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H-Milch: besonders lange haltbar

Homogenisiert, haltbar oder hocherhitzt? Für welches dieser Wörter steht eigentlich das H in H-Milch? Kuhmilch, die in der Molkerei ultrahocherhitzt wird, nennt sich H-Milch. Das H steht also nicht ausschließlich für haltbar, sondern eben auch für hocherhitzt. Das Erhitzen unter sehr hohen Temperaturen macht das Molkereiprodukt besonders lange haltbar.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat H-Milch

Frische H-Milch in der Detailansicht

H-Milch bezeichnet ultrahocherhitzte und homogenisierte Milch. H-Milch hat gegenüber der Frischmilch viele Vorteile: Sie ist länger haltbar, kostet weniger und ist leichter verdaulich. Sie unterscheidet sich in ihrem Vitamin- und Mineralstoffgehalt kaum von denen der Frischmilch. Wie auch die Frischmilch ist H-Milch in verschiedenen Fettstufen von 0,1 Prozent bis 3,5 Prozent Fett erhältlich. Durch die Homogenisierung und dem daraus resultierenden feinen Milchfett wird H-Milch in der Regel besser vertragen als Frischmilch.

Darum wird H-Milch häufig besser vertragen als Frischmilch

Das liegt daran, dass sie für einige Sekunden auf 135 bis 150 Grad erhitzt und dann sehr schnell heruntergekühlt wird. Durch diesen Prozess werden Keime, Bakterien oder Sporen abgetötet, weshalb die Milch länger lagerfähig ist. Während der anschließenden Homogenisierung werden die Fettkügelchen so zerkleinert, dass die Milch eine feine Struktur erhält und sich auch bei längerer Lagerung keine Bestandteile wie Rahm auf der Oberfläche absetzen. Deshalb hat die H-Milch im Vergleich zur frischen Milch eine besonders gleichmäßige Konsistenz.


Herkunft

Wo kommt H-Milch ursprünglich her?

Milch-Hersteller sind nicht verpflichtet, auf der Verpackung anzugeben, woher genau die Milch stammt beziehungsweise wo die Kühe leben. Lediglich das ovale Identitätskennzeichen gibt Aufschluss darüber, in welcher Molkerei oder Betriebsstätte die H-Milch zuletzt abgefüllt wurde. Dies kann, muss aber nicht der gleiche Ort wie die eigentliche Herkunft der Milch sein.


Saison

Wann hat H-Milch Saison?

H-Milch ist das ganze Jahr über verfügbar. Sie steht nicht im Kühlregal, sondern bei den ungekühlten Milchprodukten.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann H-Milch verwendet werden und wie wird sie gelagert?

Frische H-Milch in der Detailansicht

H-Milch kann ebenso wie herkömmliche Frischmilch verwendet werden. Durch die hohe Erhitzung wird der Geschmack der Milch etwas verändert: Sie schmeckt weniger frisch und bekommt ein leichtes Kocharoma. Zum puren Trinken wird deshalb eher die Frischmilch bevorzugt; für alle weiteren Verwendungszwecke eignet sich die H-Milch aber gleichermaßen.

So wird H-Milch gelagert

Im Gegensatz zur Frischmilch kann die haltbare Milch ungekühlt mindestens zwei Monate gelagert werden. Um Geschmacksverlusten vorzubeugen, sollte sie aber möglichst dunkel und nicht zu warm aufbewahrt werden. Einige Hersteller garantieren sogar eine Lagerung von drei bis vier Monaten. Die genaue Haltbarkeit ist am Mindesthaltbarkeitsdatum erkennbar. Eine geöffnete H-Milchpackung sollte allerdings im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Je länger die Lagerung, desto mehr neigt die H-Milch dazu, sich geschmacklich zu verändern.


Inhaltsstoffe

Das steckt in H-Milch

Durch die kurzzeitige, hohe Erhitzung von H-Milch gehen die hitzeempfindlichen Vitamine B12, B1, B2 und die Folsäure zum Teil verloren. Das wichtige Mineral Calcium, das Milchfett und der Milchzucker werden jedoch nicht angegriffen und sind im gleichen Maße wie in der frischen Milch vorhanden. Insgesamt enthält H-Milch etwa 20 Prozent weniger Vitamine als ihr frisches Pendant.

Nährwert
 

kcal: 64 kcal

Kohlenhydrate: 4.8 g

Eiweiß: 3.3 g

Fett: 3.5 g

Vitamine

 

Vitamin A: 31 µg

Vitamin B1: 0.04 mg

Vitamin B2: 0.18 mg

Vitamin B6: 0.05 mg

Vitamin C: 2 mg

Vitamin E: 0.1 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 120 mg

Eisen: 0.1 mg

Kalium: 157 mg

Magnesium: 12 mg

Natrium: 48 mg




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