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Sonnenblumenöl: perfekt zum Braten

Im Sommer, wenn die Sonnenblumenfelder blühen, ist dieser Anblick ein wahrer Augenschmaus. Aus den Kernen der schönen Pflanze kann das leckere Sonnenblumenöl gewonnen werden. Das ist nahezu farblos, riecht kaum, hat einen milden Eigengeschmack und ist bestens zum Braten geeignet, weil es sehr heiß erhitzt werden kann.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl in der Detailansicht

Die Sonnenblume gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler. Ihre Blüte richtet sich nach dem Sonnenlicht aus und vor etwa 3.000 bis 4.000 Jahren wurde sie in Nordamerika von den Indianern als Nutzpflanze entdeckt. Diese nutzten die Kerne zur Gewinnung von Sonnenblumenkernöl und zur Herstellung von Fladenbroten. Nach der Blüte enthält jede Sonnenblume bis zu 2.000 Kerne. Sonnenblumenöl selbst besteht zum Großteil aus Fettsäuren.

Der Anteil an gesättigten Fettsäuren liegt bei acht Prozent, der Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren bei 27 Prozent und der Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren bei 65 Prozent. Raffiniertes Sonnenblumenöl kann bis 213 Grad Celsius erhitzt werden, unraffiniertes bis 107 Grad Celsius. Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist hellgelb, das raffinierte rotgelb. 


Herkunft

Wo kommt Sonnenblumenöl ursprünglich her?

Ursprünglich stammt die Sonnenblume aus Mexiko. Vermutlich brachten die Spanier die Sonnenblume Anfang des 16. Jahrhunderts mit nach Europa. Um 1839 wurde die Sonnenblume in der Ukraine zum ersten Mal zur Ölgewinnung angebaut. Mit der Zeit wurden sie dann in ganz Russland angepflanzt. Damals wurde das Sonnenblumenöl in Russland auch „Fastenöl“ genannt, da es in der russisch-orthodoxen Fastenzeit das tierische Öl ersetzte. Heute werden Sonnenblumen für die Ölgewinnung in Frankreich, Südeuropa und Russland angebaut.


Saison

Wann hat Sonnenblumenöl Saison?

Sonnenblumenöl ist ganzjährig verfügbar. Die Aussaat beginnt im April. Die Blütezeit ist Juni bis Oktober. Die Ernte beginnt circa fünf Tage nach dem ersten Welken der Blüten. Um sie zu ernten, braucht die Pflanze eine Trocknungszeit.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Sonnenblumenöl verwendet werden und wie wird es gelagert?

Sonnenblumenöl in der Detailansicht

Sonnenblumenöl ist hitzestabil und wird zum Braten und Frittieren verwendet. Das Öl ist aber weitaus vielseitiger verwendbar. Beispielsweise kann es beim Backen andere Fette wie Butter ersetzen. Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist ein wertvolles Speiseöl und Grundlage von Salatsoßen, Dips, Saucen, Marinaden, Mayonnaise und Margarine.

Das Öl ist mild und neutral und auch zur Verwendung in Babynahrung geeignet. Sonnenblumenöl gilt als sehr lagerstabil. Wird es unter 20 Grad Celsius, trocken und lichtgeschützt gelagert, so ist es mindestens 12 Monate nach Produktion haltbar. Neben der Verwendung in der Küche, findet Sonnenblumenöl übrigens auch in der Pharmazie Anwendung. Außerdem kann es Lacken und Künstlerfarben enthalten sein.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Sonnenblumenöl

Der Großteil der gesundheitsfördernden Fettsäuren ist ein- und mehrfach ungesättigt. Im Sonnenblumenöl ist der Anteil an Vitaminen wie Vitamin A und Vitamin E vergleichsweise hoch. Zum Vergleich: die empfohlene Tagesdosis an Vitamin E liegt bei einem Erwachsenen bei 13.000 μg, was im Verhältnis 21 Gramm Sonnenblumenöl entspricht.

Nährwert
 

kcal: 900 kcal

Kohlenhydrate: 0 g

Eiweiß: 0 g

Fett: 100 g

Vitamine

 

Vitamin A: 4 µg

Vitamin B1: 0 mg

Vitamin B2: 0 mg

Vitamin B6: 0 mg

Vitamin C: 0 mg

Vitamin E: 50 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 1 mg

Eisen: 0 mg

Kalium: 1 mg

Magnesium: 1 mg

Natrium: 1 mg




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