte Ihr Sonnenschein durch das Husten die Atemwege befreien, sollten Sie danach einen Arzt aufsuchen. Schließlich befindet sich der Gegenstand immer noch im Körper und muss womöglich fachmännisch entfernt werden.

Der Heimlich-Handgriff

Bevor Sie den Heimlich-Handgriff anwenden, klopfen Sie bei älteren Kindern, die schon sicher stehen können, kräftig auf den Rücken. Dies kann im Stehen passieren. Damit der verschluckte Gegenstand leichter den Körper wieder verlässt, kann der Oberkörper etwas nach vorne gebeugt werden.

Heimlich-Handgriff

Hat das Klopfen auf den Rücken keinen Erfolg gebracht, wenden Sie den Heimlich-Handgriff an, der erst ab einem Alter von einem Jahr durchgeführt werden darf. Es ist sinnvoll, sich im Vorfeld in einem Kurs, zum Beispiel zur Ersten Hilfe bei Kindern, ausbilden zu lassen oder das Wissen aufzufrischen. Der Heimlich-Griff funktioniert wie folgt:

  • Stellen oder knien Sie sich hinter das Kind.
  • Beugen Sie den Oberkörper Ihres Kindes nach vorne.
  • Legen Sie beide Arme um die Mitte Ihres Schatzes. Ihre Hände sollten zwischen Bauchnabel und dem unteren Ende des Brustbeines liegen.
  • Nun mit der oben liegenden Hand die andere umfassen und kräftig nach innen ziehen.
  • Der Vorgang sollte bis zu fünfmal wiederholt werden, bis sich der verschluckte Gegenstand gelöst hat und aus dem Mund fällt.

Erste Hilfe bei jüngeren Kindern, die noch nicht stehen können

Verschluckt sich ein jüngeres Kind, legen Sie es bäuchlings auf Ihren Unterarm, sodass sein Köpfchen auf Ihrer Hand liegt. Klopfen Sie dann sanft fünfmal zwischen die Schulterblätter. Drehen Sie Ihr Kind um und drücken Sie fünfmal auf den Brustkorb.

Tipps zur Vorbeugung

Dass Kinder sich an Gegenständen oder an Nahrung verschlucken, kann zwei Gründe haben:

  • Gerade Jüngere stecken sich viele Dinge in den Mund, um sie zu erkunden. Dabei kann es passieren, dass sie den Gegenstand verschlucken.
  • Bei älteren Kindern kommt hinzu, dass sie sich an zu großen Stücken Essen verschlucken können.

Ergreifen Sie Vorsichtsmaßnahmen

Daher sollte die Ernährung für Ihren Sonnenschein kindgerecht gewählt werden: Trockenfrüchte, Nüsse oder Obst mit Kernen sind für Säuglinge und Kleinkinder tabu. Achten Sie darauf, dass die Kleinen beim Essen ruhig sitzen und nicht im Gehen oder Laufen etwas zu sich nehmen. Letzteres erhöht die Gefahr, dass sie etwas verschlucken.

Verstauen Sie Murmeln, Batterien, Würfel und Co., sodass sie für Ihr Kind nicht greifbar sind. Verzichten Sie in der ersten Zeit darauf, dass Ihr Liebling eine Kette mit Perlen oder Ähnlichem trägt.


Unfälle

So reagieren Sie richtig

Kindheit bedeutet Toben. Dabei kann es zu einem Unfall kommen, bei dem Ihr Kind Schürfwunden, Kopf- oder Zahnverletzungen davonträgt. In den meisten Fällen aber gehen Stürze oder Zusammenstöße zum Glück glimpflich aus. Die Kinder weinen meist aus Schock und weniger vor Schmerz. Verletzt sich Ihr Kind, finden Sie hier Tipps für die Erstversorgung.

Behandlung von offenen Wunden

Wenn eine Wunde leicht blutet, können Sie diese selbst behandeln. Meist sind sie nicht tief und heilen schnell ab. Waschen Sie die Wunde vorsichtig mit lauwarmem Wasser aus, um zum Beispiel kleine Steinchen, die sich in der Abschürfung befinden können, zu lösen. Geben Sie anschließend etwas Desinfektionsmittel auf die betroffene Stelle und kleben Sie ein Pflaster darauf. Unter Umständen kann auch ein steriles Pflaster helfen. Diese bieten einen besseren Schutz vor Verschmutzung und sollten vor allem bei Wunden genutzt werden, bei der die Gefahr einer Entzündung besteht.

Impfung gegen Tetanus

Rufen Sie den Notarzt oder suchen Sie umgehend eine Arztpraxis oder Klinik auf, wenn eine große Wunde stark blutet. Zu empfehlen ist, dass Ihr Kind gegen Tetanus geimpft wird. Dies kann bei offenen Hautstellen häufig hilfreich sein. Am besten Sie lassen sich hierzu von Ihrem Kinderarzt beraten.

Behandlung von Kopfverletzungen

Kopfverletzungen passieren schnell: Bei Stürzen, Verkehrsunfällen oder einem Aufprall ist der Kopf immer sehr gefährdet. Kleine Platzwunden sind dabei die ungefährlichste Verletzung, denn auch Kopfprellungen oder Gehirnerschütterungen können auftreten. Nicht immer ist äußerlich eine Wunde sichtbar. Daher ist es empfehlenswert, bei Stößen oder Stürzen auf den Kopf von Kindern unter sechs Monaten immer den Arzt aufzusuchen.

  • Schwere Kopfverletzungen: Bewegen Sie das Kind erstmal nicht. Kontrollieren Sie stattdessen, ob es bei Bewusstsein ist und atmet. Dann sollte umgehend der Notarzt gerufen werden.
  • Kleinere Verletzungen: Legen Sie Ihr Kind auf das Sofa oder ins Bett, damit es sich ausruhen kann. Bieten Sie ihm Wasser zum Trinken an. Blutet die Wunde, versorgen Sie diese. Bei Beulen helfen Kühlpads oder kalte Umschläge. Beobachten Sie Ihr Kind: Werden Symptome wie Kopfschmerzen nicht besser, fängt es an, sich zu übergeben, klagt es über Schwindelgefühle oder zeigt andere Krankheitsanzeichen, sollten Sie umgehend zum Arzt gehen.
  • Gehirnerschütterung: Dabei kann die Hirnfunktionen beeinträchtigt werden. Typische Symptome sind unter anderem Balance- und Koordinationsschwierigkeiten, Verwirrtheit, Krämpfe, Übelkeit mit Erbrechen und fehlende Energie. Häufig sind diese aber nicht sehr stark ausgeprägt und können auch mit einer Verzögerung von 24 bis 48 Stunden nach der Verletzung auftreten. Sollte Ihr Kind an einem der Symptome leiden, müssen Sie umgehend einen Arzt kontaktieren. Bei leichten Gehirnerschütterungen ohne Anzeichen braucht Ihr Kind Ruhe, wenig Ablenkung und viel Flüssigkeit.

Verhalten bei ausgeschlagenen Zähnen

Schlägt sich Ihr Kind bei einem Sturz einen Zahn aus oder bricht einer ab, fahren Sie unbedingt zum Zahnarzt. Bei Milchzähnen wird meist darauf verzichtet, diesen wieder einzusetzen, da es sonst zu Problemen bei den nachwachsenden Zähnen kommen kann.

Mit der „Zahnrettungsbox” zum Arzt

Bei abgebrochenen Zähnen entscheidet der Arzt über die weitere Behandlung. Transportieren Sie einen ausgefallenen Zahn so sicher wie möglich, damit dieser wieder eingesetzt werden kann. Putzen oder trocknen Sie ihn auf keinen Fall, da ansonsten das an der Wurzel anhaftende Gewebe Schaden nehmen kann.

Für den Transport geeignet ist eine sogenannte „Zahnrettungsbox“ aus der Apotheke. Haben Sie diese nicht zu Hause, biett sich eine isotonische Kochsalzlösung oder kalte H-Milch als Aufbewahrungsmittel an. Allerdings sollten Sie damit spätestens nach 30 Minuten in der Praxis ankommen.


Vergiftungen

Speichern Sie die Telefonnummer der Giftnotrufzentrale

Kinder sollten nie Zugang zu Medikamenten, Reinigungsmitteln, Giftstoffen oder für Menschen gefährliche Beeren und Pflanzen haben. Diese giftigen Stoffe können sie schnell versehentlich trinken oder essen und sich so vergiften. Vergiftungserscheinungen sind unter anderem plötzliches Unwohlsein, Erbrechen oder Müdigkeitserscheinungen.

Vorgehen bei dem Verdacht auf eine Vergiftung

Vergiftungen müssen unbedingt professionell behandelt werden, sodass eine auf den Giftstoff abgestimmte Therapie gewählt werden kann. Wählen Sie die Telefonnummer der Giftnotrufzentrale, wenn Sie den Verdacht auf eine Vergiftung Ihres Kind haben. Die Mitarbeiter beraten telefonisch über das weitere Vorgehen bei einer Vergiftung und stellen Ihnen Fragen

  • zur Menge des aufgenommenen Gifts, zum Beispiel eine halbe Packung, eine Beere.
  • zur Art des Gifts, zum Beispiel Name des Medikaments, Beschreibung der Pflanze.
  • zu den Symptomen: Verhalten, Schmerzen, Erbrechen.
  • zum Zeitpunkt der Einnahme des Gifts.
  • zum Gewicht und Alter des Kindes.

Zudem gibt es einige Grundregeln, die Sie beachten sollten:

  • Nehmen Sie keine überschnellen Handlungen vor.
  • Wenn möglich, sollte sich Ihr Kind nicht erbrechen oder Sie es nicht zum Erbrechen bringen.
  • Geben Sie Ihrem Kind keine Milch oder Salzwasser zu trinken.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Notrufzentrale.
Sollte die betroffene Person bewusstlos sein, keine Luft bekommen oder unter Krämpfen leiden, bitte immer direkt den Notruf unter der 112 wählen.

Tipps zur Vorbeugung

Die wichtigste Vorbeugung ist es, mögliche Giftstoffe nicht oder nur sicher, zum Beispiel in einem abgeschlossenen Medikamentenschrank, aufzubewahren. Dazu haben Kinder keinen Zugriff. Achten Sie darauf, giftige Substanzen in möglichst kleinen Mengen zu verwahren und diese nicht im normalen Abfalleimer zu entsorgen. Auch in der Nähe von Nahrungsmitteln oder in Behältnissen, die beispielsweise mit einer Getränkeflasche oder Frischhaltedose verwechselt werden können, haben Giftstoffe nichts zu suchen.


Insektenstiche und Zeckenbisse

Wie verhalten Sie sich richtig?

Wenn es warm ist und Kinder draußen spielen, besteht zum Beispiel beim Barfußlaufen über eine Wiese die Gefahr, von einer Biene oder einem anderen Tier gestochen zu werden. Oft merken die Kinder den Stich nicht sofort. Nach ein paar Minten kann die Einstichstelle leicht anschwellen und unangenehm jucken. Gefährlicher wird es, wenn der Gestochene eine Allergie gegen das Insektengift hat.

Insektenstiche: Verhalten und Vorbeugung

Bei Mücken-, Bienen- und Wespenstichen hilft es, die betroffene Stelle zu kühlen, zum Beispiel durch Auflegen eines Kühlpads oder eines Handtuchs, das vorher mit kaltem Wasser befeuchtet wurde.

Auch wenn die Stiche schmerzhaft sind, eine Gefahr für die Gesundheit stellen sie in vielen Fällen nicht dar. Liegt allerdings eine Allergie vor, können die Auswirkungen schwerwiegend sein und zu Kreislaufproblemen, einem allergischen Schock sowie zu Atemnot und Bewusstlosigkeit führen. Daher sollten Sie in diesem Fall immer ein Notfall-Set, bestehend aus verschiedenen Medikamenten wie Cortison oder Adrenalin, dabeihaben. Ihr Kinderarzt kann Sie dazu beraten, damit Sie die individuell richtige Ausstattung haben.

Vorsorgemaßnahmen treffen

Das Risiko eines Insektenstiches lässt sich nicht gänzlich ausschließen. Sie können insektenabweisende Sprays nutzen. Vermeiden Sie zudem intensive Parfüms, da diese Mücken anlocken können. Setzen Sie auf langärmelige Hemden und vermeiden Sie starke Musterungen auf den Stoffen. Decken Sie beim Grillen oder bei einem Picknick Lebensmittel ab, sodass Wespen oder andere Tiere davon nicht angelockt werden. Für zu Hause eignen sich Moskitonetze über dem Bett oder Fliegengitter an den Fenstern.

Zeckenbisse: Verhalten und Vorbeugung

Zeckenbisse, die fachlich korrekte Bezeichnung lautet Zeckenstiche, sind an sich harmlos. Problematischer ist, dass durch den Speichel des Spinnentieres Erreger übertragen werden können. Die bekanntesten dabei sind Borreliose-Bakterien und Frühsommer-Meningoenzephalitis-Viren, kurz FSME.

Suchen Sie nach jedem Ausflug ins Grüne Ihren und die Körper Ihrer Kinder nach Zecken ab. Krabbelende Tiere sollten sofort entfernt werden. Zecken, die bereits Blut saugen, können Sie mit einer Zeckenzange oder -karte aus der Apotheke lösen. Beobachten Sie im Anschluss die Einstichstelle genau. Zeigen sich hier Veränderungen wie eine ringförmige Hautrötung oder Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Schützen Sie sich und Ihre Kinder vor Zeckenbissen

Als Vorbeugemaßnahmen gegen Zecken hilft es, hohes Gras zu vermeiden, lange Kleidung zu tragen und insektenabweisende Sprays aufzutragen. Gegen eine FMSE-Erkrankung, die medikamentös nicht behandelt werden kann, können Sie sich und Ihre Kinder vorsorglich impfen lassen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt.


Badeunfälle

Im Schwimmbad, am See oder im Badeurlaub

Ein Badeunfall kann sehr schnell passieren, vor allem mit Kindern. Bei offenen Gewässern stellen Strömungen und Wellen ein hohes Risiko dar. Aber auch ein Überschätzen der eigenen Fähigkeit kann im Wasser gefährlich werden.

Richtiges Verhalten bei einem Badeunfall

Bei Badeunfällen ist schnelles Eingreifen erforderlich. Teilen Sie sich auf, wenn Sie mit einer weiteren Person einen Notfall beobachten: Während sich die eine Person auf den Weg zum Verünglückten macht, verständigt die andere den Notarzt oder die DLRG, kurz für Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

Muten Sie sich nicht zu viel zu: Auch Retter können von Wellen und Strömungen mitgerissen werden. Nehmen Sie auf dem Weg zum Verunfallten auf jeden Fall einen Gegenstand mit, an dem sich die Person festhalten kann. Achten Sie darauf, dass sie mit dem Kopf über Wasser bleibt.

Nach der Rettung darf der Verunglückte nicht allein gelassen werden. Prüfen Sie die Atmung. Sollte keine vorhanden und auch kein Herzschlag spürbar sein, beginnen Sie umgehend mit einer Reanimation. Bei Personen, die lange unter Wasser waren, sollte vor der Herzdruckmassage mit dem Beatmen begonnen werden.

Tipps zur Vorbeugung

Die erste und wichtigste Regel zur Vorbeugung von Badeunfällen ist es, Kinder in der Nähe von Wasser nie unbeaufsichtigt zu lassen. Vertrauen Sie nicht allein auf Schwimmflügel oder -ringe. Überschätzen Sie weder sich noch Ihre Kinder. Bleiben Sie nicht zu lange im Wasser, auch um Unterkühlungen zu vermeiden. Gehen Sie nicht direkt nach dem Essen baden oder schwimmen. Haben Sie auch an Land Ihre Kinder im Auge, beim Spielen können sie schnell zu nah an den Wasserrand kommen. Auf keinen Fall sollten sie in Flüssen baden, die Strömungen können unterschätzt werden.


Erste-Hilfe-Set und Verbandskasten

Was Sie für die Erstversorgung im Haus haben sollten

Ein kleines Wehwehchen, Hals- oder Kopfschmerzen treten immer mal wieder auf. Wenn Sie Pflaster oder Schmerzmedikamente griffbereit haben, können Sie schnell handeln. Gerade für Medikamente, die Sie häufiger gebrauchen wie fiebersenkende Zäpfchen, eignet sich eine abschließbare Hausapotheke. Für blutende Wunden, die versorgt werden müssen, sollten Sie zudem einen aufgefüllten Verbandskasten zu Hause haben.

Notfallapotheke

Folgende Medikamente und medizinischen Hilfsmittel sollten Sie in Ihrer Hausapotheke vorrätig haben. Achten Sie darauf, dass die Mittel auch für Kinder geeignet sind:

  • Hautdesinfektionsmittel
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Wundsalbe
  • Schmerzmittel
  • Erkältungsmittel, zum Beispiel Hustensaft oder Nasenspray
  • fiebersenkende Mittel wie Zäpfchen oder Saft
  • Mittel gegen Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Sodbrennen
  • Pflaster als Klebe- und Sprühpflaster
  • Tape, Mullbinden und Kompressen
  • Einmalhandschuhe
  • Schere
  • Fieberthermometer
  • Gels oder Cremes gegen Sonnenbrand und Mückenstiche
  • Salben gegen Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen
  • Zeckenzange- oder karte
  • Pinzette
  • Kühlpads
  • Wärmflasche oder Körnerkissen

Müssen Sie oder ein Familienmitglied regelmäßig Medikamente einnehmen, ist es empfehlenswert, diese auch in der Notfallapotheke aufzubewahren. Denken Sie außerdem daran, das Haltbarkeitsdatum der Medikamente und der Verbandsmaterialien zu überprüfen. Abgelaufenes sollten Sie sofort entsorgen und Ihre Bestände wieder auffüllen.

Verbandskasten

Neben der Notfallapotheke mit den wichtigsten Medikamenten bietet sich zusätzlich ein Verbandskasten für das Zuhause an. So sind Sie auch bei größeren Wunden perfekt ausgestattet:  

  • Verbandsmaterial für unterschiedliche Fälle wie Brandwunden oder das Anlegen von Druckverbänden
  • Verbandsklammern
  • Verbandswatte
  • Tape, Mullbinden und Kompressen
  • Heftpflaster
  • Sicherheitsnadeln
  • Schere für Verbandsmaterial
  • Wasserdichtes Fixierverband
  • Einmalhandschuhe

Abgelaufenes Verbandsmaterial müssen Sie nicht wegwerfen. Es eignet sich ideal für den Arztkoffer Ihrer Kinder und macht das Arzt-Patient-Spielen für die Kleinen viel authentischer.


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