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18. & 19. SSW: Entwicklung, Größe, Gewicht, Symptome

Ihr Baby und Ihr Körper entwickeln sich rasant weiter. Was sich in den Schwangerschaftswochen 18 und 19 alles verändert und worauf Sie achten sollten, haben wir in unserem FamilienMoment für Sie zusammengestellt.

Entwicklung des Babys

Arme und Beine nehmen deutlich an Länge zu

Ihr Baby ist erstmals größer als die Plazenta und überholt diese immer weiter. Vor allem das Längenwachstum steht jetzt im Vordergrund. War das Verhältnis von Körper zu Extremitäten bislang unausgeglichen, so nehmen Arme und Beine nun deutlich an Länge zu, während Kopf und Rumpf nur noch wenig wachsen. Auf diese Weise erhält Ihr Kleines immer mehr die Proportionen, mit denen es am Ende der Schwangerschaft das Licht der Welt erblickt.

Durch die Gewichtszunahme Ihres Babys können Sie es nun deutlicher spüren. Manche Frauen haben das Gefühl, als wäre ihr Nachwuchs stets zur gleichen Zeit aktiv. Allerdings nehmen Sie die Bewegungen während Ihrer eigenen aktiven Phase nicht so stark wahr wie in der abendlichen Ruhephase vor dem Schlafengehen. Tatsächlich hat sich in der 18. Schwangerschaftswoche noch kein deutlicher Rhythmus Ihres Babys herausgebildet.

Größe und Gewicht

Es ist unglaublich, wie schnell Ihr Baby innerhalb der letzten Woche gewachsen ist. Es wiegt nun schon um die 200 Gramm und misst 14 bis 18 Zentimeter Damit ist es fast doppelt so schwer wie in der vergangenen Woche und mit der Größe einer Süßkartoffel vergleichbar. Beachten Sie aber, dass sich jedes Baby unterschiedlich entwickelt und es sich um Durchschnittswerte handelt.


Körper der Schwangeren

Ihr Kugelbauch wird für alle sichtbar

Ihr Bauch wächst und zeigt sich immer deutlicher – so wird Ihre Schwangerschaft zum Blickfang. Diese Ihnen entgegengebrachte Aufmerksamkeit hat Vorteile und ermöglicht Ihnen beispielsweise eine Sitzgelegenheit in öffentlichen Verkehrsmitteln. Allerdings kann der Trubel auch schnell zu viel werden. Sagen Sie klar nein, wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Bauch von anderen angefasst wird.


Häufige Symptome

Schwindelanfälle, Pigmentflecken und Stechen im Bauch

Sie sind bereits mitten in Ihrer Schwangerschaft. Ihr Baby und damit auch Ihr Bauch erreichen langsam eine stattliche Größe. Das bringt allerdings ein paar neue Symptome mich sich:

  • Schwindelanfälle: Ihr Körper arbeitet gerade auf Hochtouren. Bemerkbar macht sich das vor allem in Situationen, in denen Sie abrupt aufstehen und der Kreislauf absackt. Auch ein niedriger Blutzuckerspiegel kann zu einem leicht benommenen Gefühl beitragen. Machen Sie sich keine Sorgen, Ihr Körper gewöhnt sich an die neue Situation. Ruhen Sie sich öfter aus und gönnen Sie sich zwischendurch häufiger ein Stück Obst.
  • Stechen im Bauch: Sie kennen dieses ziehende Gefühl bereits? Auch in der 18. und 19. Schwangerschaftswoche werden die Mutterbänder stark beansprucht, was zu einem Dehnungsschmerz führen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn dieser schlimmer werden sollte.
  • Pigmentflecken: Sie haben braune Flecken in Ihrem Gesicht entdeckt? Der Grund dafür ist Ihr veränderter Hormonspiegel. Durch Sonnenlicht können diese Flecken ebenso wie die „Linea nigra”, eine dunkle Linie vom Bauchnabel bis zum Schambein, noch dunkler werden. Versuchen Sie, Ihre Haut bestmöglich zu schützen.

Arzttermine

Die zweite Vorsorgeuntersuchung

Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche steht in der Regel die zweite große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall an. Wie bei allen Vorsorgeuntersuchungen wird Ihr Urin auf Zucker, Eiweiß und Bakterien untersucht. Auch Blutdruck und Gewicht werden erneut ermittelt und im Mutterpass notiert.


Was Sie beachten sollten

Melden Sie sich zum Geburtsvorbereitungskurs an

Auch zum jetzigen Zeitpunkt gibt es wieder ein paar Dinge, auf die Sie Rücksicht nehmen sollten. Wir haben sie Ihnen hier übersichtlich zusammengestellt:

  • Machen Sie es sich bequem. Vor allem nachts kann es sein, dass Sie nicht mehr ganz so gut schlafen können. Ihr Körper verändert sich und es wird wahrscheinlich angenehmer, nur noch auf der Seite zu schlafen. Kaufen Sie sich bequeme Kissen, an die Sie sich kuscheln können. Vor allem zur Polsterung des Rückens können die Kissen wahre Wunder bewirken.
  • Haben Sie sich bereits um einen Geburtsvorbereitungskurs gekümmert? Da die Teilnehmerzahl meist sehr begrenzt ist, kann es nicht schaden, sich frühzeitig anzumelden. Sie lernen alles Wichtige rund um die Geburt und die erste Zeit danach. Außerdem treffen Sie andere Schwangere, mit denen Sie sich austauschen können.
  • Informieren Sie sich über mögliche Entbindungsorte. Viele Kranken- und Geburtshäuser bieten Informationsabende für werdende Eltern an, dabei können Sie sich die Räumlichkeiten ansehen und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Immer mehr Frauen wünschen sich wieder eine Geburt zu Hause. Besprechen Sie Ihre Gefühle und Gedanken zum Thema Geburt mit Ihrem Partner und Ihrer Hebamme und überlegen Sie sich, wo Sie sich wohl und sicher fühlen.
  • Ihr Körper hat jetzt nicht nur einen hohen Bedarf an Eisen und Magnesium, sondern auch an Kalzium. Dieses wird vor allem für den Knochenaufbau Ihres Babys benötigt. Unterstützen können Sie das zum Beispiel durch Ihre Ernährung. Greifen Sie häufig zu Milch, Käse oder Gemüsesorten wie Fenchel und Brokkoli.
  • Haben Sie sich schon Gedanken zur Elternzeit gemacht? Auch wenn es noch ein weiter Weg bis dahin ist, verfliegt die Zeit schneller als gedacht. Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, denn die Elternzeit kann ganz individuell gestaltet werden.

Häufige Fragen

Was sind Übungswehen?

Auch in den Schwangerschaftswochen 19 und 20 kommen Fragen auf, zum Beispiel zum optimalen Zeitpunkt für den Geburtsvorbereitungskurs oder zu Übungswehen.

  • Wann sollte man sich Gedanken zum Einlagern des Blutes der Nabelschnur machen? Nach der Geburt wird die Nabelschnur überflüssig. Diese enthält allerdings sehr viel Blut und wertvolle Stammzellen Ihres Kindes. Viele Krankenhäuser bieten an, diese Stammzellen zu entnehmen. Diese können dann für eventuelle spätere medizinische Zwecke eingelagert werden. Lassen Sie sich am besten jetzt schon zum genauen Vorgehen von Ihrem Arzt beraten.
  • Wann sollte man einen Geburtsvorbereitungskurs machen? Es reicht, wenn Sie einen Geburtsvorbereitungskurs ab der Schwangerschaftswoche 24 einplanen. Da die Teilnehmerzahl meist begrenzt ist, schadet es nicht, sich bereits jetzt um einen Platz zu kümmern.
  • Kann es jetzt schon zu Übungswehen kommen? Ab der 19. Schwangerschaftswoche bemerken einige Frauen, dass sich der Bauch gelegentlich hart anfühlt. Dabei handelt sich um Übungswehen, mit denen sich die Gebärmuttermuskulatur auf die Geburtswehen vorbereitet. In der Regel merken Sie davon nur ein leichtes Ziehen. Sofern sie nicht häufiger als dreimal pro Stunde auftreten und weniger als 45 Sekunden anhalten, ist das kein Grund, sich Sorgen zu machen. Wenn Sie sich unsicher sind sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.
Wärme entspannt die Muskulatur und trägt zur Entspannung bei. Dies kann auch genutzt werden, wenn die Gebärmutter wächst und dadurch zieht. Duschen Sie warm, legen Sie sich in eine angenehm warme Badewanne oder legen Sie ein Kirschkernkissen auf Ihren Unterleib. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Temperatur nicht zu heiß ist. Hebamme Judith Fuchs

Ausblick

Was kommt auf Sie zu?

Die Hälfte der Schwangerschaft haben Sie schon fast geschafft. Das heißt aber auch, dass noch so einiges vor Ihnen liegt, vor allem viel Planung: Geburtsvorbereitungskurs, Geburtsort, Namensauswahl, Elternzeit. In den nächsten Wochen gibt es noch viele Dinge, auf die Sie sich freuen können. 


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