Basilikum: perfekt zu Pasta, Pizza, Pesto
Basilikum ist eine wichtige Gewürzpflanze, trägt auch die Bezeichnung „Königskraut“ und gehört zur Gattung der Lippenblütler. Das Herkunftsland dieser Pflanze ist leider nicht mehr feststellbar, doch es wird vermutet, dass sie aus Nordwest-Indien stammt. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich im asiatischen und tropisch-afrikanischen Raum.
Diese besonderen Eigenschaften hat Basilikum
Basilikum (Ocimum basilicum) ist eine einjährige Pflanze und seine Blütezeit reicht von Juni bis hauptsächlich in den September hinein. Meist wächst er in gemäßigten Breitengraden und erreicht eine Höhe von 20 bis 60 Zentimetern. Basilikum braucht sehr viel Wärme, weshalb die Pflanze unter 12 Grad Celsius nicht mehr wächst und dafür der Pilzbefall steigt. Einige Gattungen des Basilikums unterscheiden sich in Farbe, Blattform, Geschmack und Größe.
Das steckt im Basilikum
Gehalt und Inhaltsstoffe der ätherischen Öle im Basilikum unterscheiden sich je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Linalool, Estragol, Eugenol, sowie Monoterpene wie beispielsweise Ocimen und Cineol. Weitere Inhaltsstoffe sind Sesquiterpene und Phenylpropane. Neben dem ätherischen Öl sind Gerbstoffe, Flavonoide sowie Kaffeesäure enthalten. Die vielfältigen Inhaltsstoffe sorgen für den typischen Geschmack und das Aroma von Basilikum.
Wo kommt Basilikum ursprünglich her?
Die Herkunft von Basilikum ist nicht genau feststellbar, man vermutet Nordwest-Indien. Anbauen lässt sich das Kraut in den Subtropen, den Tropen und gemäßigten Breitengraden. Basilikum wird auch in kleinen Töpfen verkauft – so kann die Pflanze leicht zu Hause kultiviert werden. Es gibt unterschiedliche Sorten. So zeichnet sich das Purpurbasilikum (Purpurascens) beispielsweise sich durch purpurrote, gekräuselte Blätter und blass purpurne Blüten aus. Im Vergleich zu anderen Gattungen schmeckt er mild.
Wann hat Basilikum Saison?
Basilikum ist ganzjährig erhältlich.
Wozu kann Basilikum verwendet werden und wie wird er gelagert?
Die frischen sowie die getrockneten Blätter des Basilikums finden in der Küche als Gewürz ihre Verwendung. Jedoch geht ein Teil des Aromas bei der Trocknung des Krauts verloren. In der Regel werden die Blätter entweder mit den Fingern zerteilt oder in einem Mörser zerstoßen.
Da Basilikum sehr anfällig auf Hitze reagiert und wie bei der Trocknung sehr schnell an Aroma verliert, wird er beim Kochen immer erst zum Schluss zugegeben. Bei der Konservierung der frischen Blätter werden diese auf beiden Seiten mit Olivenöl eingestrichen und eingefroren. Diese Methode wird auch bei der Trocknung der Blätter angewandt. Auf der Fensterbank gehalten, hält Basilikum lästige Fliegen fern. Frischer Basilikum sollte idealerweise erst kurz vor Verwendung gepflückt werden. Frisch ist Basilikum nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar.
Das steckt in Basilikum
In der Medizin wird Basilikum auch als „Basilici herba“ bezeichnet und gilt dort als eine pharmazeutische Droge. Aus dem ätherischen Öl des Strauches werden Mittel zur Hemmung von Magengeschwüren hergestellt, da Basilikum entzündungshemmende und entwurmende Eigenschaften besitzt. In der Volksmedizin wird die Pflanze gegen Blähungen, Völlegefühl und Appetitlosigkeit eingesetzt. Ein Teeaufguss aus den Blättern des Gewächses hat eine verdauungsfördernde Wirkung und auch in der Dufttherapie findet das Kraut Verwendung.
kcal: 46 kcal
Kohlenhydrate: 7.5 g
Eiweiß: 2.4 g
Fett: 0.7 g
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0.03 mg
Vitamin B2: 0.06 mg
Vitamin B6: 0 mg
Vitamin C: 11 mg
Vitamin E: 0 mg
Calcium: 369 mg
Eisen: 7.3 mg
Kalium: 600 mg
Magnesium: 74 mg
Natrium: 6 mg