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34. & 35. SSW: Entwicklung, Größe, Gewicht, Symptome

Herzlichen Glückwunsch, mit der 34. Schwangerschaftswoche haben Sie den neunten Monat erreicht. Der Countdown läuft, denn es sind nur noch sechs Wochen bis zur Geburt! Mit welchen Symptomen Sie rechnen müssen und was es in den letzten Wochen zu beachten gilt, verraten wir Ihnen in unserem FamilienMoment.

Entwicklung des Babys

Die Lungenentwicklung ist im neunten Monat abgeschlossen

Das Schöne ist: Ab der 34. Schwangerschaftswoche ist eine Frühgeburt kein Problem mehr. Dem gesunden Leben steht nahezu nichts mehr im Wege und in vielen Fällen wäre ein Frühchen ohne spezielle medizinische Hilfe lebensfähig. Die Lungenentwicklung ist im neunten Monat vollständig abgeschlossen, einzig einige Ausprägungen an dem Gehirn und den inneren Organen folgen noch in den letzten sechs Schwangerschaftswochen.

Auch die Entwicklung der Fingernägel ist beendet. Das Kind kann sich theoretisch selbst kratzen. Die Zehennägel brauchen in ihrer Entwicklung etwas länger. Der Hörsinn Ihres Kleinen wird zunehmend feiner und Ihr Baby versteht, was gesagt wird.

Falls Sie einen Jungen erwarten, beginnt bei ihm die Verlagerung der Hoden in den Hodensack. Bei einem Frühchen kann es mitunter vorkommen, dass die Hoden noch nicht gewandert sind. Diese Wanderung kann sich bis zum Ende des ersten Lebensjahres ziehen. Erst, wenn es bis dahin nicht passiert ist, sollte der sogenannte „Hodenhochstand“ behandelt werden.

Zu beachten gilt, dass der Kalziumbedarf Ihres Babys in dieser Zeit sogar höher als der Bedarf der Mutter ist. Eine kalziumreiche Ernährung, beispielsweise durch Milcherzeugnisse, wird empfohlen, um die Knochen zu stärken.

Größe und Gewicht

In der 34. und 35. Schwangerschaftswoche ist Ihr Baby zwischen 43 und 46 Zentimeter groß und wiegt zwischen 2100 und 2300 Gramm, das ist in etwa so viel wie eine Honigmelone.


Körper der Schwangeren

Die „Linea Negra” bildet sich bei vielen Frauen

Sehen Sie Ihre Füße noch? In den letzten Wochen wird Ihr Baby noch weiter zunehmen. Das bekommen auch Sie zu spüren: Ihr Bauch wächst weiter, wird kugelrund, spannt zunehmend und der Nabel wölbt sich nach außen. Nach der Geburt wird er sich von allein wieder zurückbilden. Außerdem kann sich jetzt die die sogenannte „Linea Negra“, eine dunkle Pigmentierung, die vom Bauchnabel bis zum Schambein reicht, bilden.

Ihr Baby ist weiter hoch gewandert und kann mitunter gegen Rippen, Zwerchfell und Magen drücken, was wiederum zu geringerem Appetit führen kann.

Auch Senkwehen können bereits auftreten. Diese äußern sich im unteren Rücken und sind ähnlich schmerzhaft wie Menstruationsbeschwerden. Treten diese Schmerzen in der 34. und 35. Schwangerschaftswoche regelmäßig über einen längeren Zeitraum auf oder sind sehr schmerzhaft, sollte sicherheitshalber der Arzt aufgesucht werden.


Häufige Symptome

Beckenschwäche, Schlafmangel und Wadenkrämpfe

In der 34. und 35. Schwangerschaftswoche können einige Symptome auftreten. Für den richtigen Umgang damit haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Beckenschwäche: Die Lockerung der Bänder um die Schambeinfuge führt zu einem unangenehmen Gefühl im Bereich des Schambeins. Dieses kann sich in einem Kribbeln oder Taubheitsgefühl äußern und sogar in Beine und Rücken ziehen. 
  • Hämorrhoiden: Hämorrhoiden sind eine Ausdehnung der Gefäße im unteren Darm und im Bereich des Afters. Leiden Sie oft unter Verstopfung und drückt das Baby zusätzlich mit seinem Gewicht auf Ihre Organe, kann dies zu einem unangenehmen Jucken und Brennen im Bereich des Afters führen. Eine Linderung bringen Salben, Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.
  • Schlafmangel: Auch in den Schwangerschaftswochen 34 und 35 haben viele werdende Mamas Probleme, gut zu schlafen. Zum einen können die Schlafprobleme durch verstärkten Harndrang und Sodbrennen ausgelöst werden. Zum anderen kann es beim Schlafen auf dem Rücken dazu kommen, dass das Blut daran gehindert wird, zum Herzen zurückzufließen. Dies wiederum führt zu Atemnot, Übelkeit und Kreislaufproblemen. Sollten Sie diese Symptome beschäftigen, wird geraten, auf der Seite zu schlafen. Ein Still- oder Seitenschläferkissen verspricht zusätzlichen Komfort.
  • Wadenkrämpfe: Da Magnesium während der Schwangerschaft mehr als sonst ausgeschieden wird, kann es bei Schwangeren zu Mangelerscheinungen kommen. Diese führen zu Wadenkrämpfen. Sprechen Sie über die zusätzliche Einnahme von entsprechenden Präparaten mit Ihrem Arzt.  
Hämorrhoiden gehören zu den unschönen Nebenerscheinungen einer Schwangerschaft. Mein Tipp: Ein Umschlag aus Quark kann Linderung verschaffen. Hebamme Judith Fuchs

Arzttermine

Hören Sie auf Ihren Körper

Neben den üblichen Vorsorgeterminen stehen in der 34. und 35. Schwangerschaftswoche keine besonderen Arzttermine an. Sie sollten jedoch aufmerksam auf Ihren Körper hören. Suchen Sie Ihren Arzt auf, falls Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt.


Was Sie beachten sollten

Der Mutterschutz beginnt

Was Sie im neunten Schwangerschaftsmonat beachten sollten, finden Sie hier:

  • Die 34. und 35. Schwangerschaftswoche eignet sich, um mit Dammmassagen zu beginnen: Massagen mit mildem, naturbelassenem Öl machen den Damm dehnungsfähiger und können einem Dammriss bei der Geburt vorbeugen. 
  • Im neunten Monat beginnt üblicherweise der Mutterschutz: Es ist Zeit, sich langsam auf die Geburt vorzubereiten. Ihren Mutterpass und Ihre Krankenkassenkarte sollten Sie immer griffbereit haben, falls die Geburt doch früher als erwartet losgeht. Packen Sie ihre Kliniktasche, organisieren Sie eine Babyparty oder tanken Sie einfach Energie für das, was kommt.

Häufige Fragen

Ab wann treten Wehen auf?

In den Schwangerschaftswochen 34 und 35 beschäftigen viele Frauen diese Fragen:

  • Gibt es in der 34. und 35. SSW noch Risiken bei einer Geburt? Bereits in der 34. Schwangerschaftswoche sind die Organe Ihres kleinen Sonnenscheins so weit ausgebildet, dass sie alle lebenswichtigen Funktionen leisten können. Ab der 35. Woche wird in der Regel von ärztlicher Seite nichts mehr unternommen, um eine Geburt hinauszuzögern. Die Risiken sind zu diesem Zeitpunkt sehr gering.
  • Ist es normal, dass sich das Baby nur noch selten bewegt? Etwa ab der 32. Woche bis zum Ende der Schwangerschaft kann es durchaus sein, dass die Bewegungen seltener werden. Ihr kleiner Schatz hat immer weniger Platz, um sich ausgiebig zu bewegen. Das ist kein Grund zur Sorge.
  • Das Baby hat sich noch nicht gedreht – was kann man tun? Bis zur 34. Schwangerschaftswoche kann eine spontane Drehung des Kleinen abgewartet werden. Bleibt Ihr Kind auch danach in Beckenendlage, ist die 34. oder 35. Woche der ideale Zeitpunkt, um es sanft zum Umdrehen zu animieren. Hebammen kennen dafür meist gute Methoden wie zum Beispiel bestimmte Yoga-Übungen.

Ausblick

Was kommt auf Sie zu?

Sie befinden Sich auf der Zielgeraden. Dies bedeutet auch, dass jetzt die Zeit kommt, in der Sie sich intensiv auf die Geburt vorbereiten sollten. Machen Sie sich mit Symptomen vertraut und schreiben Sie gerne auf, wie Sie sich den Ablauf der Geburt vorstellen. Teilen Sie diese Gedanken mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Partner – so können Sie Ihnen bei der Geburt bestmöglich zur Seite stehen.


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