Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Online-Marktplatz
Filial-Angebote
Entdecken Sie unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

FamilienMomente / 16. April 2021

Was es bedeutet, Vater zu sein

Vater zu sein, ist wunderschön und anstrengend zugleich. Was Sie im neuen Familienalltag erwartet, wie Sie die Bindung zu Ihrem Kind stärken und wie schön das Vatersein auch nach einer Trennung sein kann, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Vater mit Sohn auf dem Arm

Rolle des Vaters

Verantwortung übernehmen und Liebe schenken

Vatersein bedeutet in jeder Familie und für jeden Papa etwas anderes. Grundlage ist ein tiefes, liebendes Gefühl dem Nachwuchs gegenüber, das mit einigen neuen Aufgaben, Herausforderungen und Verpflichtungen einhergeht:

  • Ein Vater übernimmt Verantwortung für das Kind und seine Bedürfnisse.
  • Er teilt Gefühle wie Freude oder Traurigkeit mit der Tochter oder dem Sohn und schenkt Liebe und Zuneigung.
  • Ein Vater nimmt sich Zeit für den Nachwuchs.
  • Er versteht die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes, verliert aber auch die eigenen nicht aus den Augen.
  • Als Partner unterstützt er die Mutter des Kindes.

Die klassische Rollenverteilung wandelt sich

Während Müttern vor allem emotionale und soziale Fähigkeiten in der Erziehung zugeschrieben werden, verbinden viele das Vatersein mit körperorientiertem Spielen und wilden Freizeitaktivitäten. So spielen Männer risikoreicher, trauen ihren Schützlingen mehr zu und aktivieren dadurch den Entdeckersinn des Kindes.
 
Heutzutage findet vermehrt ein Wandel zur Gleichberechtigung der Eltern statt. Mutter und Vater übernehmen die gleichen Aufgaben, geben Wärme oder zeigen Einfühlungsvermögen. Welche Rolle Sie als Vater spielen möchten und wie Sie Vatersein für sich definieren, ist vollkommen individuell und abhängig von Ihren persönlichen Erfahrungen, Familienkonstellationen und Erwartungen, die Sie an sich als Papa stellen. Eine Bedienungsanleitung gibt es nicht – dafür aber einige Dinge, welche die Beziehung zu Ihrem Kind stärken können.

Vater-Kind-Bindung  

Bonding ist auch Männersache

Über Bonding wird oft gesprochen, wenn es um das Stillen und die Beziehung zwischen Mutter und Kind geht. Das Stillen verschafft den Müttern einen Vorsprung, weil sie vom Kind gebraucht werden und ihm ganz automatisch regelmäßig nah sind.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass andere Verbindungen schlechter sind. Denn Bonding ist auch Männersache. Das Hormon Oxytocin spielt hier eine entscheidende Rolle: Es löst vor der Geburt nicht nur die Wehen aus, sondern sorgt bei beiden Elternteilen für den Zustand bedingungsloser Liebe zum Nachwuchs. Immer mehr Männer nehmen Elternzeit in Anspruch, um schon in frühen Jahren so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern zu verbringen. So können auch Papas beispielsweise von Anfang an beim Stillen helfen.

So bauen Sie ein enges Verhältnis zu Ihrem Kind auf

Wissenschaftliche Studien belegen, dass diese fünf Faktoren eine gute Voraussetzung für eine enge Vater-Kind-Bindung sind:

  • Als Vater sollten Sie für Ihr Kind stets erreichbar sein: zeitlich, physisch und emotional.
  • Reagieren Sie sofort und zuverlässig auf Signale und Zeichen, die Ihr Kind aussendet.
  • Spenden Sie Ihrem Schatz stets Trost, Sicherheit und Geborgenheit.
  • Gegenseitige Wertschätzung fördert die Vater-Kind-Bindung.
  • Halten Sie dem Kind gegenüber Nähe und Distanz in Balance.

Tipps für den Alltag

Eine enge Vater-Kind-Bindung wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Kindes aus. Wenn Eltern und Nachwuchs eine liebevolle und vertraute Bindung pflegen, können die Kleinen später selbst besser eine starke Beziehung zu Partnern aufbauen. Das können Sie aktiv fördern, indem Sie sich bei der Erziehung einbringen und Engagement zeigen. Das fördert die Einfühlsamkeit, das Selbstbewusstsein sowie die Intelligenz Ihres Schatzes.

Geborgenheit, Trost und Sicherheit schenken

Bieten Sie Ihrem Schatz eine Schulter zum Anlehnen und seien Sie für ihn ein sicherer Hafen.

Nah sein

Körperliche und emotionale Nähe sind das A und O für eine tiefe und vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Eine tragende Rolle spielen

Wickeln Sie Ihr Kind von Beginn an regelmäßig, berühren und streicheln Sie es. Besonders nach der Geburt ist ein Baby auf die körperliche Nähe der Eltern angewiesen. Setzen Sie Ihren Sprössling in eine Trage, sodass er dicht am Körper ist, und meistern Sie den Alltag gemeinsam. Wenn Ihr Schatz etwas älter ist, sitzt er mit Sicherheit gern auf Papas Schultern und erkundet mit Ihnen die Welt. Mehr Ideen für spannende Ausflüge finden Sie hier.

Baby füttern

Sobald es Zeit für Beikost ist oder Ihr Kind nicht mehr nur gestillt wird, ist es auch Ihre Aufgabe, es zu füttern und ihm das Fläschchen zu geben.

Gemeinsam Zeit verbringen

Lesen oder singen Sie Ihrem Kind etwas vor. Schon von Beginn an gewöhnt sich Ihr Schatz an Ihre Stimme und bildet positive Verknüpfungen. Das beginnt sogar schon in Mamas Bauch und fördert die Nähe nach der Geburt.

Windeln wechseln und baden

Wechseln Sie Windeln, cremen Sie Ihren Schatz ein oder gehen Sie gemeinsam baden. Ihr Kind wird es lieben, mit Papa Zeit zu verbringen, zu planschen und Ihre Nähe zu spüren.

Rituale einführen

Besonders für Väter, die viel oder spät arbeiten müssen, ist es wichtig, feste Routinen zu entwickeln – sei es die Gutennachtgeschichte, das gemeinsame Baden am Wochenende oder die erste Windel am Morgen.

Gemeinsam spielen

Balgen Sie sich und toben Sie mit Ihrem Schatz herum, sobald er alt genug ist. So wird Ihr Kind körperlich gefördert und entwickelt Vertrauen.


Vaterfreuden

Vater werden – 10 Dinge, mit denen Sie nicht gerechnet haben

Die Schwangerschaft vergeht wie im Flug und auf einmal sind Sie Papa! Jetzt erwarten Sie einige Dinge, die Sie so nicht haben kommen sehen. 

  1. Schlaf? Bald werden Sie herausfinden, dass Sie viel weniger davon benötigen, als Sie dachten.
  2. Jegliche Planung ist umsonst, denn mit Ihrem Kind verändern sich auch Ihre Prioritäten. Pünktlich zu sein, wird schnell zur Herausforderung.
  3. Wahrscheinlich werden Sie Freunde und Familie vernachlässigen, um sich rund um die Uhr um Ihren Sprössling zu kümmern.
  4. Auch Eltern haben Sex – zwar nicht mehr so spontan und oft wie sonst, aber Spaß macht er trotzdem.
  5. Die Nabelschnur ist schwieriger durchzuschneiden, als Sie dachten.
  6. Die Kinderprogramme werden Ihr Fernsehprogramm völlig durcheinanderwirbeln. „Tschüß, Sportschau" und „hallo, Kinderprogramm”!
  7. Nach der Geburt geht es erst richtig los: Die Zeit des Wochenbetts stellt neue Herausforderungen an frisch gebackene Eltern.
  8. Ein Kind wird Ihre Liebe auf eine völlig neue Ebene heben.
  9. Waschmaschine und Trockner werden ab sofort rund um die Uhr laufen.
  10. Was haben Sie eigentlich früher mit all Ihrer freien Zeit gemacht?

Vater sein – darum ist es so schön

Vater zu sein, ist ein wunderschöner Zustand, der sich kaum in Worte fassen lässt. Wir versuchen es trotzdem und zählen zehn Punkte auf, die das Vatersein so besonders machen.

  • Das erste Lachen des Kindes: Was gibt es Schöneres, als morgens mit einem Strahlen begrüßt zu werden? Da stehen Sie mit Sicherheit viel lieber auf.
  • Endlich können Sie wieder spielen und toben, ohne dass Ihnen kindisches Verhalten nachgesagt wird.
  • Schauen Sie dabei zu, wie Ihr Kind seinen eigenen Charakter entwickelt und plötzlich dickköpfig oder trotzig wird.
  • Bringen Sie Ihrem Schatz neue Dinge bei und sehen Sie, wie er immer besser wird. Ein großartiges Gefühl, die Entwicklung eines kleinen Menschen aktiv zu beeinflussen!
  • Held sein – für Ihren kleinen Sonnenschein sind Sie als Papa mit Sicherheit der Größte. Spenden Sie Trost und geben Sie Hilfestellungen, wann immer es nötig ist.
  • Ob nach einem Tag oder nur zwei Stunden: Die Wiedersehensfreude des kleinen Menschen lässt Ihr Herz hüpfen.
  • Sie sammeln gemeinsam Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse. Das schweißt zusammen.
  • Sie lernen, umzudenken und Ihre Prioritäten neu zu setzen: Ihr Schatz wird Ihren Blick auf das Leben verändern und neue Perspektiven eröffnen.
  • Sie werden sich selbst immer wieder in Ihrem Kind entdecken: Es spricht oder verhält sich genauso wie Sie, hat Ihre Nase oder ruft Erinnerungen an die eigene Kindheit wach.
  • Ihre Partnerschaft und Ihre Liebe zu Ihrer Frau oder Partnerin erreicht eine neue Ebene. Sie wird intensiver. Gemeinsam entdecken Sie immer wieder aufregende Seiten aneinander.

Vater bleiben trotz Trennung

Seien Sie ehrlich zu Ihrem Kind

Wenn sich Mutter und Vater trennen, leiden vor allem die Kinder. Eltern stehen vor der Herausforderung, ihre eigenen Gefühle zu verarbeiten, das Leben neu zu sortieren und den Bedürfnissen der gemeinsamen Kinder gerecht zu werden. Diese Tipps können Ihnen helfen, die Trennung möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen:

  • Denken Sie daran, dass Sie weiterhin gemeinsam die Verantwortung für Ihren Sprössling tragen. Die Trennung von Ihrem Partner ändert nicht das Verhältnis zu Ihrem Kind.
  • Kommunizieren Sie offen über Ihre Gefühle und erklären Sie Ihrem Kind, dass die Trennung nichts mit ihm zu tun hat. Versuchen Sie, Ihren Schatz nicht zu beeinflussen oder auf eine Seite zu ziehen.
  • Bestehen Sie auf klare und faire Absprachen sowie eine gerechte Verteilung – von gemeinsamer Zeit bis zu finanziellen Aspekten.
  • Versuchen Sie, regelmäßig Zeit mit Ihrem Kind zu verbringen. Seien Sie ihm so oft wie möglich nah.
  • Stellen Sie Ihr Kind in den Mittelpunkt und tragen Sie Streitigkeiten oder Uneinigkeiten nicht vor ihm aus.
  • Holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung von außen, zum Beispiel rechtlichen Beistand, psychologische Hilfe oder privat von Freunden.