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Mein Kind isst sein Gemüse nicht, was kann ich tun?

Welches Kind isst schon gern Gemüse? Zu den Lieblingsgerichten von Kindern zählt Gemüse häufig nicht. Es sieht komisch aus und alles was grün ist, wird kategorisch aussortiert. Unser „Mom Hack“ verrät dir, wie du Gemüse für deine Kinder schmackhafter machst.

Gemüse ist gesund

Dein Kind isst kein Gemüse?

Eltern geben sich besonders viel Mühe, um ihren Kindern eine ausgewogene Ernährung zu bieten – möglichst mit viel Gemüse. Frisch zubereitete Mahlzeiten sorgen beim Nachwuchs jedoch nur selten für Jubelstürme. Lange Gesichter und Meckereien sind die Regel – und dann fallen Sätze wie: „Das kenne ich nicht", „Das mag ich nicht" oder „Was ist das Grüne da?". Ein mieser Lohn für die geleistete Arbeit.

Darum sollten Kinder Gemüse essen

Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Vor allem Kinder benötigen für ihr Wachstum essenzielle Nährstoffe, die in Gemüse enthalten sind. Wichtige Nährstoffe enthalten aber auch Getreideprodukte, Obst, Milchprodukte, Eier, Fleisch und Fisch. Zudem gilt die Empfehlung, Kinder den Tag über mit fünf Portionen Obst oder Gemüse zu versorgen. Klingt leichter, als es tatsächlich ist!  


Tipps und Tricks

So machst du Kindern Gemüse schmackhaft

Begeistere deine Kinder für Gemüse, indem du seine Konsistenz veränderst, es schön anrichtest und die Kleinen bei der Zubereitung einbeziehst.

Trick eins: Die Konsistenz von Gemüse verändern

Viele Kinder sind mäkelig, was die Konsistenz von Gemüse angeht. Gegrillte oder angebratene Paprika ist dem Mini-Gourmet zu weich?

Dann probiere doch, ihn von der rohen Variante zu überzeugen. Knackige Gemüsesticks sind nicht nur eine tolle Beilage, sondern auch ein perfekter und gesunder Snack für Zwischendurch und Unterwegs. Aufgepeppt mit Kräuterquark als Dip kann es die kleinen Kritiker überzeugen.

Oft hilft es auch, die Konsistenz eines ganzen Gerichts zu verändern. Das beste Beispiel dafür sind Kartoffeln: Pommes sind das Lieblingsgericht, Kartoffeln werden aber verschmäht. Dann ist Kartoffelpüree eine beliebte Alternative. In den Brei können gesunde Zutaten gemischt werden. Besonders fein zerkleinert, fallen diese gar nicht auf und werden einfach mitgegessen.

Gesunde Zutaten zum Untermischen im Kartoffelpüree:

  • Karotten
  • Kürbis
  • Erbsen 

Trick zwei: Gemüse in einen Hingucker verwandeln

Das Auge isst mit. So weckt es die Neugier von Kindern, wenn das Gemüse toll angerichtet ist. Frische Farben sorgen für Abwechslung auf dem Teller. Gleiches gilt für eine überraschende Optik. Wie wäre es denn, Zucchinischeiben mit einer Plätzchenform zu bearbeiten und anschließend in der Pfanne zu rösten?

Außerdem kannst du mithilfe der Beilagen Muster auf den Teller legen. Oder verwandele den Reis-Berg mithilfe von Tomatensauce zu einem brodelnden Vulkan und stapele das Gemüse zu einem großen Wolkenkratzer.

Fantasievolle Gesichter, Muster, Wesen und Gebilde können außerdem die Brotdose attraktiver machen und deinen Nachwuchs für ein gesundes Pausenbrot begeistern. 

Trick drei: Lasse die Kinder bei der Zubereitung helfen

Kinder sind wissbegierig und freuen sich, wenn sie Erwachsenen unter die Arme greifen dürfen. Daher könnte es helfen, sie auch bei der Zubereitung der Mahlzeiten miteinzubeziehen. Denn sobald Kinder wissen, was alles in einem bestimmten Gericht steckt, werden sie Neuem gegenüber viel aufgeschlossener sein. Lasse dir also beim Kochen über die Schulter schauen! Es wird sich lohnen.

Steht das Essen bereits auf dem Tisch, wenn die Kleinen nach Hause kommen, lasse sie raten, was alles in dem Gericht steckt. Zum Beispiel, welche Gemüsesorten in dem Auflauf oder in der Quiche sind. Erkläre im Anschluss, warum die Zutaten so gesund sind. Als Belohnung winkt ein leckerer Nachtisch. 



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