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Bessere Noten dank gesunder Schulbrote

Kann eine ausgewogene Ernährung die Lernfähigkeit von Kindern beeinflussen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan in ihrer Kolumne und gibt Tipps, wie das perfekte Schulbrot aussehen könnte.  

Grundlage

Ausgewogene Ernährung als Grundlage

Zugegeben, der Titel dieses Beitrags ist etwas provokativ. Natürlich hängen Schulnoten nicht ausschließlich von einer guten Ernährung ab, sondern in erster Linie von der Aufmerksamkeit im Unterricht sowie dem Lernfleiß. Doch genau dabei spielt die Ernährung eine große Rolle. Denn das Essen beeinflusst die Konzentrationsfähigkeit und das Aufmerksamkeitsvermögen ganz eindeutig. Weil eine ausgewogene Ernährung die Grundlage für erfolgreiches Lernen schafft, ist sie also vor allem für Schulkinder sehr wichtig.   

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen sehr deutlich, dass sich Kinder, die gesunde Sachen im Bauch haben, besser konzentrieren können – wodurch ihnen das Lernen leichter fällt. Unser Gehirn braucht nämlich bestimmte Nährstoffe, damit es optimal funktioniert. Weiße Brötchen, Süßigkeiten und Limo liefern diese jedoch nicht!

Echtes Brainfood dagegen sind zum Beispiel:

  • Blaubeeren
  • Bananen
  • Walnüsse
  • Vollkornprodukte

Für die Brotbox

Was gehört in die Brotbox? 

 

Kinder verbringen heute bis zu drei Viertel des Tages in der Schule – um während dieser vielen Stunden gleichmäßig leistungsfähig zu bleiben, müssen die Kids mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden. Die Basis dafür bietet hochwertiges Brot.

Schmieren Sie Ihren Kindern keine Schulbrote aus weißem Toast, sondern verwenden Sie feingemahlenes Vollkornbrot (ohne sichtbare Körner). Das macht länger satt und versorgt das Gehirn mit dem notwendigen „Treibstoff“ zum Lernen. Wählen Sie als Brotbelag calciumreichen Käse oder auch mal pflanzliche Brotaufstriche. Und legen Sie gerne ein Salatblatt oder einige Gurkenscheiben zwischen Brot und Belag – auf diese Weise trocknen die Brote an langen Schultagen nicht so schnell aus.  

Eine bunte Mischung macht Lust aufs Essen 

Frisches Obst, Gemüse und Nüsse sind ebenfalls ein Muss in jeder Schulbrotbox. Dabei gilt auch bei Kindern: Das Auge isst mit! Wenn die Brotdose schön bunt gefüllt ist, wird die Lust aufs Essen eher geweckt. Packen Sie gelbe Paprikastreifen mit roten Kirschtomaten, grünen Gurkenstücken und orangenen Möhrenstiften in die Dose. Mischen Sie Aprikosen mit Mandeln oder Apfelstücke mit Walnüssen. Wenn Sie die Lebensmittel in mundgerechte Stücke schneiden, ist die Chance nochmal höher, dass Ihr Kind sie auch wirklich isst.  

So bleiben Obst und Gemüse länger frisch  

Gegen das Austrocknen der Obst- und Gemüsestücke einfach ein feuchtes Papierküchentuch obenauf in die Brotbox legen. Und damit die Äpfel- und Bananenstücke nicht braun werden, beträufeln Sie diese mit frischem Zitronensaft.  

Abwechslung weckt den Appetit 

Gesunde Ernährung lebt von der Abwechslung – das gilt auch für Schulbrotdosen. Für die Geschmacksentwicklung von Kindern, die ja phasenweise sehr wählerisch sein können, ist es wichtig, dass sie so früh wie möglich mit einer großen Vielfalt an Lebensmitteln in Berührung kommen. Tun Sie also nicht immer nur „Altbewährtes“ in die Brotdose, sondern sorgen Sie für kleine Überraschungen.

An einem Tag gibt’s eine Hand voll Himbeeren, am nächsten Tag vielleicht Pfirsichstücke. Auch ein paar Blätter Basilikum auf einem Brot mit dem Lieblings-Frischkäse, lassen dieses plötzlich ganz anders schmecken. Variieren Sie auch bei den Brotsorten, denn niemand möchte jeden Tag das gleiche Brot essen. 

Machen Sie bestimmte Tage zu Thementagen  

Außerdem mögen Kinder Rituale. Ernennen Sie beispielsweise einen bestimmten Tag in der Woche zum „Brötchentag“. Kaufen Sie dafür im Vorfeld einige Vollkornbrötchen, halbieren Sie diese und frieren Sie sie ein. Schmieren und belegen Sie morgens ein oder zwei gefrorene Brötchen anstelle der normalen Schulbrote (die Brötchen tauen in der Brotbox auf). So brauchen Sie nicht in aller Frühe zum Bäcker laufen und ihr Kind kann sich in der Pause trotzdem über frische Brötchen freuen.  

Dürfen Süßigkeiten in die Brotdose? 

Natürlich naschen Kinder gerne und wenn ein Schultag von 8 bis 16 Uhr dauert, dann darf auch durchaus mal eine kleine Süßigkeit mit in die Brotdose. Grundschülern, die nur von 8 bis 11:30 Uhr in der Schule sind, sollten Sie jedoch keine Süßigkeiten mitgeben. Rosinen in Kombination mit Nüssen sind übrigens gutes „Gehirnfutter“ und zumindest für kleine Kinder ein Süßigkeitenersatz. 

Was und wie viel sollten Kinder in der Schule trinken? 

Gewöhnen Sie Ihr Kind möglichst von Anfang an daran, dass in der Schule Mineralwasser getrunken wird. Süße Getränke sind vollkommen unnötig und fördern Übergewicht. Entscheiden Sie sich bewusst für ein Mineralwasser mit vielen Mineralstoffen, so ergänzen Sie das Essen Ihres Schulkindes optimal. Ob mit oder ohne Kohlensäue spielt keine Rolle.

Viele Kinder trinken während der Schulzeit zu wenig. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es besser denken und lernen kann, wenn es ausreichend trinkt. Tatsächlich ist eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung das A und O für unser Gehirn. Wer sechs Stunden in der Schule ist, sollte mindestens 750 Milliliter (3/4 Liter) trinken.

Essen an langen Unterrichtstagen 

An langen Schultagen, an denen die Kinder auch mal eine Freistunde haben, kann ein Müsli eine gute Alternative zu den täglichen Schulbroten sein. Damit es kühl bleibt, geben Sie zunächst gefrorene Früchte (zum Beispiel Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Mango) in ein festverschließbares Gefäß.

Füllen sie dieses nun mit Naturjoghurt und zuckerarmem Müsli sowie einigen Nüssen wie zum Beispiel Mandeln auf. Bis ihr Kind das Müsli isst, sind die Früchte aufgetaut und das Milchprodukt bleibt auf diese Weise frisch.




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