Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecke unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

Chinakohl: steckt voller Vitamin C

Chinakohl wurde schon vor 1.500 Jahren in der chinesischen Provinz Kanton angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Bekannt geworden ist er durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren.

Definition

Was ist Chinakohl?

Frischer Chinakohl in der Detailansicht

Bei Chinakohl, auch Napa-Kohl genannt, handelt es sich um eine Gemüsepflanze, die vom Menschen bereits seit über 1.500 Jahren angebaut und verspeist wird. Sie zählt zur Lebensmittelgruppe der Kohlgemüse und gehört damit der Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse an. Chinakohl weist blassgrüne bis weiße Blätter auf, das Innere ist weiß. Wie beim Wirsing auch, können die Blätter des Chinakohls unterschiedlichste Formen aufweisen. Insgesamt ist der Chinakohl jedoch eher zylindrisch, länglich und nach oben hin geöffnet. Charakteristisch für den Chinakohl ist dessen frischer und knackiger Geschmack, der vor allem mit herzhaften Gerichten harmoniert.


Botanik und Herkunft

Botanik und Herkunft des Chinakohls

Chinakohl, auch als Japan- oder Pekingkohl bekannt, ist ein vielseitiges Gemüse mit einer interessanten botanischen Herkunft. In diesem Abschnitt werden wir einen genaueren Blick auf seine botanischen Eigenschaften und seinen Ursprung werfen.

Botanische Einordnung des Chinakohls

Der Chinakohl (Brassica rapa subsp. pekinensis) gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und ist eng mit  dem Pak Choi verwandt. Charakteristisch für den Chinakohl sind seine langen, zarten Blätter und der kompakte Kopf. Die Blätter haben eine leicht gewellte Struktur und sind in der Regel hellgrün bis gelblich-weiß. Dieses Gemüse ist biennal, was bedeutet, dass es in der ersten Saison Blätter bildet und in der zweiten Saison Blüten und Samen entwickelt.

Wo kommt Chinakohl ursprünglich her? 

In China wird Chinakohl nachweislich bereits seit dem 5. Jahrhundert nach Christi Geburt angebaut. Von dort aus verbreitete er sich zunächst im ost- und südostasiatischen Raum, bevor er allmählich auch in Europa kultiviert wurde. Heute wird der Chinakohl nahezu überall auf der Welt angebaut – in Europa werden zum Beispiel in den Niederlanden die größten Mengen an Chinakohl kultiviert.


Anbau und Ernte

Chinakohl: Anbau und Ernte

Wenn du schon immer wissen wolltest, wie Chinakohl angebaut und geerntet wird, bist du hier genau richtig! In diesem Abschnitt erfährst du alles Wissenswerte über den Anbau dieses knackigen Gemüses und die beste Zeit, um es zu ernten.

Wo wird Chinakohl heutzutage angebaut?

Chinakohl wird heutzutage in den USA und in großen Teilen von Europa angebaut. Hierzu zählen die Niederlande, Polen, Ungarn, Italien, Österreich, Deutschland und Spanien. Doch auch in China, Korea und Taiwan wird der knackige Kohl angebaut. Die Anbauweise des Chinakohls variiert je nach Region und Klima. In gemäßigten Regionen erfolgt der Anbau normalerweise im Freiland. Dabei werden die Samen oder Setzlinge in gut durchlässige Böden gesetzt, und das Gemüse benötigt ausreichend Sonnenlicht und Wasser. In Regionen mit kälterem Klima kann der Anbau auch in Gewächshäusern erfolgen, um die Bedingungen zu kontrollieren und das ganze Jahr über frischen Chinakohl zu erhalten.

Chinakohl im Garten anbauen: so geht’s

Auch im heimischen Garten kannst du den Chinakohl wunderbar anbauen. Das knackige Gemüse bevorzugt einen nährstoffreichen Boden sowie einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Platz. Die Aussaat erfolgt erst zwischen Mitte Juni bis Anfang August. Du kannst die Pflanzen in kleinen Töpfen anziehen oder direkt ins Beet säen. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte circa 30 Zentimeter betragen, um genügend Platz für das Wachstum der Köpfe zu gewährleisten. Wenn du das Erdreich regelmäßig auflockerst, kann der Kohl besser gedeihen. Zusätzlich kannst du das Wachstum mit Dünger anreichern, da Chinakohl ein Starkzehrer ist und viele Nährstoffe benötigt. Zudem solltest du stets darauf achten, dass der Boden feucht ist – ohne Staunässe zu verursachen. 

Wann wird Chinakohl geerntet?

Je nach Sorte kann der Chinakohl etwa 75 bis 95 Tage nach der Aussaat geerntet werden. Erntereifen Chinakohl erkennst du daran, dass die Köpfe vollständig geschlossen sind. 

Wann hat Chinakohl Saison?

Chinakohl wird vor allem innerhalb der Monate Juni bis Dezember geerntet, weshalb dieser sowohl als Sommer- als auch als Wintergemüse bezeichnet werden kann. Da der Chinakohl aber vor allem auch im großen Stil in Gewächshäusern kultiviert wird, kann dieser entsprechend ganzjährig geerntet werden und steht das ganze Jahr über zur Verfügung. 


Kohl-Sorten

Welche Kohlsorten gibt es neben Chinakohl?

Neben dem Chinakohl gibt es weitere Kohlarten. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Gemüsesorten. Wir zeigen dir, wie sich der Chinakohl von anderen Kohlsorten unterscheidet. 

Weißkohl

Der Weißkohl hat einen festen Kopf mit enganliegenden glatten Blättern. Die Blätter sind weiß bis hellgrün und anders als der Chinakohl ist der Weißkohl rund geformt. Weißkohl schmeckt leicht süßlich und ist intensiver im Geschmack als Chinakohl. Beide Kohlsorten gehören zwar zur Familie der Kreuzblütler, sie sind aber nur entfernt miteinander verwandt. 

Rotkohl

Der Rotkohl ist ein wahrer Blickfang mit seiner tiefroten bis violetten Farbe und den festen, krausen Blättern. Er unterscheidet sich optisch wohl am stärksten vom Chinakohl. Die Farbe des Rotkohls hängt vom Säuregrad des Bodens ab, deswegen kann es auch mal vorkommen, dass der Rotkohl rötlicher oder bläulicher aussieht. Der runde Kopf des Kohls besteht aus festen, glatten Blättern und er schmeckt mild bis leicht süßlich. Obwohl Rotkohl und Chinakohl beide zur Familie der Kreuzblütler gehören, sind sie nur entfernt miteinander verwandt. 

Spitzkohl

Der Spitzkohl besticht durch sein weißes bis hellgrünes Blattwerk. Im Gegensatz zum Chinakohl, der längliche Blätter hat, wächst der Spitzkohl in kompakter, kegelförmiger Form. Beim Geschmack punktet er mit einer feinen Nuance und dem klassischen Aroma. Obwohl Spitzkohl und Chinakohl zur selben Familie der Kreuzblütler gehören, sind sie nur entfernt miteinander verwandt. 

Wirsing

Der Wirsing besitzt lockere, wellige Blätter, die eine kräftig grüne Farbe haben. Sein Geschmack ist vollmundig und leicht nussig. Im Gegensatz zum Chinakohl, der glatte, hellgrüne Blätter und eine ovale Form hat, weist der Wirsing eine krause Blattstruktur auf und ist rund. Wirsing gehört ebenfalls zur Familie der Kreuzblütler, aber er ist nur entfernt verwandt mit dem Chinakohl.

Grünkohl

Der Grünkohl besticht durch seine tiefgrünen, krausen Blätter und erinnert optisch an eine geöffnete Blüte. Sein Geschmack ist aromatisch und leicht nussig. Im Gegensatz zum Chinakohl, der zartere Blätter und eine ovale Form hat, zeigt sich Grünkohl in einer robusten, texturierten Struktur und ist eher rundlich. Grünkohl und Chinakohl sind nur entfernt miteinander verwandt, aber sie gehören beiden zur Familie der Kreuzblütler.

Pak Choi

Pak Choi, auch bekannt als Chinesischer Senfkohl, zeichnet sich durch seine dunkelgrünen Blätter und knackigen, weißen Stiele aus. Sein Geschmack ist senfartig und die Blätter sind zusätzlich leicht bitter und deutlicher herber als sein Stiel. Im Gegensatz zum Chinakohl, der längliche Blätter hat, wächst der Pak Choi in einer rosettenähnlichen Form. Der Chinakohl ging aus einer Kreuzung der Speiserübe und dem Pak Choi hervor. Beim Chinakohl handelt es sich also um eine kultivierte Züchtung, während der Pak Choi eine Wildform der Rübsen darstellt. Sowohl der Pak Choi als auch der Chinakohl gehören zur Familie der Kreuzblütler.


Nährwerte

Das steckt in Chinakohl: Nährwerte, Vitamine und Mineralstoffe

Frischer Chinakohl in der Detailansicht

Chinakohl bietet große Mengen an Vitamin C sowie weiteren Mineralstoffen und kann so das Immunsystem unterstützen.

Nährwert
 

kcal: 12 kcal

Kohlenhydrate: 1.2 g

Eiweiß: 1.2 g

Fett: 0.3 g

Vitamine

 

Vitamin A: 71 µg

Vitamin B1: 0.03 mg

Vitamin B2: 0.04 mg

Vitamin B6: 0.12 mg

Vitamin C: 26 mg

Vitamin E: 0.24 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 40 mg

Eisen: 0.6 mg

Kalium: 144 mg

Magnesium: 11 mg

Natrium: 19 mg


Gesundheitsaspekt

Ist Chinakohl nährreich?

Chinakohl ist nicht nur eine vielseitige Zutat in der Küche, sondern auch ein äußerst gesundes Gemüse. Sein hoher Gehalt an wichtigen Nährstoffen und seine gesundheitlichen Vorteile machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für deine Ernährung. In diesem Abschnitt werden wir die gesundheitlichen Vorteile genauer beleuchten.

Chinakohl liefert Vitamin C

Chinakohl ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin C, ein essenzielles Vitamin mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Eine Portion Chinakohl deckt einen signifikanten Teil deines täglichen Vitamin-C-Bedarfs. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 100 Milligramm Vitamin C, das entspricht einer Menge von etwa 385 Gramm Chinakohl. Dieses Vitamin unterstützt nicht nur die körpereigenen Abwehrkräfte, sondern ist auch wichtig zum Erhalt der Knochendichte. Darüber hinaus schützt Vitamin C den Körper vor freien Radikalen sowie die Gedächtnisleistung und -funktion.

Chinakohl ist reich an Ballaststoffen

Chinakohl ist eine ausgezeichnete Quelle für Ballaststoffe, die eine entscheidende Rolle für die Gesundheit unseres Verdauungssystems spielen. Eine ballaststoffreiche Ernährung, zu der auch Chinakohl gehört, kann Verstopfung vorbeugen und die Darmgesundheit fördern. Zudem sorgen Ballaststoffe für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Darüber hinaus unterstützen Ballaststoffe die Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels und tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern kann. 

Erhöhter Nitratgehalt in Chinakohl

Chinakohl weist mit durchschnittlich 1.347 Milligramm pro Kilogramm einen hohen Nitratgehalt auf. Bei Nitrat handelt es sich um eine anorganische Stickstoffverbindung, die natürlicherweise im Boden vorkommt, aber auch in Form von Kaliumnitrat als Düngemittelbestandteil auf die Felder ausgebracht wird. Der Nitratgehalt der Pflanze wird außerdem von geografischen und klimatischen Faktoren beeinflusst. Hohe Temperaturen führen zu einem geringeren Nitratgehalt und anhaltende Trockenheit zur Anreicherung. Unabhängig davon überschreiten die Gehalte von Glashausgemüse gewöhnlich jene von Freilandpflanzen. Nitrat stellt an sich keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit dar. Erwachsene können Nitrat in der Regel gut abbauen. Kleinkinder und Säuglinge sollten jedoch keinen Chinakohl zu sich nehmen. Sie bilden noch nicht in ausreichender Menge das Enzym, welches für den Abbau von Nitrat benötigt wird.

Chinakohl ist leichter verträglich als andere Kohlsorten 

Chinakohl ist reich an Ballaststoffen, die unsere Magen-Darm-Gesundheit fördern. Somit ist der Chinakohl leichter verdaulich und für Menschen mit einer empfindlichen Verdauung hervorragend geeignet. 


Einkauf und Lagerung

Chinakohl kaufen und lagern

Frischer Chinakohl in der Detailansicht

Damit du das Beste aus deinem Chinakohl herausholen kannst, ist es entscheidend, beim Einkauf und der Lagerung einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen. In diesem Abschnitt erfährst du nützliche Tipps, wie du frischen Chinakohl auswählst und ihn optimal aufbewahrst, um seine Frische und Qualität zu erhalten.

Chinakohl kaufen: darauf solltest du achten 

Der Chinakohl sollte fest und kompakt sein, mit knackigem Stiel und frischen hellgrünen bis hellgelben Blättern. Die Blätter sollten zudem keine Flecken oder schwarze Punkte aufweisen. Ein gut gewachsener Kohl fühlt sich schwer an für seine Größe. 

So lagerst du Chinakohl

Chinakohl kann im Gemüsefach des Kühlschranks ungefähr eine Woche gelagert werden. Um die Haltbarkeit zu verlängern, wird der Chinakohl optimal in einem Frischhaltebeutel aufbewahrt. Ein Einfrieren im Gefrierfach des Kühlschranks ist auch möglich.

Wann ist Chinakohl schlecht? 

Wenn die Blätter leicht welken und schlaff sind sowie dunkle Stellen aufweisen, ist der Chinakohl nicht mehr gut. Frischer Chinakohl sollte sich fest anfühlen, hellgrün bis hellgelb aussehen und der Kopf sollte noch geschlossen sein.

Kann man Chinakohl einfrieren? 

Ja, du kannst Chinakohl einfrieren. Im Gefrierfach ist das Gemüse bis zu vier Monate haltbar. Hier ist eine einfache Anleitung, wie du Chinakohl einfrieren kannst:

  1. Schneide den Chinakohl in der Mitte und entferne den Strunk. Entferne auch alle äußeren Blätter, die beschädigt sind.
  2. Löse die verbleibenden Kohlblätter vorsichtig voneinander und wasche sie gründlich unter kaltem Wasser.
  3. Setze einen großen Topf mit Salzwasser auf und bringe es zum Kochen. Tauche die Kohlblätter dann für etwa ein bis zwei Minuten in das kochende Wasser und blanchiere sie anschließend sofort, indem du sie in eiskaltem Wasser abkühlst. Dieser Schritt, auch bekannt als Blanchieren, hilft dabei, die Enzymaktivität zu stoppen und sowohl den Geschmack als auch die Farbe des Kohls zu bewahren.
  4. Lasse die blanchierten Kohlblätter gut abtropfen und tupfe sie sanft mit einem sauberen Geschirrtuch trocken.
  5. Zum Schluss portioniere die Kohlblätter und verpacke sie in luftdichten Gefrierbeuteln oder Behältern. Achte darauf, so viel Luft wie möglich aus den Beuteln zu drücken, um die Bildung von Gefrierbrand zu verhindern.

Zubereitung

Chinakohl zubereiten: so schmecht es

Frischer Chinakohl in der Detailansicht

Chinakohl kann entweder roh, gekocht, gebraten oder gedünstet verzehrt werden. Sein Aroma ist äußerst zart und sehr dezent. Chinakohl findet als Gemüsezutat bei der Zubereitung verschiedenster Speisen wie zum Beispiel Chinakohlsalat oder eingelegtem Chinakohl Verwendung. Der eingelegte Chinakohl ist ein koreanisches Nationalgericht und wird als Kimchi bezeichnet.

Wie schmeckt Chinakohl?

Chinakohl hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack und erinnert wohl eher an Eisbergsalat. Anders als die meisten Kohlsorten hat er nicht den typischen, strengen Kohlgeschmack. 

Kann man Chinakohl roh essen?

Ja, du kannst Chinakohl roh essen. Er ist sogar um einiges zarter als die meisten Kohlsorten. Seine zarten Blätter und der milde Geschmack machen ihn zu einer beliebten Wahl für rohe Zubereitungen.

Darf man den Strunk von Chinakohl mitessen?

Ja, der Strunk von Chinakohl ist vollständig essbar und kann ohne Bedenken mitgegessen werden. Er ist zwar etwas fester als die Blätter, aber dennoch zart genug, um gekocht oder roh verzehrt zu werden. Jedoch im Vergleich mit den hiesigen Kohlsorten hat Chinakohl einen eher weichen Strunk. 

Zubereitungs-Tipp: Chinakohl in Salzwasser waschen

Wenn du kein Fan von dem typischen Kohlgeschmack bist, kannst du den geschnittenen Kohl in Salzwasser waschen. Das Salzwasser mildert das Kohlaroma. Chinakohl hat einen vergleichsweisen milden Geschmack, aber wir wollten dir den Tipp trotzdem nicht vorenthalten. Das Salzwasser hat noch einen weiteren Effekt: Es befreit dein Obst oder Gemüse von Schädlingen und Dreck. Wir zeigen dir Schritt-für-Schritt, wie du deinen Chinakohl richtig in Salzwasser wäschst.

  1. Schneide den Chinakohl in der Mitte und entferne alle äußeren Blätter, die beschädigt sein könnten.
  2. Fülle eine große Schüssel oder dein Waschbecken mit kaltem Wasser und gib eine großzügige Prise Salz hinzu. Rühre das Wasser um, bis das Salz vollständig aufgelöst ist.
  3. Platziere den Kohl vorsichtig in dem Salzwasser und lass ihn für etwa fünf bis zehn Minuten einweichen. Je länger du den Kohl im Salzwasser lässt, desto intensiver wird der Effekt.
  4. Spüle das Gemüse abschließend gründlich unter kaltem Wasser ab, um das Salz zu entfernen. Lasse den Kohl gut abtropfen und tupfe ihn sanft mit einem sauberen Geschirrtuch trocken.

Darf man Chinakohl wieder aufwärmen?

Ja, du darfst Chinakohl wieder aufwärmen. Du solltest ihn aber nicht zu lange ungekühlt herumstehen lassen, sondern in der Zwischenzeit möglichst im Kühlschrank lagern, denn Chinakohl enthält relativ viel Nitrat. Dieses wandelt sich bei Wärme in Nitrit um, das als gesundheitsschädlich gilt.

Chinakohl schneiden: Tipps

Das Kleinschneiden von Chinakohl ist simpel und schnell gemacht. Hier sind einige Tipps und eine Anleitung, wie du Chinakohl effizient schneiden kannst:

  • Schneide den Chinakohl in der Mitte und entferne alle äußeren Blätter, die eventuell beschädigt sind.
  • Wasche den Kohl gründlich unter kaltem Wasser ab, um Schmutz oder Rückstände zu entfernen.
  • Lege die Kohlhälften auf ein Schneidebrett und entferne zuerst den Strunk.
  • Abhängig von deinem Rezept oder deiner Vorliebe gibt es zwei Möglichkeiten, den Kohl zu zerkleinern: Du kannst entweder die Hälften in feine Streifen schneiden oder die Blätter einzeln abzupfen und diese grob zerkleinern. Das Schneiden des Chinakohls geht so schnell und einfach von der Hand!

Chinakohl roh zubereiten

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Chinakohl roh zubereiten kannst:

  1. Entferne die äußeren Blätter des Chinakohls, sofern sie welk oder braun sind, und halbiere den Kohl.
  2. Spüle die Kohlhälften gründlich unter kaltem Wasser ab, um eventuellen Schmutz oder Rückstände zu beseitigen.
  3. Lege die halbierten Kohlhälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett und schneide das Gemüse in feine Streifen.
  4. Wenn immer noch Dreck am Gemüse haftet, spüle es erneut unter kaltem Wasser ab.
  5. Die vorbereiteten Chinakohlstreifen sind nun bereit für die Verwendung in Salaten oder anderen rohen Gerichten.

Chinakohl kochen

Chinakohl ist eine vielseitige Zutat, die sich hervorragend für eine Vielzahl von Gerichten eignet. Wenn du lernen möchtest, wie man Chinakohl richtig kocht, bist du hier genau richtig. Du folgst einfach unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Entferne die äußeren Blätter des Chinakohls, sofern sie welk oder braune Stellen haben, und halbiere den Kohl.
  • Spüle die Kohlhälften gründlich unter kaltem Wasser ab, um sie zu reinigen.
  • Lege die halbierten Kohlhälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett und schneide das Gemüse in Streifen. Je nach Rezept kannst du das Gemüse auch grober zerkleinern.
  • Koche Wasser in einem Topf mit etwas Salz auf und gib den kleingeschnittenen Kohl hinzu.
  • Lasse den Kohl für etwa fünf bis sieben Minuten garen. Du kannst zwischendurch die Konsistenz testen, denn umso knackiger der Chinakohl, umso besser der Geschmack.
  • Gieße das Kochwasser nach dem Kochen ab und verarbeite den fertigen Kohl nach Rezept weiter.

Chinakohl dünsten

Das Dünsten ist eine schonende Methode, um den zarten Geschmack und die knusprige Textur des Chinakohls zu bewahren. Wir zeigen dir, wie du den perfekt gedünsteten Chinakohl zuzubereiten kannst:

  1. Entferne die äußeren Blätter des Chinakohls, sofern sie welk sind oder braune Stellen haben, und halbiere den Kohl.
  2. Spüle die Kohlhälften gründlich mit kaltem Wasser ab, um Schmutz oder Rückstände zu entfernen.
  3. Lege die halbierten Kohlhälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett und schneide das Gemüse in Streifen. Je nach Rezept kannst du das Gemüse auch grober zerkleinern.
  4. Für das Dämpfgaren benötigst du einen Kochtopf mit einem passenden Dampfeinsatz oder ein Küchensieb. Fülle etwa zwei bis drei Zentimeter Wasser in den Topf und bringe es zum Kochen.
  5. Sobald das Wasser kocht, platziere den Dämpfeinsatz oder das Sieb über dem kochenden Wasser. Achte darauf, dass der Einsatz oder das Sieb das Wasser nicht berühren.
  6. Verteile das vorbereitete Gemüse gleichmäßig im Dämpfeinsatz oder Sieb.
  7. Setze den Deckel auf den Topf und reduziere die Hitze auf eine niedrige Stufe.
  8. Lasse das Gemüse für etwa fünf bis zehn Minuten dämpfen, bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
  9. Nach dem Dämpfen ist dein Chinakohl servierfertig und kann nach Belieben gewürzt und serviert werden. Guten Appetit!

Chinakohl in der Pfanne braten

Das Braten von Chinakohl in der Pfanne verleiht ihm eine knusprige Textur und einen köstlichen Geschmack. Hier ist eine einfache Anleitung, wie du das hinbekommst:

  1. Entferne die äußeren Blätter des Chinakohls, sofern sie welk sind oder braune Stellen haben, und halbiere den Kohl.
  2. Spüle die Kohlhälften gründlich mit kaltem Wasser ab, um Schmutz oder Rückstände zu entfernen.
  3. Zupfe die Blätter einzeln vom Kohl ab und schneide sie in feine Querstreifen.
  4. Erhitze etwas Öl in einer großen Pfanne und reduziere die Hitze auf die Hälfte.
  5. Lege die geschnittenen Kohlstreifen in die Pfanne und brate sie unter ständigem Rühren an.
  6. Nach Belieben kannst du das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, um den Geschmack zu verfeinern.
  7. Die Garzeit variiert je nach gewünschter Konsistenz und beträgt in der Regel etwa fünf bis sieben Minuten.
  8. Sobald der Chinakohl die gewünschte Konsistenz und einen leckeren Geschmack erreicht hat, kannst du ihn servieren. Genieße deine Mahlzeit!

Chinakohl fermentieren

Fermentierter Chinakohl findet seinen Ursprung in Korea und wird als Kimchi bezeichnet. Das Fermentieren von Chinakohl ist eine großartige Möglichkeit, um die Haltbarkeit zu verlängern und die gesunden probiotischen Bakterien zu fördern. Hier ist eine einfache Anleitung, wie du Chinakohl selbst fermentieren kannst:

Zutaten:

  • 1 Chinakohl
  • 30 g Meersalz
  • 4 Knoblauchzehen
  • 15 g Ingwer
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Zucker
  • 4 EL Gochugaru (koreanische Chiliflocken)
  • 2 EL Fischsauce
  • 300 ml Wasser
  • 1–2 EL Klebreismehl
  • 1 weißer Rettich
  • 1 Möhre

Anleitung:

  1. Entferne welke oder braune Blätter und halbiere den Chinakohl. Schneide etwa drei Zentimeter tief in den Strunk, sodass die Blätter nicht abfallen.
  2. Tauche die Kohlhälften in eine Schüssel mit kaltem Wasser, da die nassen Blätter das Salz besser aufnehmen.
  3. Bestreue die Blätter großzügig mit Meersalz und reibe es sorgfältig in die Blätter ein. Am Strunk kannst du etwas mehr Salz verwenden, da er härter ist als der Rest des Gemüses.
  4. Lege die gesalzenen Hälften in eine Schüssel, decke sie ab und lasse sie für mindestens vier Stunden bei Zimmertemperatur ziehen. Wende das Gemüse alle 30 Minuten, um das Salz gleichmäßig zu verteilen.
  5. Während der Zeit, in der der Kohl zieht, bereite die Kimchi-Paste vor. Koche 300 Milliliter Wasser in einem Topf und füge ein bis zwei Esslöffel Klebreismehl hinzu. Rühre im kalten Zustand, bis eine klumpenfreie Paste entsteht. Koche die Paste unter ständigem Rühren auf und stelle sie dann zum Abkühlen beiseite.
  6. Schneide währenddessen das andere Gemüse vor: Schäle den weißen Rettich und die Möhre und schneide sie in feine Streifen. Die Frühlingszwiebeln schneidest du in feine Ringe. Hacke den geschälten Knoblauch und Ingwer entweder sehr fein mit einem scharfen Messer oder gib beides zusammen in einen Zerkleinerer.
  7. In einer großen Schüssel vermische die abgekühlte Paste mit Knoblauch, Ingwer, Gochugaru, Fischsauce und Zucker. Mische auch den Rettich und die Möhre unter die Kimchi-Paste.
  8. Nachdem der Chinakohl mindestens vier Stunden eingelegt war, spüle ihn gründlich unter kaltem Wasser ab, um jegliche Salzrückstände zu entfernen. Ziehe die Hälften an der Einschnittstelle auseinander, um Viertel zu erhalten, und lasse den Kohl gut abtropfen.
  9. Trage bei diesem Schritt Handschuhe: Massiere die Kimchi-Paste mit den Händen in jedes einzelne Blatt, bis die Paste aufgebraucht ist.
  10. Gib die marinierten Chinakohl-Viertel in ein geeignetes Einmachglas oder eine Tupperdose. Stelle sicher, dass der Chinakohl vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt ist, und lasse etwa drei Zentimeter Platz bis zum Rand. Drücke alles fest zusammen, um die Luft zwischen den Kohlblättern zu entfernen, und verschließe den Deckel.
  11. Das Kimchi beginnt nach etwa zwei Tagen zu fermentieren. Mit der Zeit wird es immer säuerlicher. Sobald der gewünschte Fermentationsgrad erreicht ist, stelle den fermentierten Chinakohl in den Kühlschrank. Genieße dein selbstgemachtes Kimchi!

Was passt zu Chinakohl?

Chinakohl ist ein äußerst vielseitiges Gemüse, das sich hervorragend in verschiedenen Gerichten einsetzen lässt. Roh kannst du ihn zu einem Salat oder Wrap verarbeiten. Gegart passt er zu Suppen, Eintöpfen, Currys, Gemüsepfannen, Reis- und Nudelgerichten oder Kartoffeln. 




Weitere interessante Beiträge


Weitere Magazinkategorien