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FamilienMomente / 07. Januar 2021

Ab wann dürfen Babys sitzen und was gibt es zu beachten?

Sobald Ihr Baby in aufrechter Position verharren kann, entdeckt es die Welt aus einer neuen Perspektive. Erfahren Sie hier, ab wann Ihr Baby sitzen darf und worauf Sie auf dem Weg dorthin achten sollten.

Baby stützt sich ab

Sitzen lernen

Ein neuer Blick auf die Welt

Sitzen lernen - so unterstützen Sie Ihr Baby

Sobald Ihr Baby in der Lage ist, sich in der Bauchlage mit den Armen hochzustemmen, sind die Grundsteine für das spätere Sitzen gelegt. Meist ist das rund um den vierten Monat der Fall. Mit dieser Übung trainiert Ihr Kind seine Rücken- und Nackenmuskulatur.

Mit etwa sechs Monaten schafft es Ihr Baby, ohne Hilfe für einen kurzen Moment selbst zu sitzen. Damit es sich bei den ersten Versuchen nicht wehtut, sollten Sie stets bei Ihrem Baby sein und es mit weichen Decken oder Kissen stützen.

Fördern Sie die motorische Entwicklung

Eine gesunde Stärkung der Muskulatur ist sowohl für das Sitzen als auch für das spätere Krabbeln und Laufen von Vorteil. Unterstützen Sie mithilfe unserer Tipps diese Entwicklung.

  • Nackenmuskulatur stärken: Die stabilisierende Muskulatur im Nacken ist für das Sitzen sehr wichtig. Helfen Sie Ihrem Baby spielerisch dabei, sie zu trainieren: Legen Sie Ihr Kind auf den Bauch und bringen Sie es mithilfe eines Spielzeugs dazu, seinen Kopf zu heben.
  • Umgebung sichern: Sobald Ihr Baby versucht, sich von allein aufzurichten, sollten Sie seine Umgebung so gestalten, dass das Verletzungsrisiko möglichst gering bleibt.
  • Tragetuch oder Babytragen: Wenn Sie Ihr Baby im Tragetuch oder in der Babytrage spazieren führen, unterstützen Sie dadurch die optimale Entwicklung der Hüfte des Kindes. Das ist nicht nur für das Sitzen wichtig, sondern auch für das spätere Krabbeln- und Laufenlernen.

Wichtig: Sowohl Kinderärzte als auch Orthopäden raten davon ab, Babys hinzusetzen. Warten Sie, bis sich Ihr Baby von allein in die Sitzposition bringen kann. Das ist für eine gesunde Rückenentwicklung besser. Manche Kinder sitzen früher, manche später als andere.

Zeigt Ihr Baby auch mit einem halben Jahr noch kein Interesse daran, zu sitzen? Kann es seinen Kopf noch nicht ruhig halten oder sich auf seinen Armen abstützen? Dann sprechen Sie dies bei der nächsten Untersuchung beim Kinderarzt an. Babys entwickeln sich unterschiedlich schnell, doch motorische Auffälligkeiten sollten frühzeitig abgeklärt werden.


Maximale Sitz- und Liegedauer

Wie lange dürfen Babys sitzen?

Eine Stunde in der Babywippe, eine Fahrt in der Autoschale oder ein Spaziergang mit aufrechter Lehne im Kinderwagen – die meisten Babys genießen ihre neue Perspektive und betrachten aufgeregt ihre Umwelt. Um der Wirbelsäule des Kindes nicht zu schaden, ist es wichtig, das aktive vom passiven Sitzen zu unterscheiden:

  • Passives Sitzen: Ihr Baby kann mit fremder Hilfe auf Ihrem Schoß sitzen oder hält sich mit beiden Händchen fest, um das Gleichgewicht zu halten. Das sind wichtige Schritte für das Sitzenlernen, allerdings sollte Ihr Baby nicht zu lange in diesen Positionen verharren. Sonst kann es Schäden an der Wirbelsäule davontragen. Unterstützen Sie es deshalb auch nicht durch Kissen und setzen Sie es nicht für längere Zeit in den Hochstuhl.
  • Aktives Sitzen: Sobald Ihr Baby allein in aufrechter Position verharren kann und sich nicht mehr abstützen oder festhalten muss, sitzt es aktiv. Nun können Sie es bedenkenlos im Hochstuhl füttern.

Auch wenn Ihr Baby schon aktiv sitzen kann, achten Sie darauf, dass es das nicht zu lange tut. Muss es mehrere Stunden in aufrechter Position verharren, ist das für Ihr Kind schädlich.

Wie lange darf ein Baby im Kinderwagen oder in der Babyschale liegen?

Ihr kleiner Schatz ist beim Spaziergang eingeschlafen und Sie möchten ihn noch etwas im Wagen schlafen lassen? Oder Sie planen eine längere Autofahrt? Wenn Ihr Baby an der frischen Luft eingeschlafen ist, spricht nichts dagegen, es in der Wohnung im Kinderwagen noch etwas weiterschlafen zu lassen. Folgende Punkte gibt es zu beachten:

  • Nehmen Sie die Decke aus dem Kinderwagen, damit es Ihrem Baby nicht zu warm wird.
  • Das Köpfchen sollte ohne Bedeckung sein: Ziehen Sie die Mütze aus, sobald Sie nach Hause kommen.
  • Klappen Sie die Haube des Kinderwagens herunter und entfernen Sie gegebenenfalls das Regenverdeck.

Die Babyschale sollten Sie als reine Sicherheitstrage für den Transport Ihres Babys im Auto nutzen. Sind Sie längere Zeit im Auto unterwegs, planen Sie genügend Zeit für Pausen ein. Denn nach spätestens zwei Stunden sollten Sie Ihr Baby aus der Schale nehmen. Meldet Ihr Kind sich schon früher, ist natürlich schon dann Zeit für eine Reisepause.


Hochstuhl, Kinderwagen und Autositz

Das sollten Sie beachten

Ein Hochstuhl erleichtert das Essen, mit dem Kinderwagen sind Sie und Ihr Baby draußen unterwegs und die Babyschale ist als Autositz unverzichtbar. Lesen Sie, ab wann beziehungsweise wie lange Sie die drei Hilfsmittel nutzen können.

Hochstuhl

Ab wann kann er genutzt werden?

Im Alter von sieben oder acht Monaten schaffen es Babys aus eigener Kraft, eine Sitzposition einzunehmen und zu halten, also aktiv zu sitzen. Erst dann gehört Ihr kleiner Liebling in einen Hochstuhl oder in ähnliche Stühle, in denen er selbstständig sitzen muss. Bis dahin sollten Sie Ihr Baby auf dem Schoß oder in einer Babywippe füttern.

Ihr kleiner Sonnenschein wird seinen Hochstuhl lieben: Jetzt ist er endlich groß genug, um am Tisch zu sitzen und gemeinsam mit Mama und Papa zu essen. Ein mit Kissen gepolsterter Hochstuhl ist für Ihren Schatz noch angenehmer. Bauen Sie den Hochstuhl außerdem so auf, dass eine Fläche für die Füße und ein Tisch zum Abstützen der Arme vorhanden ist. So kann Ihr Baby sich im Rumpf auf- und ausrichten und seine Wirbelsäule entlasten.

Länger als 20 Minuten sollte Ihr Baby jedoch nicht im Hochstuhl sitzen. Denn die Rückenmuskulatur ist in der Anfangszeit noch nicht vollständig ausgebildet.

Kinderwagen

Ab wann können Babys darin sitzen?

Für Eltern stellt sich nach einigen Monaten die Frage, ab wann das Baby sitzend im Kinderwagen oder Buggy die Welt entdecken kann.

  • Die erste Regel lautet: Ihr Baby sollte den Kopf selbstständig halten und selbstständig sitzen können. Erst wenn Ihr Schatz dazu in der Lage ist, können Sie den Kinderwagen von der liegenden zu der sitzenden Position umstellen.
  • Ihr kleiner Weltentdecker richtet sich in der klassischen Liegeposition des Kinderwagens von selbst auf und hält diese Position über längere Zeit? Dann können Sie den Wechsel zum Buggy oder Sportwagen vornehmen. Ihr kleiner Schatz wird sich sicherlich darüber freuen, die Welt beim Spaziergang sitzend wahrzunehmen.

Der richtige Zeitpunkt, den Kinderwagen umzubauen, hängt also nicht vom Alter Ihres Babys ab, sondern ganz allein von seiner motorischen Entwicklung.

Kindersitz im Auto

Wie Sie Ihr Baby sicher im Auto transportieren

Nutzen Sie bis zum Alter von etwa zwölf Monaten die Babyschale für Autofahrten. Je nachdem wie groß und schwer Ihr Baby ist, können es auch ein paar Monate weniger oder mehr sein. Viele Eltern wechseln zu früh zur nächstgrößeren Stufe. Kinderautositze sind jedoch genau auf die aktuellen Sicherheits- und Komfortbedürfnisse des Kindes im Hinblick auf Körpergröße, Gewicht und Entwicklungsstufe zugeschnitten. Ihr Baby ist erst aus seiner Babyschale herausgewachsen, wenn das Köpfchen mit dem oberen Rand des Kindersitzes abschließt. Vorher sollten Sie nicht auf den nächstgrößeren Kinderautositz wechseln. Es ist aber kein Problem, wenn die Beine Ihres Kindes über den Rand der Babyschale hinausragen.

Sicherheit durch passgenauen Autositz

Bei der Wahl des richtigen Kindersitzes müssen Sie unbedingt berücksichtigen, dass Ihr Kind sofort in den Sitz passen muss. Kaufen Sie einen Autositz nie auf Zuwachs! Alter und Gewicht Ihres Lieblings dürfen dabei nur als Richtwert dienen. Probieren Sie vor dem Kauf eines Kindersitzes also auf jeden Fall aus, ob Ihr Kind hineinpasst.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie Ihr Baby solang wie möglich in seiner Babyschale in einer rückwärtsgerichteten Position im Auto mitreisen. So kann im Falle eines Unfalls die Kraft des Aufpralls aufgehalten und auf die Sitzschale und Anschnallgurte umgeleitet werden.