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Heidelbeeren: kalorienarm und nährstoffreich

Heidelbeeren zählen zu den Heidekrautgewächsen und sie werden auch Blaubeere, Wildbeere oder Schwarzbeere genannt. Die Früchte schmecken sehr gut, sind nahrhaft und wurden und werden in der Volksmedizin auch zu Heilungszwecken genutzt.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat die Heidelbeere 

Frische Heidelbeeren in der Detailansicht

Man unterscheidet echte Heidelbeeren und Kulturheidelbeeren, die aus Nordamerika stammen. Die echte Heidelbeere enthält die färbenden Anthocyane sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch. Bei der Kulturheidelbeere ist der blaue Farbstoff nur in der Schale enthalten, das Fruchtfleisch bleibt hingegen hell. Außerdem sind Kulturheidelbeeren durch ihre Züchtung größer als ihre wilden Verwandten.

So wächst die Heidelbeere

Der Halbstrauch an dem die Heidelbeeren wachsen, wird circa einen halben Meter groß, die Blätter zeichnen sich durch eine ovale Form aus und sind am Rand leicht gezackt. Die roten Blüten werden zu den leckeren Heidelbeeren. Die Pflanze blüht von Mai bis Juni und wächst in schattigen Wäldern, Heiden und Torfmooren.


Herkunft

Wo kommt die Heidelbeere ursprünglich her?

Die ursprünglichen Heidelbeeren haben ihre Heimat in Nordeuropa und Asien. Die Kulturheidelbeeren sind dagegen in Nordamerika beheimatet und kommen aus den USA und Kanada. Diese Sorten werden auch in Australien, Neuseeland sowie in Mitteleuropa angebaut. Fans hat die kleine Frucht jedoch auf der ganzen Welt. Wusstest du zum Beispiel, dass der Heidelbeere in der deutschen Kleinstadt Eggesin sogar ein Denkmal gesetzt wurde? Außerdem feiert man die Frucht dort jährlich auf dem sogenannten „Blaubeerfest“. Hier wird Besuchern gezeigt, wie vielseitig Heidelbeeren eingesetzt werden können. Der obligatorische Blaubeerkuchen darf natürlich nicht fehlen.


Saison

Wann hat die Heidelbeere Saison?

Frische Heidelbeeren haben in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September Saison. In diesen Monaten sind sie erntereif.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann die Heidelbeere verwendet werden und wie wird sie gelagert?

Frische Heidelbeeren in der Detailansicht

Frische Heidelbeeren können pur, in Obstsalat, Müsli oder Joghurt verwendet werden. Zum Backen sind die blauen Früchte auch sehr gut geeignet, sei es als Heidelbeerkuchen oder Heidelbeertorte. Lecker und gesund sind sie auch in selbstgemachten Smoothies. Eine gute Alternative zu gefrorenen Heidelbeeren sind gefriergetrocknete Beeren. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind Konfitüre, Gelee und Kompott aus Heidelbeeren.

Die Heidelbeere – ein sensibles Früchtchen

Blaubeeren sollten vorsichtig gelagert werden, denn sie sind sehr druckempfindlich. Achte beim Einkauf darauf, dass die Schalen klein sind. So lastet auf den unteren Früchten weniger Gewicht. Heidelbeeren sind nicht kälteempfindlich, daher können frische Heidelbeeren im Obstfach des Kühlschranks bis zu einer Woche gelagert werden, dann sollten sie baldmöglichst verzehrt werden. Heidelbeeren gehören zu den nachreifenden Früchten. 


Inhaltsstoffe

Das steckt in der Heidelbeere

Frische Heidelbeeren in der Detailansicht

Heidelbeeren sind sehr gesund, da sie viele wichtige Vitamine, wie Vitamin A, C und E enthalten. Außerdem enthalten sie Anthocyane, die Zellschädigungen entgegenwirken. Bereits im Mittelalter war bekannt, wie gesund Heidelbeeren sind. Schon damals wurden sie getrocknet und in Pulverform zum Beispiel gegen Bauchschmerzen eingesetzt. Zudem enthalten sie viel Wasser und sind mit etwa 40 kcal pro 100 Gramm sehr kalorienarm.

Übrigens: Nicht nur die Früchte enthalten wertvolle Nährstoffe. Auch in den Blättern befinden sich Flavonoide und Gerbstoffe. Als Tee-Aufguss können die Blätter zum Beispiel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt werden.

Nährwert
 

kcal: 37 kcal

Kohlenhydrate: 6.1 g

Eiweiß: 0.7 g

Fett: 0.6 g

Vitamine

 

Vitamin A: 5.7 µg

Vitamin B1: 0.02 mg

Vitamin B2: 0.02 mg

Vitamin B6: 0.06 mg

Vitamin C: 22 mg

Vitamin E: 2.7 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 10 mg

Eisen: 0.9 mg

Kalium: 78 mg

Magnesium: 2 mg

Natrium: 1 mg




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