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24. & 25. SSW: Entwicklung, Größe, Gewicht, Symptome

Wir verraten Ihnen, was in den Schwangerschaftswochen 24 und 25 passiert, mit welchen Symptomen Sie rechnen müssen und was es zu beachten gibt.

Entwicklung des Babys

Das Hautwachstum schreitet voran

Sie befinden sich nun am Ende des sechsten Monats – das heißt, Sie haben circa zwei Drittel der Schwangerschaft hinter sich gebracht. Für Ihr Baby steht jetzt das Hautwachstum im Vordergrund. Sie sieht ganz faltig und runzelig aus – als ob Ihr kleiner Sonnenschein noch reinwachsen muss. Das liegt daran, dass die äußere Zellschicht der Haut zwar fleißig wächst, sich aber die darunter liegende Fettschicht viel langsamer entwickelt. Etwa in zwei Monaten hat sich genügend Fett gebildet, sodass sich die Haut strafft und zunehmend dicker wird. Dann ist sie nicht mehr so dünn, sondern vergleichbar mit Ihrer eigenen.

Zeitgleich mit der Weiterentwicklung der Haut startet der Prozess der Verhornung: Es bildet sich Keratin, eine Substanz, die die äußere Hautschicht in eine Schutzschicht verwandelt. Daraus bestehen auch Haare und Nägel. Durch diese Hornschicht sowie die kleine, bereits vorhandene Fettschicht, wird die Haut jetzt wasserfest. Auf diese Weise gibt ihr Baby weniger Körperflüssigkeit ins Fruchtwasser ab.

Zum Ende der 24. Woche sind die Augen des Babys vollständig entwickelt, allerdings noch nicht pigmentiert. Die endgültige Augenfarbe ist erst einige Monate nach der Geburt des Kindes feststellbar. Direkt nach der Geburt ist die Augenfarbe aller hellhäutigen Babys blau, nur dunkelhäutige Kinder haben normalerweise von Anfang an eine braune Färbung.

Auch die Geschmacksknospen sind fertig entwickelt. Babys sind nun in der Lage, Aromen zu unterscheiden. Über das Fruchtwasser kann Ihr Sprössling schmecken, was Sie gegessen haben. Es mag am liebsten Süßes, deswegen wundern Sie sich nicht, wenn sie hin und wieder Heißhunger haben. 

Größe und Gewicht

In diesen Schwangerschaftswochen ist Ihr Nachwuchs 30 bis 33 Zentimeter groß und damit vergleichbar mit der Größe einer Aubergine in der 24. Woche oder einer Salatgurke in der 25. Woche. Das Gewicht des Babys liegt bei 580 bis 650 Gramm.


Körper der Schwangeren

Die körperliche Belastung für die Mutter steigt

Der Körperschwerpunkt verlagert sich und mit der Gewichtszunahme des Kindes wird auch die körperliche Belastung für die Mutter größer. Das zusätzliche Gewicht beschwert andere Organe und kann durch die Belastung der Gebärmutter zu Unterleibsschmerzen führen. Es ist deswegen vollkommen in Ordnung, wenn Sie sich regelmäßig hinlegen und ausruhen.

In dieser Phase Ihrer Schwangerschaft können außerdem häufig Krämpfe in den Beinen und speziell in den Waden auftreten. Besonders nachts leiden viele Frauen darunter. Die Ursache dafür ist vermutlich der Druck der Gebärmutter auf die Nerven im Beckenbereich oder ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wie zum Beispiel Magnesium. Lösen Sie den Krampf, indem Sie den Fuß oder das Bein anwinkeln und den betroffenen Bereich leicht massieren. Vorbeugend können Sie viel Wasser trinken, Ihre Beine regelmäßig strecken, kreisende Bewegungen mit den Knöcheln machen, mit den Zehen wackeln und auf eine magnesiumreiche Ernährung achten.

Machen Sie Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur

Achten Sie ab der 24. Woche besonders auf Ihre Körperhaltung. Durch das zusätzliche Gewicht verlagert sich Ihr Körperschwerpunkt immer weiter nach vorne. Die Biegung der Wirbelsäule wird verstärkt und kann zu Schmerzen im unteren Rückenbereich führen. Übungen können hier helfen: Nehmen Sie beim Gehen die Schultern zurück und lassen Sie sie nach unten fallen, halten Sie ihr Becken gerade und machen Sie kein Hohlkreuz.


Häufige Symptome

Harter Bauch, Dehnungsstreifen und Wassereinlagerungen

Auch in der 24. und 25. Schwangerschaftswoche können wieder unterschiedliche Symptome auftreten. Was genau auf Sie zukommen könnte, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt:

  • Harter Bauch: Bedingt durch sogenannte Übungswehen kann der Bauch hin und wieder hart sein. Die Schmerzen fühlen sich in etwa an wie Menstruationsbeschwerden. Ursache dafür ist möglicherweise eine körperliche Überanstrengung. Gönnen Sie sich deswegen regelmäßig eine Auszeit und vermeiden Sie unnötigen Stress. Erst, wenn die Übungswehen mehr als drei Mal pro Stunde auftreten und mehrere Sekunden andauern, könnte es sich tatsächlich um vorzeitige Wehen handeln und Sie sollten Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Hebamme konsultieren. 
  • Blähungen: Durch einen erhöhten Progesteronspiegel entspannen sich Organe, unter anderem auch der Darm. Dies wiederum kann zu Verstopfung und Blähungen führen. Auch Nahrung wird während einer Schwangerschaft besser verwertet, wodurch Gase im Darm entstehen können. Nehmen Sie mehrere kleine statt eine große Mahlzeit zu sich und verzichten Sie auf Lebensmittel wie Kohl, Lauch oder kohlensäurehaltige Getränke.
  • Dehnungsstreifen: Gegen Ende des sechsten Monats können die ersten Dehnungsstreifen an den Brüsten und am Bauch auftreten. Während sie anfangs rot-bläulich sind, werden sie nach Ende der Schwangerschaft silbrig. Eine intensive Pflege der Haut im Vorfeld und während der Schwangerschaft stellt die bestmögliche Behandlung dar.
  • Sodbrennen: Ihr Baby und die Gebärmutter werden immer größer und können auf Ihren Magen drücken. Gleichzeitig verringern Schwangerschaftshormone die Festigkeit vieler Gewebe im Körper, sodass sie lockerer werden. Mitunter kann der Verschlussmuskel des Magens davon betroffen sein und nicht mehr richtig schließen, wodurch Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt und Sodbrennen verursacht.
  • Wassereinlagerungen: Ab der 25. Schwangerschaftswoche sammelt sich vermehrt Flüssigkeit an und es kann zu geschwollenen Füßen, Fußgelenken, Händen und Fingern kommen. Um Wassereinlagerungen wirksam entgegenzusteuern, ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Bewegungs- und Ruhephasen zu empfehlen. Sie sollten außerdem viel trinken und enge Kleidung oder Schuhe meiden.  
Essen Sie kleine Portionen und nehmen Sie keine zu stark gewürzten oder scharfen Speisen zu sich, wenn Sie unter Sodbrennen leiden. Sollten Sie nachts Beschwerden haben, kann es helfen, mit erhöhtem Oberkörper oder in linker Seitenlage zu schlafen. Hebamme Judith Fuchs

Arzttermine

Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes

Gegen Ende des sechsten Monats wird ein Zuckerbelastungstest durchgeführt, um Sie auf Schwangerschaftsdiabetes zu untersuchen. Hormone, die speziell in der Schwangerschaft ausgeschüttet werden, verursachen eine Art Insulinresistenz. Das heißt, der Abbau von Zucker im Körper wird beeinträchtigt. Steigt der Blutzuckerspiegel der Mutter dauerhaft, ist dies gefährlich für das Baby.

Als Teil der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung wird zwischen der 24. und der 27. Schwangerschaftswoche außerdem der Antikörper-Suchtest wiederholt, um festzustellen, ob eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut vorliegt.


Was Sie beachten sollten

Beine hochlegen und viel trinken

Was Sie zum Ende des sechsten Monats beachten sollten, lesen Sie hier:

  • Legen Sie immer mal wieder die Beine hoch, denn diese werden durch den Druck von oben zusätzlich belastet. Sie können auch Ihre Füße in angenehmen Fußbädern baden. In der Drogerie gibt es außerdem spezielle Gels, die das Schweregefühl lindern können.
  • Alle paar Stunden findet der sogenannte Fruchtwasserwechsel statt, da Ihr Baby sauberes, frisches Wasser benötigt. Trinken Sie viel und geben Sie Ihrem Harndrang nach. So minimieren Sie zusätzlich das Risiko von Harnwegsinfektionen.

Häufige Fragen

Was ist eine Blutgruppenunverträglichkeit?

Zu jeder Zeit der Schwangerschaft stellen sich die werdenden Eltern eine Menge Fragen.

  • In welchem Monat ist man in den Schwangerschaftswochen 24 und 25? Diese zwei Wochen markieren den Übergang vom sechsten in den siebten Monat.
  • Was bedeutet eine Blutgruppenunverträglichkeit? Bei der Vorsorgeuntersuchung kann zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche eine Blutgruppenunverträglichkeit, auch Rhesusunverträglichkeit genannt, festgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine relativ seltene Diagnose. Sie betrifft nur Frauen mit einem negativen Rhesusfaktor, die schon ein rhesus-positives Kind geboren haben oder durch eine Bluttransfusion Kontakt zu rhesus-positivem Blut hatten. Mittlerweile können diese Unverträglichkeiten sehr gut behandelt werden.

Ausblick

Was kommt auf Sie zu?

Sie starten jetzt in den siebten Monat Ihrer Schwangerschaft. In den folgenden Wochen wird Ihr Kind nicht mehr so schnell wachsen, dafür aber stetig und merklich an Gewicht zunehmen. Ihr Bauch wird immer runder und wird Sie in Ihren Bewegungen vermehrt einschränken.


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