Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecken Sie unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

40. SSW: Entwicklung, Größe, Gewicht, Symptome

Sie sind am Ende Ihrer Schwangerschaft angekommen. Sowohl Ihr Körper als auch der Ihres Babys ist bereit für die bevorstehende Entbindung. Lesen Sie in unserem FamilienMoment, welche Anzeichen auf eine baldige Geburt hindeuten und wie Sie die Geburt natürlich einleiten können.

Entwicklung des Babys

Das Baby hat seine Geburtsgröße erreicht

So kurz vor der Geburt wird es langsam ganz schön eng für Ihren kleinen Sonnenschein. Seine Arme und Beine sind angewinkelt und er ist nicht mehr so aktiv. Wundern Sie sich also nicht, wenn es kurz vor der Geburt etwas ruhiger in Ihrem Babybauch zugeht.

Ihr Baby hat mittlerweile sein Geburtsgewicht und seine endgültige Körpergröße erreicht. Organe und Körpersysteme sind voll funktionsfähig und warten nur darauf, ihre Arbeit außerhalb Ihres Körpers aufzunehmen.

Jetzt fängt das Warten an: Die letzte Woche kann Ihnen länger vorkommen als die komplette Schwangerschaft. Sie fragen sich, ob das Ziehen im Bauch normal ist oder ob es eine Wehe war. Soll Ihr Bauch sich wirklich so hart anfühlen? Diese Unsicherheiten sind vollkommen normal. Manche Mütter, die ihr zweites oder drittes Kind erwarten, stellen sich die gleichen Fragen. Bewahren Sie Ruhe, Sie werden den Anfang Ihrer Geburt nicht verpassen.

Größe und Gewicht

Mit einer Länge von etwa 51 Zentimetern und einem Gewicht von 3.400 Gramm ist Ihr Baby ungefähr so groß wie ein Kürbis. Sein kleiner Körper ist bestens auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vorbereitet.  


Körper der Schwangeren

Der Körper bereitet sich auf die Geburt vor

Viele Mütter haben in den letzten Schwangerschaftswochen verstärkt mit Rückenschmerzen und Sodbrennen zu kämpfen. Bestimmt schauen Sie mit großer Vorfreude dem Tag entgegen, wenn Ihr Kind endlich da ist.

Wie auch Ihr Baby ist Ihr Körper für die bevorstehende Geburt bereit. Im Laufe Ihrer Schwangerschaft hat Ihr Körper Erstaunliches geleistet, die Gebärmutter hat sich in Vorbereitung auf die Geburt um das Fünffache vergrößert. Ihre inneren Organe haben über die letzten Monate Platz für Ihr Baby gemacht, wodurch Ihnen das Einatmen manchmal schwerfällt. Dieses Gefühl wird nach der Entbindung komplett weg sein.  


Häufige Symptome

Schlaflosigkeit und Stechen im Unterleib

In der letzten Woche der Schwangerschaft begleiten Sie viele völlig normale Schwangerschaftssymptome. In Ihrem Kopf kreisen viele Fragen zur bevorstehenden Geburt. Dabei ist es wichtig, die Balance zwischen Ruhe und Aufregung zu finden.

  • Schlaflosigkeit: Wahrscheinlich werden Sie von Schlaflosigkeit und Müdigkeit geplagt, denn es ist mittlerweile schwer, eine bequeme Schlafposition zu finden. Zudem kann es Ihnen helfen, nachts aufzustehen und etwas Entspannendes zu machen, wie beispielsweise ein Buch zu lesen.
  • Stechen im Unterleib: Es kann zu tiefem und schmerzhaftem Stechen und zu Wehen, den sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen, kommen. Das sind lediglich Übungswehen, die dennoch leicht für Geburtswehen gehalten werden können. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie richtige Wehen haben, kann ein warmes Bad Ihnen die Antwort liefern. Hören die Wehen dabei auf, waren es wahrscheinlich nur Übungswehen. Wenn die Wehen jedoch bleiben, ist das ein Anzeichen dafür, dass die Geburt bei Ihnen losgeht.
  • Durchfall, Übelkeit, Unterleibsstechen, Ausfluss oder Abgang des Schleimpfropfes: All diese Anzeichen können weitere Symptome für eine bevorstehende Geburt sein. Allerdings kommt es vor, dass der Schleimpfropfen sich auch schon einige Tage vor Eintreten der Wehen lösen kann.  

Arzttermine

Der Arzt überprüft die Lage und die Versorgung des Kindes

Wahrscheinlich werden Sie in dieser Woche Ihren letzten Arzttermin vor der Geburt Ihres Babys haben. Wie bei vergangenen Arztterminen wird gegebenenfalls ein CTG geschrieben, um die Herztöne Ihres Kindes zu überwachen und Ihre Wehentätigkeit zu überprüfen. Ihr Arzt schaut außerdem nach der Lage des Kindes, den Kindsbewegungen und der Versorgung der Nabelschnur. Er prüft außerdem, ob noch genügend Fruchtwasser vorhanden ist. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, sämtliche Fragen zur bevorstehenden Geburt zu stellen. Nehmen Sie sich ruhig Zeit vor Ihrem Termin, um alle Fragen zusammenzutragen.

Bei diesem Termin werden Sie einen weiteren Untersuchungstermin für ein bis zwei Tage nach der Entbindung ausmachen. Für den Fall, dass Ihr kleiner Sonnenschein es nicht sonderlich eilig hat, werden ab dem errechneten Geburtstermin alle zwei Tage Untersuchungen bei Ihrem Arzt durchgeführt.  


Was Sie beachten sollten

Machen Sie Spaziergänge und nehmen Sie ein Entspannungsbad

In der 40. Schwangerschaftswoche sollte eine gute Balance zwischen körperlichen Aktivitäten und Ruhepausen gefunden werden.

  • Lange Spaziergänge können nicht nur helfen, Ihren Kopf freizubekommen, sondern auch bei der Einleitung der Geburt unterstützen. Durch das Gehen verstärkt sich der Druck von Gebärmutter und Baby auf Ihren Muttermund, dabei kann die Wehentätigkeit angeregt werden. Übertreiben Sie es aber nicht mit der sportlichen Aktivität, sondern achten Sie darauf, was Ihnen und Ihrem kleinen Sonnenschein guttut.
  • Auch Entspannungsbäder können zum jetzigen Zeitpunkt genau das Richtige sein. Das warme Wasser entspannt den Körper und hilft bei starken Rückenschmerzen. Manchmal hat es auch den positiven Nebeneffekt, wehenfördernd zu wirken. Viele Frauen verbringen selbst während der Geburt Zeit in der Badewanne. Das warme Wasser kann die Schmerzen der Geburt lindern.
Sie suchen nach weiteren Möglichkeiten zum Einleiten der Geburt? Auch Ihre Hebamme kann Ihnen bestimmt den ein oder anderen Tipp zum Anstupsen der Wehen nennen. Hebamme Judith Fuchs

Häufige Fragen

Wann kommt Ihr Baby auf die Welt?

Ein Ende Ihrer Schwangerschaft ist in Sicht.

  • Wann geht es endlich los? Auf diese Frage gibt es leider keine befriedigende Antwort – es ist unmöglich, vorherzusehen, wann Ihr Kind auf die Welt kommen wird. Bei lediglich vier Prozent aller Babys ist es tatsächlich der errechnete Geburtstermin. Bei 60 Prozent dauert es sogar bis zu zehn Tage länger. Das erleichtert das Warten nicht, aber machen Sie sich bewusst, dass Sie nicht alleine sind.
  • Was kann man tun, damit die Wehen anfangen? Ganz oben in der Liste der wehenfördernden Maßnahmen steht tatsächlich Sex. Das Sperma enthält Prostaglandine, die die Gebärmutter stimulieren, und das Hormon Oxytocin, das während eines Orgasmus ausgeschüttet wird, kann Kontraktionen auslösen. Des Weiteren kann auch ein einfacher Spaziergang helfen, Wehen anzuregen. Bestimmte Sachen zu essen oder zu trinken, kann eine weitere Möglichkeit sein, die Geburt auf natürlichem Wege einzuleiten. Himbeerblättertee ist laut verschiedenen Studien wehenfördernd und hilft, wirksame Muskelkontraktionen anzuregen.  

Ausblick

Wie geht es weiter?

Ihr Kind wird auf jeden Fall in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken – unklar ist nur, wann genau und wie. Wenn Ihr Baby bereit ist, kommt es zu einer Ausschüttung von Hormonen, die die Geburt anregen. Ihr Körper reagiert darauf und beginnt mit regelmäßigen Wehen.

Bei Ihnen stellt sich bestimmt die Frage, wann Sie ins Krankenhaus fahren sollten. Generell wird geraten, bei regelmäßigen Wehen im Abstand von fünf Minuten über einen Zeitraum von einer Stunde, einer geplatzten Fruchtblase oder leichten Blutungen ins Krankenhaus zu fahren. Fragen Sie Ihren Frauenarzt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Geburt und eine tolle Kennenlernzeit mit Ihrem kleinen Sonnenschein!


Das könnte Sie auch interessieren