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Shirataki-Nudeln – alles über das Low-Carb-Asia-Superfood

Im Supermarkt lauert die ein oder andere unverständliche Vokabel. Unser Lebensmittellexikon erklärt fremde Begriffe und sorgt so für mehr Durchblick beim Einkaufen. Dieses Mal stellen wir die Shirataki-Nudel aus Asien vor, die unter anderem auch als Konjak-Pasta bekannt ist.  

Definition

Definition: Was sind Shirataki-Nudeln?

Bei der langen, weißen Shirataki-Nudel handelt es sich um eine Pasta-Sorte, die aus dem Mehl der Konjak-Wurzel hergestellt wird – weswegen sie außerdem auch als Konjak-Nudel bekannt ist. Die Wurzel ist wiederum eine Knolle der sogenannten Teufelszunge. Einer Pflanze, die in Südostasien, Japan und China wächst. Dort wird sie bereits seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel kultiviert. Hierzulande mögen das Lebensmittel vor allem diejenigen, die sich figurbewusst ernähren. Denn die Shirataki-Nudel ist ausgesprochen kalorien- und kohlenhydratarm. Sie besteht aus Wasser und aus dem löslichen Ballaststoff Glucomannan – und sonst nichts: keine Proteine, keine verwertbaren Kohlenhydrate. Die sogenannten Glucomannane sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.


Gesundheitsaspekt

Wie gesund sind Shirataki-Nudeln?

100 Gramm Shirataki- beziehungsweise Konjak-Nudeln enthalten acht Kalorien und 0,2 Gramm Fett. Zum Vergleich: 100 Gramm gekochte Spaghetti bringen es auf rund 150 Kalorien. Außerdem sind Konjak-Nudeln glutenfrei und basisch. Ebenso stecken in der asiatischen Nudelsorte keine Kohlenhydrate, die der Körper verwerten kann. Der in der Nudel enthaltene wasserlösliche Ballaststoff Glucomannan hat eine präbiotische Wirkung und kann so die Darmflora positiv beeinflussen. Darüber hinaus kann Glucomannan die Senkung des Cholesterin- und Insulinspiegels unterstützen. 



Herstellung

Wie werden Shirataki-Nudeln hergestellt? 

Shirataki-Nudeln sind im Supermarkt erhältlich, lassen sich aber auch zu Hause selbst herstellen. Die asiatische Pasta besteht aus nur drei Zutaten: Konjak- beziehungsweise Glucomannanmehl, Kalziumhydroxid und Wasser. Im Zuge der Herstellung werden diese drei Zutaten miteinander vermengt – zunächst das Mehl mit dem Wasser. Diese Mischung aufkochen lassen, sodass sie leicht blubbert, dann den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Nun etwa sieben Esslöffel kaltes Wasser in eine Tasse füllen, einen halben Teelöffel Kalziumhydroxid einrühren und anschließend alles zur Mehlmischung gießen. Drei bis vier Minuten lang rühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Diese in eine verschließbare Kunststoffschale füllen und abkühlen lassen. Nach etwa einer halben Stunde ist ein fester Block entstanden, aus dem die Nudeln geformt werden. Die Schale mit kaltem Wasser auffüllen. Den Block seitlich mit einem Löffelstiel etwas wegheben, sodass überall Wasser zwischen Schale und Gel kommt. Er muss relativ frei im Wasser schwimmen. Die Schale erneut verschließen und den Inhalt komplett abkühlen lassen. Anschließend den Block auf einem Schneidebrett aus Kunststoff oder Glas in Stücke schneiden. Währenddessen in einem Topf Wasser aufkochen lassen. Die Blöcke in eine Kartoffelpresse geben und über dem Topf in das Wasser pressen. Die Nudeln 20 Minuten lang köcheln lassen.


Zubereitung

Wie werden Shirataki-Nudeln zubereitet?

Konjak-Nudeln werden bereits vorgegart im Handel angeboten. Damit geht ihre Zubereitung besonders schnell von der Hand. Die Nudeln einfach ein bis zwei Minuten in kochendem Salzwasser erhitzen – fertig. Vorher müssen sie allerdings gründlich abgespült werden, da sie sonst einen fischigen Geruch entwickeln können. Die Nudeln selbst haben keinen Eigengeschmack. Sie sollten also auf jeden Fall mit einer Soße, Gewürzen und beispielsweise Kräutern auf den Tisch kommen. Um das Aroma der Soße aufzunehmen, die Nudeln zwei bis drei Minuten in der Soße ziehen lassen.




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