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Leinöl: steckt voller ungesättigter Fettsäuren

Als Leinöl, häufig auch Leinsamenöl, wird das grünliche Pflanzenöl beschrieben, das aus den Samen von Flachs (Leinsamen) gewonnen wird. Hauptproduktionsländer sind Kanada, Indien und China.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Leinöl

Leinöl in der Detailansicht

Die einjährige Leinpflanze mit der botanischen Bezeichnung Flachs hat einen glatten Stängel, wird 50 bis 70 Zentimeter hoch und ist mit wechselständigen Blättern dicht besetzt. Die sechs bis acht Millimeter lange Frucht ist geruchlos und schleimig. Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Zehn Milliliter reichen aus, um den täglichen Bedarf an diesen zu decken.

Kaltgepresstes Leinöl ist goldgelb, ein raffiniertes Leinöl eher hellgelb bis bräunlich. Das Öl riecht würzig und nach Heu, kann aber durchaus auch eine fischige Note haben. Es schmeckt leicht nussig bis heuartig. Leinöl enthält rund 90 Prozent ungesättigte Fettsäuren und hat mit 45 Prozent einen sehr hohen Anteil der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. 


Herkunft

Wo kommt Leinöl ursprünglich her?

Ursprünglich kommt die Leinpflanze aus Ägypten, Syrien und dem Iran. Die Pflanze zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Die Flachsblüte wird sogar in der Bibel im Zusammenhang mit einer der sieben Plagen über Ägypten erwähnt. Heute wächst sie auch in Europa. Die Lausitz hat sogar eine geografisch geschützte Bezeichnung: „Lausitzer Leinöl“. Neben den genannten Ländern wird die Leinpflanze auch in Indien, China, Argentinien, Kanada und den USA angebaut.


Saison

Wann hat Leinöl Saison?

Die Blütezeit der Leinpflanze ist von Juli bis August, die Samenreife im August und September.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Leinöl verwendet werden und wie wird es gelagert?

Leinöl in der Detailansicht

In den schlesischen Regionen benutzt man Leinöl vor allem in Zusammenhang mit  Quarkspeisen oder in Gurkensalat und Fischgerichten. Die Ölschicht verhindert bei Quark das Sauerwerden, was vor allem früher bei fehlenden Kühlmöglichkeiten einen Vorteil darstellte. Im Allgemeinen wird Leinöl heute vor allem bei allen Arten von Salaten als würzigere Alternative zu Sonnenblumen- oder Olivenöl genutzt. Zum Kochen sollte es allerdings eher nicht genutzt werden, da es nicht erhitzt werden soll.

So sollte Leinöl gelagert werden

Da Leinöl bereits nach kurzem Kontakt mit Sauerstoff bitter schmeckt, ist es ratsam, es immer in geschlossenen Behältnissen, zum Beispiel in luftdicht schließenden Glasflaschen, aufzubewahren. Darüber hinaus empfiehlt sich eine kühle und am besten auch dunkle Lagerung im Kühlschrank. Falls es länger aufbewahrt werden soll, kann man es aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes sogar im Gefrierfach lagern, um den typisch nussigen Geschmack lange zu erhalten.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Leinöl

Aufgrund des sehr hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren und Alpha-Linolensäure gilt Leinöl als eines der gesündesten Öle auf dem Markt. So kann es zum Beispiel zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

Nährwert
 

kcal: 900 kcal

Kohlenhydrate: 0 g

Eiweiß: 0 g

Fett: 100 g

Vitamine

 

Vitamin A: 0 µg

Vitamin B1: 0 mg

Vitamin B2: 0 mg

Vitamin B6: 0 mg

Vitamin C: 0 mg

Vitamin E: 5.2 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 1 mg

Eisen: 0 mg

Kalium: 1 mg

Magnesium: 1 mg

Natrium: 1 mg




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