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20. & 21. SSW: Entwicklung, Größe, Gewicht, Symptome

Sie haben die erste Hälfte Ihrer Schwangerschaft hinter sich gebracht. Wie sich Ihr Baby in den Schwangerschaftswochen 20 und 21 entwickelt, mit welchen Symptomen Sie rechnen müssen und was es zu beachten gilt, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Entwicklung des Babys

Ohren und Augen haben die endgültige Position eingenommen

Was als winziges Zellknäuel begann, sieht inzwischen beinahe wie ein vollständig entwickeltes Baby aus. Ein Baby, das sogar schon Schluckauf haben kann. Haben Sie das schon wahrgenommen? So manche Frau hält es sogar vom Einschlafen ab.

Eine weitere Entwicklung können Sie bei den Ohren und Augen Ihres kleinen Sonnenscheins erkennen: Diese haben bereits ihre endgültige Position erreicht. Die Augen bewegen sich hinter den Lidern aber noch unkontrolliert. Erst ab der 26. Schwangerschaftswoche werden sie das erste Mal geöffnet.

Vollständig ausgeprägt ist schon ein ganz individuelles Merkmal des Ungeborenen: das Rillenmuster der Fingerabdrücke. Die Haut hingegen ist noch immer wasserdurchlässig. Allerdings hat Ihr Baby durch die vollständige Bedeckung mit einer Talgschicht, auch als Käseschmiere bekannt, einen kleinen Taucheranzug bekommen. Dieser schützt vor Bakterien und ist eine Art äußeres Immunsystem.  

Größe und Gewicht

In der 20. und 21. Schwangerschaftswoche haben Sie in Ihrem Bauch bereits Platz für eine Paprika geschaffen. Ihr Baby ist nun etwa 22 bis 23 Zentimeter groß und wiegt zwischen 225 und 370 Gramm.


Körper der Schwangeren

Ihr Bauch wächst jede Woche um etwa einen Zentimeter

Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche wächst Ihre Gebärmutter nach oben, sodass sich der obere Rand in etwa auf der Höhe Ihres Bauchnabels befindet. Bis zum Ende der Schwangerschaft erreicht die Gebärmutter sogar die Höhe des Brustbeins.

Das Wachstum macht sich auch optisch immer mehr bemerkbar. Im Durchschnitt wächst Ihr Bauch ab jetzt jede weitere Woche um etwa einen Zentimeter. Und auch Ihre Brüste dürften nun schon größer geworden sein. Wenn die bisherigen BHs unbequem oder zu klein werden, greifen Sie zu Umstands- und Still-BHs oder kaufen Sie Ihren BH eine Nummer größer.


Häufige Symptome

Müdigkeit und Ischiasbeschwerden

Auch in der 20. sowie 21. Schwangerschaftswoche können Sie von ein paar Symptomen heimgesucht werden. Wir haben Ihnen ein paar Tipps zum Umgang damit aufgelistet:

  • Müdigkeit: Ganz egal, in welchem Abschnitt Ihrer Schwangerschaft Sie sich gerade befinden, ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung ist völlig normal. Allerdings kann auch Eisenmangel ein Grund dafür sein. Lassen Sie das am besten von Ihrem Arzt  oder Ihrer Hebamme untersuchen.
  • Rückenschmerzen: Früher oder später klagen viele schwangere Frauen über Rückenschmerzen. Das liegt daran, dass sich die Mutterbänder lockern und sich die Bauchmuskulatur zurückbildet. Versuchen Sie es mit leichten sportlichen Übungen.
  • Schwangerschaftsschnupfen: Es wird vermutet, dass das weibliche Hormon Östrogen dafür verantwortlich ist, dass neben einer guten Durchblutung der Plazenta auch die Nasenschleimhaut anschwillt und so die Produktion des Nasensekrets verstärkt wird. Wenn das häufiger vorkommt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt
  • Ischiasbeschwerden: Haben Sie einen stechenden Schmerz in Po und Oberschenkel, der sich sogar bis in die Zehen ausbreitet? Das könnte am Ischiasnerv liegen, auf den das Gewicht Ihres Bauches drückt. Akut lassen sich diese Beschwerden in der Stufenhaltung lindern: Legen Sie sich auf den Rücken und Ihre Unterschenkel im rechten Winkel zu den Oberschenkeln auf einen Stuhl ab. Ansonsten hilft auch Wärme sehr gut. Greifen Sie zur Wärmflasche, zum Kirschkernkissen oder nehmen Sie ein warmes Bad.
Wenn Sie unter starken Ischiasbeschwerden leiden, kann ein Besuch bei einem Osteopath wohltuend sein. Hebamme Judith Fuchs

Arzttermine

Die zweite große Vorsorgeuntersuchung steht an

Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche steht die zweite große Ultraschalluntersuchung an. Dabei untersucht der Arzt, ob alle Organe gut angelegt sind und ob der Sitz sowie die Struktur der Plazenta passt. Außerdem überprüft er die Fruchtwassermenge, das Gewicht und die Größe Ihres Babys. Die Ergebnisse werden in das Normkurven-Diagramm Ihres Mutterpasses eingetragen. Meist kann der Arzt jetzt erkennen, ob Sie einen Jungen oder ein Mädchen erwarten.

Des Weiteren gibt es kostenpflichtige Zusatzleistungen. Dazu gehören ein zweiter Test auf Toxoplasmose oder ein Doppler-Ultraschall zur Feststellung einer Gestosegefährdung. Unter Schwangerschaftsgestosen versteht man verschiedene Erkrankungen, die nur in der Schwangerschaft vorkommen. Die Ursachen dieser Erkrankungen können in der Schwangerschaft selbst liegen, aber auch in der Zeit vorher.


Was Sie beachten sollten

Vermeiden Sie, schwer zu heben

Das sollten Sie zur Halbzeit Ihrer Schwangerschaft beachten:

  • Lassen Sie es ruhig angehen und vermeiden Sie Stress. Sie haben immer noch einige Wochen der Schwangerschaft vor sich und sollten auf Ihren Körper achten.
  • Achten Sie darauf, nicht schwer zu heben. Auch wenn Sie bereits ein Kind haben, das zum Kuscheln auf den Arm genommen werden möchte. Setzen Sie sich dazu hin und erklären Sie Ihrem großen Sonnenschein, warum Sie vorsichtig sein müssen.
  • Versuchen Sie sich an leichtem Sport. Das hilft Ihrem Kreislauf und beugt Rückenschmerzen vor.
  • Achten Sie darauf, genug Eisen aufzunehmen. Nahrungsmittel wie Fleisch, Tofu oder Haferflocken sind eine gute Quelle. Kombinieren Sie diese Nahrungsmittel mit Vitamin-C-Lieferanten, so kann das Eisen besser vom Körper aufgenommen werden. Achten Sie darauf, dass Sie Eisen nicht in Kombination mit Milchprodukten, Kaffee oder Schwarztee zu sich nehmen.. Diese Lebensmittel hemmen die Eisenaufnahme im Körper. Ideal ist zum Beispiel ein Müsli mit frischen Früchten oder ein Glas Orangensaft zum Abendessen. 
  • Insgesamt befinden Sie sich aktuell in einer Phase der Schwangerschaft, in der dieses Ereignis zwar immer realer wird, Sie sich aber in der Regel nicht mit einschränkenden Symptomen quälen. Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt für eine Babyparty. Die Feier ermöglicht Ihnen, schöne Momente mit Ihren Freundinnen zu erleben.

Häufige Fragen

Welche Schritte sollte ich als zukünftige Zwillingsmama angehen?

Zu jeder Zeit der Schwangerschaft stellen sich die werdenden Eltern eine Menge Fragen.

  • Was kann man bei Eisenmangel tun? Ein Eisenmangel ist nichts Ungewöhnliches. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über eine zusätzliche Einnahme von Eisen. So lassen sich Mangelerscheinungen vorbeugen.
  • Was muss bei einer Mehrlingsgeburt beachtet werden? Sollten Sie Zwillinge oder Mehrlinge erwarten, eignet sich die Zeit ab der 20. Schwangerschaftswoche dazu, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wenden Sie sich dazu am besten an Ihren Gynäkologen, Ihre Hebamme oder schließen Sie sich einer Zwillingseltern-Gruppe an. Der Austausch kann sehr hilfreich sein und manche Ängste schnell wieder relativieren.
  • Wie gefährlich ist laute Musik in der Schwangerschaft? Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann Ihr Baby hören. Vor starker Lärmbelästigung von außen ist das Baby durch das Fruchtwasser und die Bauchdecke relativ gut geschützt. Regelmäßiger und extremer Lärm über 90 Dezibel sollte jedoch vermieden werden.

Ausblick

Was kommt auf Sie zu?

Sie haben die Hälfte Ihrer Schwangerschaft bereits geschafft. Das heißt aber auch, dass die zweite Hälfte noch vor Ihnen liegt. In den nächsten Monaten wachsen Ihr Bauch sowie Ihr Baby kräftig weiter. Und es gibt noch einige organisatorische Dinge für Sie zu tun: Starten Sie mit dem Geburtsvorbereitskurs, der Einrichtung des Kinderzimmers sowie der Planung der Elternzeit. Je früher Sie anfangen, desto entspannter wird die Zeit nach der Geburt.


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