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Mit intelligenter Vorratshaltung gegen Lebensmittelverschwendung

Hierzulande gehen wir zu verschwenderisch mit Lebensmitteln um. Denn vieles, was wir einkaufen, schmeißen wir einfach weg. Mithilfe einer besseren Einkaufsplanung, einer optimierten Lagerung und einer cleveren Resteverwertung lässt sich dieses Dilemma lösen. Dr. Alexa Iwan verrät in ihrer Kolumne, wie sich Lebensmittelverschwendung vermeiden lässt.

Einkaufsplanung

Die Deutschen werfen zu viele Lebensmittel weg 

In zahlreichen Regionen der Welt leiden die Menschen Hunger, während in jedem deutschen Privathaushalt jährlich im Schnitt rund 85 Kilogramm Lebensmittel in den Müll wandern. Das sind mindestens 17 große Einkaufstüten voll. Schätzungen zufolge ließen sich rund 40 Prozent dieser Abfälle vermeiden. Etwa durch eine bessere Einkaufsplanung, eine optimierte Lagerung und eine cleverere Resteverwertung. Was Sie persönlich und ganz konkret tun können, um weniger Lebensmittel wegzuwerfen und der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, habe ich hier aufgeschrieben.


Richtige Lagerung

Gegen Schimmel ist zwar kein Kraut gewachsen, aber...  

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ein Brot, das schimmelt, muss weg. Schmierige Eier oder Wurst gehören in die Tonne, ebenso aufgeblähte Konserven sowie umgekippte oder saure Milch. Lebensmittel können schlecht werden, das liegt in der Natur der Sache. Nichtsdestotrotz liegt es in Ihrer Hand, damit dies nicht so schnell passiert und Lebensmittel sich länger halten. In erster Linie geht es dabei um die richtige Lagerung.  


Richtige Temperatur

Den eigenen Kühlschrank kennen  

Frische sowie angebrochene Lebensmittel gehören sämtlichst in den Kühlschrank. Lesen Sie sich hierzu unbedingt die Bedienungsanleitung Ihres Gerätes durch. Denn in den neuen Mehrzonenkühlgeräten lassen sich sowohl Temperatur als auch Feuchtigkeit regulieren, so dass man Essensreste und Lebensmittel nicht einfach wahllos hineinstellen sollte. Grundsätzlich gilt:

  • Trockene 0-Grad-Zone, Schublade unten (bis 55 Prozent Luftfeuchte): Fisch, Fleisch, Wurst, Milch und Milchprodukte, Käse
  • Feuchte 0-Grad-Zone, Schublade unten (bis 95% Luftfeuchte): Äpfel, Birnen, Trauben, Beeren, Pflaumen, Aprikosen, kälteunempfindliches Gemüse, Salat, Pilze, Kräuter
  • 4-8-Grad-Kühlzone: Eier, Butter, Essensreste, Marmelade, Saucen
  • 8-12-Grad-Kühlzone: Zitrusfrüchte, exotische Früchte, Tomaten, Gurken, Zucchini, Auberginen, Paprika, Kartoffeln

Im richtigen Temperaturbereich verstaut, halten sich die Lebensmittel einige Tage länger. Darüber hinaus ist die Anschaffung von Aufbewahrungsbehältnissen für Essensreste sinnvoll. Verschließbare Dosen sorgen dafür, dass Reste und Angebrochenes aus Konserven und Packungen nicht mit Bakterien in Berührung kommen. Das erhöht die Haltbarkeit. Und wenn Sie nicht sicher sind, dass die Reste einer Mahlzeit in den nächsten ein bis zwei Tagen aufgegessen werden, frieren Sie sie ein.




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