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22. & 23. SSW: Entwicklung, Größe, Gewicht, Symptome

Jetzt beginnt für viele werdende Mütter eine entspannte Zeit. Trotz Bauch lässt sich der Alltag gut meistern. Hier erfahren Sie, wie sich Ihr Nachwuchs in den Schwangerschaftswochen 22 und 23 entwickelt, welche Symptome auftreten können und was es zu beachten gibt.

Entwicklung des Babys

Ihr Baby kann riechen und schmecken

Für Ihr Kind bedeuten die Schwangerschaftswochen 22 und 23 vor allem eins: Wachstum. Es legt an Körpergröße und Gewicht zu und seine Entwicklung schreitet weiter voran:

  • Der Schlaf-wach-Rhythmus wird ausgebildet.
  • Das Gehirn wächst.
  • Das Baby setzt die erste Fettschicht an.
  • Das Nervensystem entwickelt sich.
  • Das Baby kann Geräusche wahrnehmen, erkennen und darauf reagieren.
  • Riechen und schmecken kann der Nachwuchs nun auch.

Gleichzeitig bewegt sich Ihr Kind noch stärker – seine Tritte und Faustschläge sind für Sie nicht nur deutlich zu fühlen, sondern auch sichtbar. Die Entwicklung des Tastsinns schreitet immer weiter voran, denn alle Hautschichten sind vollständig entwickelt. So erkundet Ihr kleiner Sonnenschein fleißig seinen Lebensraum und kann vielleicht auch schon Ihre Berührungen wahrnehmen. Als erster Flaum entstehen nun zudem Kopfhaare, Augenbrauen und Wimpern.

Größe und Gewicht

Ihr Baby hat in der 22. und 23. Schwangerschaftswoche etwa die Größe einer Papaya erreicht. Das entspricht etwa 23 bis 28 Zentimeter und einem Gewicht von circa 370 bis 454 Gramm.


Körper der Schwangeren

Der Rücken schmerzt

Ihr Bauch ist in den Schwangerschaftswochen 22 und 23 nicht mehr zu übersehen. Obwohl Beschwerden selten sind, können nun Sodbrennen oder Rückenschmerzen auftreten. Der Babybauch sorgt dafür, dass Sie mitunter ins Hohlkreuz verfallen. Daher sollten Sie auf Ihre Körperhaltung achten und den Rücken schonen. Sie arbeiten am Schreibtisch? Dann versuchen Sie, häufiger Laufpausen einzulegen – gehen Sie hin und her oder gibt es die Möglichkeit, einen Stehtisch zu ergattern? Zudem können Sie verschiedene Stärkungsübungen für den Rücken ausprobieren oder auch den Beckenboden kräftigen.

Schwangere Frauen können zum jetzigen Zeitpunkt unter einem Magnesiummangel leiden. Magnesium ist nicht nur für eine gute Nierenfunktion notwendig, sondern auch für Muskeln und das Immunsystem. Achten Sie auf eine magnesiumreiche Ernährung und greifen Sie zu Fleisch, Nüssen und Milchprodukten. Ist der Mangel größer, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Ihnen Nahrungsergänzungsmittel verschreiben kann.


Häufige Symptome

Heißhunger, Nasen- und Zahnfleischbluten

In den Schwangerschaftswochen 22 und 23 können folgende Symptome auftreten:

  • Heißhunger: Ihr Nachwuchs macht jetzt einen richtigen Wachstumsschub. Für Sie bedeutet das, dass Sie unter Umständen die bekannten Schwangerschaftsgelüste erleben. Essen Sie, worauf Sie Lust haben, aber achten Sie auf die Menge.
  • Nasen- und Zahnfleischbluten: Ihre Schleimhäute werden stark durchblutet. Meist sind diese Blutungen von kurzer Dauer. Üben Sie Druck auf die Stelle aus, um die Blutung zu stoppen. Bei Nasenbluten hilft es, den Kopf nach vorne zu beugen. Sollte Ihnen schwindelig werden, legen Sie sich auf die Seite.
  • Müdigkeit und Blässe: Eine häufige Ursache dafür ist bei werdenden Müttern Eisenmangel. Frauen, die darunter leiden, sollten ihre Ernährung anpassen. Vollkornprodukte und Nüsse können für mehr Eisen im Körper sorgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Zusatzpräparate.
  • Kreislaufbeschwerden: Tritt dieses Symptom bei Ihnen auf, lassen Sie es ruhiger angehen und trinken Sie etwa drei Liter Wasser pro Tag. Nehmen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt zu sich.

Arzttermine

Sprechen Sie vor der Einnahme von Medikamenten immer mit dem Arzt

Wenn die zweite große Ultraschalluntersuchung bei Ihnen bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommen wurde, stehen in diesen zwei Wochen keine weiteren Arzttermine an. Sollten Sie allerdings erkranken, muss die Einnahme von Medikamenten, auch von rezeptfreien, zwingend mit Ihrem Arzt abgesprochen werden.

Auch bei hohem Blutdruck sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Er führt bei Bedarf ein Präeklampsie-Screening durch. Dieses beinhaltet die Blutflussmessung in den Arterien der Gebärmutter, die Blutdruckmessung und die Bestimmung der Eiweißstoffe im Blut und im Urin. An dieser Krankheit, die auch als Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet wird, leiden etwa sieben Prozent der Schwangeren. Eine frühzeitige Diagnose ist äußerst wichtig, damit die Plazenta genügend Blut erhält.


Was Sie beachten sollten

Babyzimmer, Namensfindung und Anträge für Ihren Nachwuchs

Damit Sie dem Rest Ihrer Schwangerschaft entspannt entgegensehen können, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

  • Gesunde Ernährung ist wichtig. Auch wenn Heißhungerattacken normal sind und Sie Ihren Gelüsten nachgeben dürfen, sollten Sie auf Obst und Gemüse nicht verzichten. Ein zu hohes Gewicht bedeutet für Sie nicht nur mehr Anstrengung, sondern schadet auch Ihrer Gesundheit.
  • Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich Gedanken über das Babyzimmer zu machen. Nehmen Sie sich die Zeit, das Reich Ihres Schatzes einzurichten und auszustatten.
  • Wichtige Anträge beispielsweise für das Eltern- oder Kindergeld können nun bereits ausgefüllt werden.
  • Auch können Sie anfangen, über Babynamen nachzudenken. Es ist nicht einfach, den passenden Namen zu finden. Nehmen Sie sich genügend Zeit mit Ihrem Partner, um sich auf eine kleine Auswahl festzulegen.
  • Haben Sie sich schon Gedanken über den Ort der Geburt gemacht? Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner, ob Ihr Kind im Krankenhaus, im Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt auf die Welt kommen soll.
  • Die Schwangerschaftswochen 22 und 23 sind ideal, um sich über die Einlagerung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu informieren. Die Stammzellen können bei einer Vielzahl von Krankheiten heilend helfen – bei Ihrem, aber auch bei anderen Kindern.
Am besten füllen Sie schon in der Schwangerschaft die Anträge für die Elternzeit und das Kindergeld so gut es geht aus. Dann müssen Sie, wenn Ihr Baby geboren ist, nur noch die fehlenden Angaben ergänzen. So haben Sie Zeit für das wirklich Wichtige – Ihr Baby! Hebamme Judith Fuchs

Häufige Fragen

Welche Ursache haben nächtliche Wadenkrämpfe?

Zu jeder Zeit der Schwangerschaft stellen sich die werdenden Eltern eine Menge Fragen.

  • Warum habe ich nachts Wadenkrämpfe? Viele Schwangere werden nachts von Wadenkrämpfen geplagt. Die Ursache ist ein Magnesiummangel. Greifen Sie zu Lebensmitteln wie Nüssen oder Milchprodukten. So können die Krämpfe verhindert werden.
  • Kann mein Baby schon hören? Ja, Ihr kleiner Schatz ist nun schon in der Lage, zu hören. Er nimmt das Rauschen Ihres Blutes, Ihren Herzschlag und andere Stimmen wahr. Es ist ein guter Zeitpunkt für Papa, mit dem Bauch zu sprechen. Denn männliche, tiefe Stimmen hört das Baby deutlicher besser.
  • Warum habe ich kleine Pickelchen auf der Brustwarze? Wenn Ihnen kleine Erhebungen auf den Brustwarzen auffallen, sind das die sogenannten Montgomery-Drüsen. Die Brust bereitet sich damit auf das baldige Stillen vor. Die Drüsen scheiden eine Flüssigkeit aus, die leicht fettig ist. Dadurch werden die Brustwarzen gepflegt.

Ausblick

Was kommt auf Sie zu?

Den Großteil der Schwangerschaft haben Sie hinter sich gelassen und doch liegt noch einiges vor Ihnen. Ihr Baby wird immer aktiver, was für Sie zusätzliche Anstrengung bedeuten kann. Auch seine sonstige Entwicklung schreitet immer weiter voran – bald ist die Lunge komplett ausgereift. Für Aufregung können in den nächsten Wochen Übungswehen sorgen. Diese sind eine Vorbereitung auf die tatsächlichen Wehen – ein Zeichen, dass Ihr Körper sich für die Geburt wappnet.


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