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Kresse: klasse Nährstofflieferant

Die Kresse ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie wird auch Brunnenkresse genannt, ist sehr genügsam und wächst mittlerweile fast überall auf der Welt. Sie bevorzugt sonnige oder halbschattige Lagen und benötigt zum Gedeihen nährstoffreiche Gewässer. Häufig kommt sie an Quellen, Bächen und Teichen vor, da sie einen humusreichen, feuchten Boden bevorzugt.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Kresse

Frische Kresse in der Detailansicht

Es gibt mehrere Arten der Kresse. Sie wird meist als Würzkraut in der Küche verwendet und wächst im heimischen Garten wie auch in Schalen und Töpfen auf der Fensterbank. Geschmacklich ist Brunnenkresse mit der bekannteren Gartenkresse vergleichbar, gilt allerdings als etwas aromatischer. Brunnenkresse hat einen leicht scharfen, erfrischenden Geschmack.

Er wird durch das Senfölglykosid Gluconasturtiin verursacht. Senfölglykoside sind chemische Verbindungen, die als sekundäre Pflanzenstoffe Gemüsearten wie Senf oder Rettich einen bitteren, säuerlichen oder scharfen Geschmack verleihen. Diese Eigenschaft schränkt den kulinarischen Gebrauch der Kresse auf die Veredelung oder Garnierung von Speisen ein.


Herkunft

Wo kommt Kresse ursprünglich her?

Ursprünglich stammt Kresse aus Vorderasien. Sie war schon im alten Griechenland als Gewürz- und Heilpflanze bekannt.


Saison

Wann hat Kresse Saison?

Kresse wächst in nur zehn Tagen und ist ganzjährig verfügbar.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Kresse verwendet werden und wie wird sie gelagert?

Frische Kresse in der Detailansicht

Beim Anrichten findet Brunnenkresse vor allem in Salaten und Suppen Verwendung, um ihnen eine besondere geschmackliche Note zu geben oder mehr Schärfe einzubringen. Sie lässt sich hingegen nicht wie andere Gemüse- und Gewürzpflanzen in getrocknetem Zustand als Gewürz verwenden, weil sie dann ihren typischen Geschmack fast völlig verliert.

Pur oder in Mischung mit anderen Kräutern würzt man mit Brunnenkresse auch Fisch- und Eiergerichte sowie Milchprodukte wie Kräuterbutter, Frischkäse, Kräuterquark und Remouladen. Sehr häufig wird Brunnenkresse als Garnitur unterschiedlicher Speisen eingesetzt, so beispielsweise bei Steaks, Sandwiches oder rohem Spinat.

So sollte Brunnenkresse gelagert werden

Brunnenkresse lässt sich nicht lange lagern, weil sie an sehr feuchte Bedingungen gewöhnt ist und schnell austrocknet. Bei Zimmertemperatur hält sie sich nur etwa einen Tag. Im Kühlschrank kann sie bei einer Temperatur zwischen drei und fünf Grad, verpackt oder in Folie eingeschweißt bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Verarbeitung und Verzehr sollten daher schnell erfolgen, um keine Geschmacks- und Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Kresse

Kresse ist ein hochwertiges Lebensmittel, das reich ist an Vitaminen und Mineralstoffen, wie Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink. Brunnenkresse wird gern bei Frühjahrskuren zum Einsatz gebracht, weil es den Stoffwechsel anregt. Das Kraut hat eine verdauungsfördernde, harntreibende und leicht antibiotische Wirkung. Früher galt Brunnenkresse als wichtiger Lieferant von Vitamin C, da man sie ganzjährig ernten konnte.

Nährwert
 

kcal: 22 kcal

Kohlenhydrate: 0.4 g

Eiweiß: 1.2 g

Fett: 1 g

Vitamine

 

Vitamin A: 0 µg

Vitamin B1: 0.16 mg

Vitamin B2: 0.06 mg

Vitamin B6: 0.23 mg

Vitamin C: 62 mg

Vitamin E: 1.5 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 170 mg

Eisen: 2.2 mg

Kalium: 230 mg

Magnesium: 15 mg

Natrium: 49 mg




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