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Sesamsamen: reichlich Eisen

Bei Sesamsamen handelt es sich um die Samenkörner der Sesampflanze. Die Sesampflanze ist eine weit verbreitete Kulturpflanze und wahrscheinlich eine der ältesten Ölpflanzen der Welt.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften haben Sesamsamen 

Sesamsamen in der Detailansicht

Beheimatet ist Sesam ursprünglich in Teilen Afrikas und Indiens, heute wird er aber in allen tropischen und subtropischen Regionen der Erde angebaut. Sesamsamen enthalten wertvolles Sesamöl mit reichlich ungesättigten Fettsäuren. Sie können cremefarben, bräunlich oder schwarz gefärbt sein. Die Samen dienen in der Küche geröstet oder ungeröstet als Zutat für süße oder würzige Speisen. Das gesunde Sesamöl dient vor allem zum Kochen. Sesamsamen gehören zu den selenreichsten Nahrungsmitteln und enthalten viel Eisen und Calcium.

Neue Züchtungen erleichtern die Erne

Die Sesampflanze selbst sieht – wenn sie in voller Blüte steht – dem Fingerhut sehr ähnlich. Nach etwa drei Monaten entwickelt sie Kapseln in denen sich die reifen Sesamsamen befinden. Bei neueren Züchtungen konnte erfolgreich vermieden werden, dass die Kapseln aufspringen und die Sesamsamen unkontrolliert freigeben. Mittlerweile ähnelt die Ernte der Körnchen der von Getreide in Mitteleuropa. 


Herkunft

Wo kommen Sesamsamen ursprünglich her?

Die Sesamsamen stammen von Wildpflanzen aus Südasien (Indien) ab. Funde aus dem heutigen Pakistan und Mesopotamien zeigen die allmähliche Ausbreitung des Anbaus während des 3. und 2. Jahrtausends vor Christus. Spätere waren auch Spuren in Afrika nachweisbar. Heute wächst Sesam weltweit in tropischem und subtropischem Klima. Größter Sesamproduzent ist der Sudan, gefolgt von Myanmar und an dritter Stelle erst Indien.

Man konnte den Samen sogar eine kultische Verwendung nachweisen: In der Pyramide des ägyptischen Pharaos Tutenchamun fand man Sesamsamen als Grabbeigabe. Der bekannte Spruch „Sesam öffne dich!“ aus den Geschichten aus 1001 Nacht geht auf den großen Reichtum zurück, mit dem man Sesamsamen in der arabischen Welt gleichsetzte.


Saison

Wann haben Sesamsamen Saison?

Erntezeit der Sesamsamen ist im September, sie sind allerdings das ganze Jahr über erhältlich. 


Verwendung und Lagerung

Wozu können Sesamsamen verwendet werden und wie werden sie gelagert?

Sesamsamen in der Detailansicht

Sesamsamen werden zu Sesamöl verarbeitet, das beim Kochen verwendet wird. Es dient auch als Backzutat und als Topping für Salat oder Müsli. Bekannt ist auch der Sesamriegel mit Honig und Zucker. Die beliebte Süßware Halva besteht aus Sesam. In der arabischen Küche ist Tahin eine Paste aus feingemahlenen Sesamsamen. Sesamsamen sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Wie alle Samen und Nüsse enthalten sie Öl, das bei zu langer Lagerung ranzig werden kann. Man beachte also die aufgedruckte Haltbarkeit.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Sesamsamen

Sesamsamen enthalten große Mengen Calcium und Phosphor, das für Knochen und Zähne wichtig ist. Außerdem enthalten sie reichlich ungesättigte Fettsäuren, die Herz und Gefäße schützen. Für Veganer ist der reichliche Gehalt an Eisen und Eiweiß interessant. Der Magnesiumgehalt liegt besonders hoch und garantiert somit Nerven und Muskeln ausreichende Versorgung.

Nährwert
 

kcal: 565 kcal

Kohlenhydrate: 10.2 g

Eiweiß: 17.7 g

Fett: 50.4 g

Vitamine

 

Vitamin A: 7 µg

Vitamin B1: 0.8 mg

Vitamin B2: 0.25 mg

Vitamin B6: 0.79 mg

Vitamin C: 0 mg

Vitamin E: 2.5 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 783 mg

Eisen: 10 mg

Kalium: 458 mg

Magnesium: 347 mg

Natrium: 45 mg




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