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Das Anti-Tränen-Rezept

Wenn dein kleiner Sonnenschein beim Herumtoben hinfällt oder sich den Finger in einer Tür einklemmt, hilft vor allem eine liebevolle und sensible Reaktion. Mit unseren Tipps sind die Tränen schnell vergessen.

Notfall-Trost-Ausrüstung

Kleine Unglücke passieren allen

Je älter und wilder dein Kind wird, desto schneller und öfter tut es sich weh. Zack, ist beim Fahrradfahren das Knie aufgeschürft oder beim Spielen der Kopf angestoßen. Solche Momente gehören in den meisten Familien zum Alltag.

Zum Glück ist der Schreck meist schlimmer als der Schmerz. Um die dicken Krokodilstränen deines Lieblings zu trocknen, sind vor allem deine Nähe und dein Verständnis wichtig. Hilfreich kann aber auch eine kleine Notfall-Trost-Ausrüstung sein, die dein Kind ein wenig ablenkt.

Du brauchst:

  • Motivpflaster
  • Lieblingsstofftier
  • Bilderbuch
  • kleines Spielzeug
  • Eis oder Süßigkeit

Rituale einführen

Einfühlungsvermögen ist das A und O

Wenn wir traurig sind oder uns etwas wehtut, sind Groß und Klein, Mädchen und Jungen alle gleich. Wir wollen, dass unsere Vertrauenspersonen liebevoll damit umgehen und für uns da sind. Nimm dein Kind also ruhig in den Arm und signalisiere ihm dein Verständnis: „Das hat jetzt bestimmt richtig weh getan“ statt „So schlimm ist das doch gar nicht“. Das beruhigt und spiegelt deinem Kind auch gleich noch sein Innenleben, sodass es seine Gefühle besser kennenlernt und versteht.

Entwickele Trost-Rituale

Viele Eltern entwickeln mit ihrem Kind ein Trost-Ritual, zum Beispiel den Schmerz wegzupusten oder die Stelle zu küssen. Vielleicht kleben sie auch noch ein buntes Pflaster darauf oder alle kuscheln ein wenig mit dem Lieblingsstofftier des Kindes. Dieser einfühlsame Umgang reicht oft schon vollkommen aus, um deinen Sonnenschein zu beruhigen.

Wenn es aber besonders schlimm ist, kann es auch nicht schaden, ein spannendes Buch zur Hand zu haben, um dein Kind auf andere Gedanken zu bringen. Auch eine Überraschung wie ein kleines Spielzeug, die Aussicht auf ein Eis oder etwas Süßes können Wunder wirken. Und schon sind die Tränen vergessen und der trubelige Familienalltag kann weitergehen.

Höre ruhig auf dein Bauchgefühl. Du wirst spüren, wie du dein Kind im jeweiligen Moment am besten tröstest. Wichtig dabei ist, immer auf das Kind einzugehen und seine Gefühle ernst zu nehmen – auch wenn du weißt, dass der Sturz eigentlich gar nicht so schlimm war. Unser Erzieherinnen-Tipp

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