Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecke unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

Baby wickeln leicht gemacht: eine Anleitung

Babys fühlen sich in einer frischen Windel nicht nur besonders wohl, sondern genießen auch das Wickeln selbst. Wichtig für einen erfolgreichen Wechsel ist eine gut sitzende Windel. Wir geben Tipps, wie das gelingt.

Regelmäßig Windeln wechseln

Nach jeder Mahlzeit und jedem Stuhlgang

Eine Windel sollte regelmäßig gewechselt werden, damit sich Ihr Baby darin wohlfühlt und sich der Windelbereich nicht entzündet. In der Regel wird die Windel daher alle zwei bis drei Stunden oder in bestimmten Situationen gewechselt. 

  • Nach jeder Mahlzeit: Gerade bei Säuglingen ist es angebracht, nach jedem Trinken die Windel zu wechseln. Viele Kinder entleeren ihren Darm während des Essens.
  • Nach jedem Stuhlgang: Es riecht unangenehm aus der Windel Ihres Kindes oder sie ist spürbar nass? Dann ist es Zeit für das Wickeln.
  • Weinen und Schreien des Babys: Ihr Schatz zeigt seine Unzufriedenheit, es können aber weder Müdigkeit, Schmerzen oder Hunger die Ursache sein? Dann macht Ihr Baby Sie wahrscheinlich darauf aufmerksam, dass es sich in seiner vollen Windel nicht wohlfühlt. Auch nachts kann ein Schreien darauf hindeuten, dass die Windel gewechselt werden muss.

Sollte Ihr Baby zu einem empfindlichen Windelbereich neigen, ist es wichtig, es häufiger zu wickeln. Zudem bietet es sich an, mit einem Griff an den Po regelmäßig zu überprüfen, ob die Windel voll ist und ein Wechsel ansteht. Sollten Sie vorhaben, das Haus zu verlassen, zum Beispiel für eine längere Autofahrt oder einen Spaziergang, dann ist es empfehlenswert, vorher zu wickeln.


Richtig wickeln

So gelingt das Wickeln im Handumdrehen

Damit das Wickeln so angenehm wie möglich verläuft, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Alles bereitlegen

Achten Sie darauf, für das Wickeln alles griffbereit zu haben. Ein Wickeltisch mit Schubladen oder Ablagefächern bietet sich an, weil Sie alle notwendigen Utensilien dort lagern können und nicht lange suchen müssen. Wichtig ist, dass Sie stets eine Hand am Kind behalten, sodass es nicht vom Wickeltisch fallen kann. Legen Sie folgende Utensilien bereit:

  • Wickelunterlage
  • frische Windeln
  • nasse Waschlappen oder Feuchttücher
  • ein Handtuch
  • bei Bedarf Pflegeprodukte für den Windelbereich
  • Wechselkleidung für das Kind

Pflegeprodukte wie Windelcreme oder Öle sind außerhalb der Reichweite der Kinder zu platzieren, da die Kleinen vieles mit dem Mund erkunden. Natürlich können Sie Ihr Kind während des Spielens auch direkt auf dem Boden wickeln – achten Sie darauf, dass es gut gepolstert liegt und Sie alles Nötige zur Hand haben.

Abbildung „Babypopo richtig reinigen”

Popo säubern und eincremen

Achten Sie beim Reinigen des Pobereichs auf Folgendes:

  • Sorgen Sie für eine angenehme Raumtemperatur.
  • Entfernen Sie beim Wickeln die alte Windel und reinigen Sie die verschmutzten Hautstellen gründlich mit einem feuchten Tuch. Falls Wasser allein nicht ausreichen sollte, greifen Sie auf reine, naturbelassene Öle oder Pflegeöle mit Calendula zurück.
  • Achten Sie unbedingt darauf, auch die Hautfalten an Beinen und Po ordentlich zu reinigen.
  • Wischen Sie immer von vorne nach hinten.
  • Warten Sie mit den Pflegeprodukten oder der neuen Windel, bis die Haut wieder trocken ist oder tupfen Sie sie sanft mit einem Handtuch ab.
  • Sauerstoff tut der Haut gut. Lassen Sie den Windelbereich Ihres Babys im Sommer an der frischen Luft trocknen.
  • Legen Sie die neue Windel an und achten Sie darauf, dass sie weder zu eng noch zu weit sitzt. Es sollte zwischen Bauch und Bündchen Platz für zwei Ihrer Finger sein.

Eltern von einem Jungen können eine Windel oder ein Tuch über den Penis des Kindes legen, so verhindern Sie, dass Sie nass werden, wenn das Baby uriniert. Zudem sollte die Vorhaut beim Reinigen nicht zurückgeschoben werden, da es sonst zu Verletzungen kommen kann.

Richtig greifen

Babys können sich winden wie kleine Würmchen. Damit Sie sicher und schnell die Windel wechseln können, ist der richtige Griff hilfreich:

  • Greifen Sie mit der rechten Hand den linken Oberschenkel Ihres Lieblings.
  • Achten Sie darauf, dass die Hüfte gebeugt ist und das andere Bein auf Ihrem Unterarm liegt.
  • Seien Sie nicht zu vorsichtig, sondern greifen Sie sicher zu, sodass das Bein nicht aus Ihrer Hand rutschen kann.
  • Heben Sie dann vorsichtig das Bein hoch, sodass auch der Po leicht angehoben wird. Das hilft, ihn zu reinigen, ohne Fuß- und Kniegelenke des Kindes zu belasten.
  • In der gleichen Haltung können Sie die frische Windel unterschieben und danach Po und Bein vorsichtig wieder nach unten gleiten lassen.

Sollten Sie Linkshänder sein, greifen Sie mit der linken Hand den rechten Oberschenkel. Leidet Ihr Kind unter Magenschmerzen oder hat generell einen empfindlichen Bauch, bietet es sich an, in Seitenlage zu wickeln. Das verhindert unnötigen Druck oder eine Krümmung des Körpers und damit verbunden eine weitere Belastung des sensitiven Bereiches Ihres Schatzes.


Breit wickeln – was bedeutet das?

Spätere Lauf- und Haltungsprobleme vermeiden

Die Hüfte von Babys ist bei der Geburt noch nicht ausgereift. Ihre Weiterentwicklung ist ein wichtiger Schritt beim Wachstum des Babys. Eine gesunde Position der Hüften können Sie fördern, indem Sie Ihr Baby breit wickeln. Durch diese Art der Wicklung werden die Beine in eine breitere Haltung gebracht. Der Oberschenkelknochen liegt in einem guten Winkel zur Hüfte, ideal für die weitere Entwicklung dieses Körperbereichs. Damit die Körperposition von Ihrem Kind so gehalten werden kann, ist es sinnvoll, dass die Beine des Babys etwa 15 Zentimeter auseinanderliegen.

Breit wickeln – so geht's

Wickeln Sie Ihren Sonnenschein und geben Sie zusätzlich ein Mull-, Molton- oder Handtuch zwischen die Beine.

  1. Falten Sie das Tuch rechteckig zusammen, bei einer Breite von etwa 15 Zentimetern.
  2. Legen Sie es dann zwischen Windel und Body.
  3. Achten Sie darauf, dass es fest sitzt und nicht verrutschen kann. Eine Unterhose in einer größeren Kleidergröße kann helfen, das Tuch am Platz zu halten.
  4. Ziehen Sie Ihr Kind danach an.

Sollten Sie Stoff- oder Mullwindeln verwenden, werden die Beine automatisch gespreizt, da die Wicklung breiter als bei Einmalwindeln ist.


Wickeltisch kaufen

Achten Sie auf die passende Höhe und abgerundete Ecken

Eine der ersten Anschaffungen ist für werdende Eltern der Wickeltisch. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass

  • er für Sie als Eltern von der Höhe passt, um nicht mit gekrümmten Rücken arbeiten zu müssen.
  • die Ecken abgerundet sind.
  • die Wickelfläche mindestens die Maße 55 x 70 Zentimeter aufweist.
  • er erhöhte Seitenteile mit mindestens 20 Zentimetern hat.
  • eine Polsterung auch an den Seiten vorhanden ist.
  • die Wickelauflage nach DIN-Norm hergestellt wurde.
  • er genügend Platz und Schubfächer für alle Materialen bietet.
  • die Pflegeprodukte sicher und außerhalb der Reichweite der Kinder stehen.

Am sichersten ist es, wenn Sie Ihr Kind auf dem Boden wickeln. Denn hier ist die Sturzgefahr nicht vorhanden und Ihr Liebling kann sich frei bewegen, strampeln und zappeln.

Sicherheit am Wickeltisch

Wer am Wickeltisch arbeitet, sollte auf die Sicherheit achten:

  • Lassen Sie Ihr Kind nie allein auf dem Wickeltisch. Legen Sie es kurz auf den Boden oder ins Bettchen, falls Sie etwas vergessen haben oder das Telefon oder die Türklingel läutet.
  • Beauftragen Sie keine Geschwisterkinder mit der Aufsicht.
  • Haben Sie immer eine Hand am Baby, bei allem, was Sie tun.
  • Pflegeartikel sollten sich außerhalb der Reichweite der Kleinkinder befinden.

Das könnte Sie auch interessieren