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Pochiertes Ei: die Königsdisziplin beim Eierkochen

Pochieren – das bedeutet, etwas in einer siedenden Flüssigkeit zu garen. Meist in Essig- oder Salzwasser. Im Fall von pochierten Eiern ist das eine knifflige Angelegenheit: Die rohen Eier werden ohne Schale gekocht!

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat pochiertes Ei

Pochiertes Ei in der Detailansicht

Ist das Prozedere der Zubereitung geglückt, bestechen pochierte Eier durch ihre feste Eiweißhülle und den flüssigen Dotterkern. Werden sie nicht weiter erhitzt, ändern sie diese Beschaffenheit auch nicht mehr und können sowohl warm als auch kalt verspeist werden. Bricht man den festen Eiweißmantel auf, fließt der Dotter in Salate, auf Toast oder einfach pur in ein Glas. Unsere Großmütter haben Eier auch direkt in leise siedende Suppen aller Art pochiert. „Verlorene Eier“ wurden sie damals genannt.


Herkunft

Wo kommen pochierte Eier ursprünglich her?

Eier waren in früheren Zeiten ähnlich wie Kartoffeln oder Tabak ein wertvolles Handelsgut. Das Pochieren hat seinen Ursprung im Frankreich des 19. Jahrhunderts. „La Poche“, französisch für „Tasche“, bezeichnet die geronnene Eiweißhülle, die das Eidotter schützt, bevor es gerinnt. „Pochieren“ bedeutet also, eine Tasche oder Umhüllung zu bilden. Das Pochieren kommt der „Niedrigtemperatur“-Garmethode sehr nahe. Durch das sanfte Garen bleiben die wesentlichen Nährstoffe erhalten. In Sterneküchen werden teure Fische und zartes Fleisch vor der Weiterverarbeitung oft pochiert. Das Pochieren schützt sowohl den Geschmack als auch die zarte Konsistenz erlesener Filetstücke.


Saison

Wann haben pochierte Eier Saison?

Da Hühner das ganze Jahr über Eier legen, können pochierte Eier saisonunabhängig zubereitet werden.


Verwendung und Lagerung

Wozu können pochierte Eier verwendet werden und wie werden sie gelagert?

Frischer Eidotter in der Detailansicht

So pochierst du Eier wie ein Profi

Um pochierte Eier zuzubereiten, lässt man im ersten Arbeitsschritt ein Ei ohne Schale möglichst unverletzt in leicht siedendes Wasser gleiten. Das Eiweiß gerinnt unter hohen Temperaturen sehr schnell und flockt aus. Damit das Ei zusammenbleibt und seine Bestandteile nicht im Kochwasser verteilt, wird Essig hinzugefügt. Essig lässt das Eiklar schneller und kompakter gerinnen. Salz verstärkt diesen Effekt und hebt den Geschmack. Nach wenigen Minuten kann das pochierte Ei vorsichtig aus dem Wasser genommen werden. Die Eiweißhülle schützt den cremigen Dotteranteil.

Kann man pochierte Eier aufbewahren?

Alle eiweißhaltigen Lebensmittel sollten innerhalb weniger Stunden verzehrt werden, wenn sie nicht wie Soleier in Salz eingelegt oder mit Konservierungsmitteln haltbar gemacht wurden. Pochierte Eier können eingefroren werden, aber niedrige Temperaturen zerstören die Moleküle der Eier und der anschließende Genuss lässt zu wünschen übrig.


Inhaltsstoffe

Das steckt in pochierten Eiern

Pochiertes Ei ist ein gesundes und eiweißhaltiges Nahrungsmittel. Es enthält viele Aminosäuren wie Tryptophan, das für das Glückshormon Serotonin zuständig ist. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Carotinoide, welche die Augen positiv unterstützen. Der Dotter eines Hühnereis ist außerdem reich an Nährstoffen wie Mineralien und Vitaminen. Das pochierte Ei enthält alle wichtigen Nährstoffe und ist gesünder als ein gebratenes Spiegelei.

Nährwert
 

kcal: 143 kcal

Kohlenhydrate: 1.53 g

Eiweiß: 13 g

Fett: 9.5 g

Vitamine

 

Vitamin A: 0.25 µg

Vitamin B1: 0.08 mg

Vitamin B2: 0.32 mg

Vitamin B6: 0.06 mg

Vitamin C: 0 mg

Vitamin E: 2.45 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 52 mg

Eisen: 1.8 mg

Kalium: 158 mg

Magnesium: 12 mg

Natrium: 297 mg




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