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Jagdwurst: kräftig und würzig

Wurst bedeutet ursprünglich ,,etwas drehen, vermengen, rollen“ und gehört zu den wohl ältesten Nahrungsmitteln. Glaubt man Überlieferungen, so wurde sie erstmals 5.000 vor Christus auf Zeichnungen und Malereien aus Ägypten, Syrien und China dargestellt, beziehungsweise im 8. Jahrhundert vor Christus das erste Mal erwähnt.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Jagdwurst

Frische Jagdwurst in der Detailansicht

Jagdwurst ist eine kräftige und würzige Brühwurstsorte. Sie enthält Schweinefleisch und Brät, teilweise auch Rindfleisch. Verwendet werden die Gewürze Pfeffer, Koriander, Ingwer und Muskat, regional auch Senfkörner oder Pistazien. Zusätzlich werden der Jagdwurst meist noch Nitritpökelsalz und Ascorbinsäure zugefügt. Bei der Spezialität Kaiserjagdwurst wird mehr mageres Schweinefleisch und weniger Brät verwendet. Jagdwurst wird in Kunstdarm oder Konserven angeboten. Wie bei allen Brühwürsten gerinnt das Muskeleiweiß durch Hitzeeinwirkung und die Jagdwurst wird schnittfest. Diese feste Struktur bleibt auch bei erneutem Erwärmen erhalten und macht die Jagdwurst noch heute zum Allrounder.


Herkunft

Wo kommt die Jagdwurst ursprünglich her?

Schon in der Antike waren Würstchen in Griechenland beliebt. Bei Wettkämpfen bekam der Sieger eine Wurst als Belohnung. Auch die Römer waren Wurstliebhaber. Die Bezeichnung für Jagdwurst kommt daher, dass die Wurst früher den Jägern als Marschverpflegung diente. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch Pferdekutschen so genannt, die das Wildbret nach der Jagd transportierten. Vom Wildbret übrig gebliebenes Fleisch wurde anschließend zu Wurst verarbeitet.


Saison

Wann hat Jagdwurst Saison?

Jagdwurst ist das ganze Jahr über erhältlich.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Jagdwurst verwendet werden und wie wird sie gelagert?

Frische Jagdwurst in der Detailansicht

Als Aufschnitt, also in dünnen Scheiben, wird Jagdwurst kalt gern als Belag für Brot und Brötchen verwendet. Sie findet sich als Zutat in Nudelgerichten, wie zum Beispiel als Beilage zu Makkaroni oder Spaghetti wieder. Als in Streifen oder kleine Würfel geschnittene Einlage verleiht sie der Kartoffelsuppe und der Soljanka den besonderen Geschmack. Ein klassisches Einsatzgebiet für diese spezielle Brühwurst ist das Pfannengericht. In Scheiben geschnitten und gebraten kann man daraus leckere Speisen kreieren. Mit und ohne Soße ist das ein Genuss! Übrigens: mit Semmelbröseln paniert entstehen die viel zitierten ,,DDR-Jägerschnitzel".

So sollte Jagdwurst gelagert werden

Jagdwurst ist wie alle Brüh- und Kochwürste zwei bis vier Tage bei einer Temperatur von null bis vier Grad im Kühlschrank lagerbar. Übrigens liegen Wurstwaren direkt über dem Gemüsefach am kühlsten. Bereits geöffnete Ware muss innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Jagdwurst kann auch bei einer Temperatur von minus 18 Grad für vier Monate eingefroren werden. Man sollte dabei auf eine fest verschlossene Verpackung achten.


Inhaltsstoffe

Das steckt in der Jagdwurst

Als wertvoller Eisenlieferant enthält Jagdwurst in 100 Gramm 2,9 Milligramm hochverdauliches Eisen. Vorhanden sind außerdem die wichtigen Vitamine B12 und B6, sowie die lebensnotwendigen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium. Die Vitamine B12 und B6 haben eine wichtige Funktion im Homocystein-Stoffwechsel. Während die enthaltenen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium besonders bei Stress und körperlicher Anstrengung das menschliche Herz, Knochen und Muskeln stärken.

Nährwert
 

kcal: 203 kcal

Kohlenhydrate: 0.19 g

Eiweiß: 15.3 g

Fett: 15.8 g

Vitamine

 

Vitamin A: 0 µg

Vitamin B1: 0.11 mg

Vitamin B2: 0.12 mg

Vitamin B6: 0.38 mg

Vitamin C: 40.4 mg

Vitamin E: 0.26 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 14 mg

Eisen: 2.9 mg

Kalium: 260 mg

Magnesium: 19 mg

Natrium: 818 mg




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