Weizentoastbrot: knuspriges Röstbrot
Weizentoastbrot, das gelegentlich auch als Röstbrot bezeichnet wird, ist eine spezielle Art des Kastenweißbrots, das sich durch seine besonders feinen Poren, seinen charakteristischen, leicht an Butter erinnernden Geschmack, sein typisch mildes Aroma sowie seine sehr dünne Kruste auszeichnet. In der Regel wird es vor dem Verzehr getoastet.
Diese besonderen Eigenschaften hat Weizentoastbrot
Eine der wichtigsten Zutaten beim morgendlichen Frühstück ist das Weizentoastbrot. Die Bezeichnung „Toast“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „rösten“. Hergestellt wird das Weizentoastbrot vor allem aus Weizenmehl, Triebmitteln wie Weizensauerteig oder Hefe, Zucker, Salz, Fett, Wasser sowie Milch beziehungsweise Milchpulver.
Feine Porung, typisches Röstaroma
Die Produktion des Teigs erfolgt mit Weizensauerteig oder einer Vorteigführung. Toastbrot weist einen hohen Anteil an Eiweißen wie Milcheiweiß und Weizenkleber auf, was zu einem ausgeprägten Gashaltevermögen führt. Das wiederum ist der Grund für die feine Porung von Toastbrot, das langsam gegart wird.
Das typische Röstaroma nach dem Toasten wiederum ist auf den hohen Anteil an Eiweiß, Fett und Zucker zurückzuführen. Zu den besonderen Eigenschaften des Weizentoastbrots gehört auch, dass es fast immer in geschnittener Form angeboten wird. Damit die einzelnen Toastbrote in den Toaster passen, wird von den meisten Produzenten auf bestimmte Standardgrößen geachtet, wenngleich keine speziellen Normvorschriften bestehen.
Wo kommt Weizentoastbrot ursprünglich her?
Seinen Ursprung hat das Weizentoastbrot in Großbritannien. Die Engländer verwendeten es bereits im 19. Jahrhundert.
Wann hat Weizentoastbrot Saison?
Eine bestimmte Toast-Saison gibt es nicht. Weizentoastbrot wird ganzjährig produziert.
Wozu kann Weizentoastbrot verwendet werden und wie wird es gelagert?
Weizentoastbrot ist besonders beliebt zum Frühstück oder zum Abendbrot. Dabei wird es meist mit Butter, Marmelade, Konfitüre, Honig, Nuss-Nougat-Creme, Käse oder Wurst bestrichen oder belegt. Eine populäre Variante stellt der Toast Hawaii dar, der mit Käse, Ananas und Schinken belegt wird. Der Käse wird dann überbacken und mit einer Cocktailkirsche versehen. In Kombination mit süßen Belägen wie Honig oder Schokoladencreme oder auch als Grundlage für Sandwiches kommt das Weizentoastbrot hin und wieder auch ungetoastet zum Einsatz.
So solltest du Weizentoastbrot aufbewahren
Toastbrot lässt sich gut in einer Brotbox aufbewahren. Auf die Lagerung im Kühlschrank sollte besser verzichtet werden, weil das Brot sonst an Geschmack einbüßt. Sogar nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums lässt sich Toast noch verzehren. Bildet sich jedoch an auch nur einer Scheibe Schimmel, muss die komplette Packung entsorgt werden. Die Toastscheiben werden einzeln entnommen und anschließend in einem Toaster einige Minuten lang geröstet.
Das steckt in Weizentoastbrot
In geringem Maß enthält Weizentoastbrot Eiweiß sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Zink. In Vollkorntoast fällt die Menge in der Regel höher aus.
kcal: 262 kcal
Kohlenhydrate: 48 g
Eiweiß: 7.4 g
Fett: 4.5 g
Vitamin A: 20 µg
Vitamin B1: 0.08 mg
Vitamin B2: 0.05 mg
Vitamin B6: 0.11 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0.7 mg
Calcium: 58 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 160 mg
Magnesium: 24 mg
Natrium: 551 mg