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Single-Eltern: 7 Tipps für Alleinerziehende

Als alleinerziehendes Elternteil ist der Familienalltag oft schwer zu stemmen. Lesen Sie in unserem FamilienMoment, wie Sie sich entlasten und wo Sie finanzielle Hilfe beantragen können.

Soziales Netzwerk

Bitten Sie Familie und Freunde um Unterstützung

Ein Kreis von vertrauten Personen ist wichtig für Erwachsene und Kinder. Er umfasst die Menschen, mit denen Sie und Ihr Liebling regelmäßig zusammen sind. Dazu gehören Freunde, Bekannte, Familienmitglieder, Nachbarn, Erzieher, Lehrer oder Trainer.

Der Kontakt mit anderen ermöglicht es Ihrem Kind, sich emotional und persönlich weiterzuentwickeln. Der Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen schult sein Sozialverhalten und hat positive Auswirkungen auf seine Psyche. Auch für Sie hat ein großes Netzwerk Vorteile, wenn Sie beispielsweise Sorgen teilen möchten oder helfende Hände bei einem Umzug benötigen.

Ein stabiles Umfeld erleichtert den Alltag

Als Single-Mama oder Single-Papa können Sie ohne schlechtes Gewissen Freunde und Familie um Hilfe bitten. Fragen Sie die Nachbarin, ob sie Ihr Kind aus dem Kindergarten abholen würde. Oder besteht die Möglichkeit, dass Ihr Sonnenschein nach der Schule zu einem Freund geht? Auch die Großeltern freuen sich in der Regel, wenn Sie Zeit mit Ihren Enkeln verbringen können. Fragen Sie Oma und Opa, ob sie Ihr Kind einmal in der Woche zum Training oder zur Musikschule fahren.

Keiner erwartet von Ihnen, dass Sie alles allein schaffen. Wenn Sie für Entlastung sorgen, sind die Zeiten mit Ihrem Kind umso entspannter. Das tut Ihnen und Ihrem Schatz gut.


Finanzielle Unterstützung

Informieren Sie sich über Ihre Ansprüche

Wenn nur ein Gehalt zur Verfügung steht, wird das Geld manchmal knapp. Doch auch in diesen Situationen sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Es gibt verschiedene Angebote, die Sie als Single-Mama oder Single-Papa in Anspruch nehmen können. Das Jugendamt berät Sie, welche der Maßnahmen für Sie infrage kommen und hilft Ihnen bei den Beantragungen.

Finanzielle Unterstützung für Eltern

Allen Familie und Eltern stehen verschiedene staatliche Unterstützungen für ihre Kinder zu.

  • Elterngeld: Wenn Paare sich die Elternzeit teilen, erhalten sie das Elterngeld für den vollen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitrahmen. Wenn nur ein Elternteil die Elternzeit beantragt, steht ihnen nur ein Teil davon zu. Alleinerziehende bekommen das Elterngeld für die gesamte Zeitspanne.
  • Mutterschaftsgeld: Für die Schutzfrist vor und nach der Geburt steht Müttern ein Entgelt zu, das abhängig vom Einkommen ist.
  • Kindergeld: Beim Kindergeld handelt es sich um einen Pauschalbetrag, der unabhängig vom Einkommen festgelegt wird. Der Betrag steigt mit der Anzahl der Kinder.

Finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende

Wenn Sie alleinerziehend sind, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen weitere Leistungen geltend machen.

  • Unterhaltszahlungen: Neben staatlichen Unterstützungen steht Ihnen vom anderen Elternteil eine Unterhaltszahlung zu.
  • Unterhaltsvorschuss: Manchmal zahlt das andere Elternteil unregelmäßig oder nicht fristgerecht. In diesem Fall können Sie vom Staat einen Unterhaltsvorschuss erhalten. Der Staat holt sich das Geld von dem anderen Elternteil zurück.
  • Kinderzuschlag für Alleinerziehende: Geringverdiener können zusätzlich zum Kindergeld einen Zuschlag beantragen. Der Betrag ist abhängig vom Einkommen.
  • Entlastungsbetrag: Alleinerziehende Eltern profitieren von einem Steuerfreibetrag, wodurch der Steueranteil reduziert wird. Der Entlastungsbetrag ist an das Kindergeld gebunden. Den Antrag können Sie über Ihr Finanzamt erhalten.
In manchen Bundesländern gibt es weitere Leistungen für Alleinerziehende oder auch Maßnahmen, wie Mutter-Kind-Kuren oder Vater-Kind-Kuren, die Ihnen als Single-Eltern zur Verfügung stehen.
 
Laden Sie sich hier die praktische Checkliste über die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung herunter.

Informationen über finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende als Download

familienmomente-single-eltern.pdf (0.8 MB)

Kinderbetreuung

Sprechen Sie in Kita oder Schule über Ihre Lebenssituation

Als Mutter oder Vater möchten Sie sicher sein, dass Ihr Kind gut betreut wird, während Sie arbeiten. Sprechen Sie mit den Erziehern oder Lehrern offen über die eigene Lebenssituation als Alleinerziehender. So können Sie bevorzugt behandelt werden. Das kann Ihnen neben dem Rechtsanspruch auf Betreuung, der in Deutschland gilt, sehr helfen. Fragen Sie beim Jugendamt nach Informationsmaterialien zu Kitas und Kindergärten, um die passende Einrichtung zu finden.


Umgang mit Ex-Partner

Sorgen Sie für klare Absprachen  

Wenn sich ein Paar mit Kindern trennt, beginnt für alle Beteiligten eine schwierige Zeit. Für die gemeinsamen Kinder ist es der Idealfall, weiterhin engen Kontakt zu beiden Elternteilen zu haben.

Legen Sie mit Ihrem Ex-Partner fest, wann die Kinder bei welchem Elternteil sind und halten Sie sich an diese Absprachen. Das erleichtert die Gestaltung des Alltags und ermöglicht auch Ihrem Nachwuchs ein gutes Zurechtkommen mit der Situation. Ihr Kind erhält dadurch Sicherheit und Orientierung. Freuen Sie sich mit Ihrem Schatz auf seinen Besuch bei dem anderen Elternteil und hören Sie aufmerksam zu, wenn es davon erzählt. So ermöglichen Sie es Ihrem Kind, die neue Normalität zu akzeptieren und damit zurechtzukommen.

Sollten Sie mit der Aufteilung des Sorgerechts unzufrieden sein, äußern Sie Ihren Frust nicht vor Ihrem Kind. Suchen Sie gemeinsam mit dem Ex-Partner eine Beratungsstelle auf oder nutzen Sie den Austausch mit anderen Alleinerziehenden.


Leihgroßeltern

Senioren kümmern sich um Kinder

Eine Betreuung des Kindes durch die Großeltern ist nicht in jeder Familie möglich. Manchmal gibt es keine Großeltern mehr oder der enge Kontakt fehlt. In anderen Fällen ist die Entfernung für regelmäßige Treffen zu groß. Hier können Leihomas und -opas bei der Kinderbetreuung unterstützen und Sie als Elternteil entlasten. Auch die älteren Menschen haben dadurch Vorteile: Sie bauen Kontakte zu Kindern auf und finden Wege aus der Einsamkeit. Ebenso wie eine Tagesmutter können die Leihgroßeltern an festgelegten Tagen Ihr Kind betreuen.

Auf Jobs- und Vermittlungsbörsen von Anbietern wie der Caritas oder der Diakonie finden Sie potenzielle Omas und Opas.


Kraft tanken

Schaffen Sie sich Freiräume

Viele Alleinerziehende müssen sowohl die Rolle der Mutter als auch die des Vaters übernehmen. Zwischen den Aufgaben im Job und der Betreuung des Kindes bleiben dabei häufig die eigenen Bedürfnisse auf der Strecke. Damit Sie für Ihren Sonnenschein da sein können, ist es wichtig, dass Sie auf sich und Ihre Gesundheit achtgeben.

Schaffen Sie sich Freiräume abseits des Familienalltags. Suchen Sie sich ein Hobby, gehen Sie zum Sport oder treffen Sie sich mit Freunden. Dabei müssen Sie kein schlechtes Gewissen haben. Schließlich sind Sie nicht nur Mutter oder Vater. Engagieren Sie einen Babysitter, der einmal in der Woche kommt, oder bitten Sie die Großeltern um Unterstützung. Auch Ihr Kind wird sich über die Abwechslung sicherlich freuen.


Partnerschaft

Reden Sie offen über eine neue Beziehung

Teilen Sie Ihrem Ex-Partner und Ihrem Kind mit, wenn Sie eine neue Partnerschaft eingegangen sind. Je offener Sie mit Ihrem Nachwuchs reden, desto weniger Eifersuchtsgefühle werden auftreten. Versuchen Sie Ihrem Kind deutlich zu machen, dass es dadurch keinerlei Nachteile erfährt. Stellen Sie den neuen Partner erst vor, wenn Sie das möchten und lassen Sie sich nicht dazu drängen. Geben Sie auch Ihrem Kind ausreichend Zeit für eine Annäherung.


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