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Matcha-Tee – eine Spezialität aus Japan

Munter soll er machen, gesund und schlank: Kein Wunder, dass Matcha-Tee aus Japan auch bei uns so beliebt ist. Besonders gerne wird der Grüntee als Alternative zu Kaffee getrunken. Matcha kann aber noch mehr: In der Küche verleiht der Tee als Pulver Puddings, Gebäck und Eis ein frisch-grasiges Aroma und einen leuchtenden Grünton. Erfahre hier alles Wissenswerte rund um den Star aus Asien.

Definition

Was ist Matcha-Tee?

Der Begriff „Matcha“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt „gemahlener Tee“. Matcha wird aus den Blättern der Tencha-Teepflanze gewonnen. Der Unterschied zu normalem Grüntee ist, dass die Blätter ohne Stängel und Blattadern zu einem feinen, aromatischen Pulver gemahlen werden. Daher gilt Matcha als besonders edel und nährstoffreich, was sich häufig auch im Preis zeigt. Matcha stammt ursprünglich aus China, wo er seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt ist. Im 12. Jahrhundert gelangte das Wissen über die Zubereitung des Tees nach Japan.  

Zen-Mönche nutzten den Wachmacher, um länger und intensiver meditieren zu können. Bis heute ist die korrekte Durchführung des Matcha-Rituals in Japan ein Zeichen für Bildung und kultivierte Lebensart.

Nährwerte

Nährwerte von Matcha-Tee

Matcha-Tee zählt nicht umsonst zu den sogenannten „Superfoods“: Wie andere Grüntees auch, enthält er viele wichtige Nährstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Durch den Anbau und die Art der Zubereitung ist Matcha seiner Konkurrenz allerdings eine Nasenlänge voraus. Bei herkömmlichen Tees ziehen die Blätter nur wenige Minuten in heißem Wasser und werden dann entsorgt. Beim Matcha-Tee dagegen wird das ganze Blatt in Form von Pulver im Wasser aufgelöst, mit einem speziellen Bambusbesen schaumig geschlagen und dann getrunken. Auf diese Weise landen alle wertvollen Inhaltsstoffe in unserem Körper.

Nährwerte pro 100 Gramm Matcha-Tee:

Energie

324 kcal

Fett

davon gesättigte Fettsäuren:

5,3 g

0,68 g

Kohlenhydrate

davon Zucker:

38,5 g

1 g

Eiweiß

30,6 g

Salz

0,015 g


Gesundheitsaspekt

Wie gesund ist Matcha-Tee?

Was die Nährstoffe angeht, ist Matcha-Tee alles andere als ein Schaumschläger: Auch wenn es für die positive Wirkung von Matcha auf unsere Gesundheit bisher keine wissenschaftlichen Beweise gibt, stecken in ihm nachweislich viele wichtige Vitamine und Antioxidantien, die als gesundheitsfördernd gelten.

Was bewirkt Matcha-Tee im Körper?

Der Oxygen-Radical-Absorbance-Wert (ORAC) sagt aus, wie viele Antioxidantien enthalten sind und wie gut ein Lebensmittel somit freie Radikale abwehren kann. Beim Matcha liegt dieser Wert bei 1.348 Einheiten pro Gramm. Das sind 15 Mal mehr Antioxidantien als beispielsweise in Blaubeeren. Durch den hohen Gehalt an Chlorophyll soll das „Grüne Gold“ zudem entgiftend und antibakteriell wirken. Matcha enthält Koffein, hat jedoch einen sanfteren Effekt als Kaffee. Grund: Das Koffein liegt im Matcha-Pulver in gebundener Form vor. Dadurch entfaltet sich die Wirkung langsamer und nachhaltiger. Man fühlt sich fit und fokussiert, ohne dabei zittrig und hibbelig zu sein.

Achtung: Grüner Tee kann manchmal Blei enthalten. Beim Matcha wird das Schwermetall nicht wie bei herkömmlichen Teebeuteln oder losem Tee mit den Blättern entsorgt. Du solltest daher nicht mehr als eine Tasse am Tag trinken und auf eine gute Qualität achten.

Mehr dazu gibt es im Ernährungstipp-Video von Dr. Alexa Iwan.

Kann man mit Matcha-Tee abnehmen?

Eine Tasse Matcha am Morgen und schon purzeln die Pfunde? Schön wär‘s. Wenn du wirklich abnehmen möchtest, hilft nur eine Ernährungsumstellung und Sport. Matcha-Tee kann bei einer Diät aber durchaus unterstützend wirken. Er enthält Polyphenolen, eine Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, denen man nachsagt, dass sie den Fettstoffwechsel anregen. Das enthaltene Chlorophyll entsäuert zusätzlich den Körper. Ein Tässchen Matcha am Tag kann auf dem Weg zur Wunschfigur also durchaus helfen. Aber bitte keine Wunder erwarten!


Sorten

Welche Sorten von Matcha-Tee gibt es?

Bei Matcha-Tee ist die Auswahl groß, gleiches gilt für die Preisspanne. Guter Matcha kann schon mal einen Euro und mehr pro Gramm kosten. Der original Matcha-Tee kommt aus Japan, Herkunftsland der günstigeren Varianten ist meist China. Bei der Qualität sind verschiedene Faktoren von Bedeutung. Etwa die Beschattung vor der Ernte, wie die Blätter gepflückt wurden oder ob sie in einer Mühle aus Stein oder Keramik gemahlen worden sind. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Farbe: das Grün eines hochwertigen Tees leuchtet sehr intensiv. Matcha-Tee wird in drei Kategorien unterschieden:

  • Premium Matcha: Das Pulver ist von hoher Qualität und eignet sich perfekt für den täglichen Tee-Genuss.
  • Ceremonial Grade: Dieser Matcha ist besonders fein und delikat und wird nur zu besonderen Anlässen getrunken.
  • Ingredient Matcha: Hierbei ist die Auswahl der Teeblätter nicht mehr ganz so streng, das Pulver eignet sich daher eher für die Zubereitung von Backwaren und Co..

Anbau & Ernte

Wie wird Matcha-Tee angebaut?

Die Hauptanbaugebiete für Matcha liegen in Japan und China. Die Herstellung des feinen Pulvers ist aufwändig und erfordert besonders viel Aufmerksamkeit von den Teebauern. Matcha gehört zu den Schattentees: Kurz vor der Ernte beschatten die Bauern die Pflanzen, indem sie diese mit Planen oder Reisstrohmatten abdecken. Somit wachsen sie in die Breite, anstatt in die Höhe. Die Folge: Die Pflanzen produzieren mehr Chlorophyll und Theanin, was den Tee süßer und milder macht. Nach der Ernte werden die Blätter dann per Hand gepflückt, mit Wasserdampf behandelt, zerkleinert, sortiert, getrocknet und zum Schluss mit einer Steinmühle pulverisiert. Es dauert etwa eine Stunde, aus den getrockneten Blättern rund 30 Gramm Pulver zu gewinnen.

Wann hat Matcha-Tee Saison?

Die Ernte der Blätter erfolgt ungefähr 88 Tage nach Beginn des japanischen Frühlings. Das ist in der Regel Anfang Mai. Der konkrete Erntezeitpunkt ist aber immer auch von den Witterungsbedingungen und der geographischen Lage abhängig. Nach dem Pflücken werden die Blätter weiter verarbeitet, bis nur noch das sogenannte „Tencha“ übrigbleibt – die klein geschnittenen Blätter ohne Stängel. Diese werden bis zum Ende des Sommers kühl eingelagert und erst danach weiterverarbeitet und verpackt.


Lagerung & Haltbarkeit

Matcha-Tee richtig lagern

Bei Matcha-Tee handelt es sich um ein hochwertiges und frisches Produkt. Bei der Lagerung gibt es daher ein paar Dinge zu beachten.

Matcha ist im Super- oder Biomarkt üblicherweise in kleinen luft- und lichtgeschützten Verpackungen erhältlich. Nach dem Öffnen sollten diese gut verschlossen werden und das Pulver luft- und lichtgeschützt aufbewahrt werden, sonst verliert es schnell seinen feinen Geschmack. Der beste Ort zur Lagerung ist der Kühlschrank. Achtung: Hier ist es besonders wichtig, die Tütchen dicht zu verschließen, sonst nimmt das Pulver Feuchtigkeit oder fremde Gerüchte an. Ungeöffneter Matcha hält sich etwa ein Jahr, geöffneter bei guter Lagerung etwa drei bis vier Wochen.


Verwendung 

Matcha-Tee in der Küche

Matcha schmeckt nicht nur als Tee, sondern eignet sich auch prima zum Backen und zum Kochen. Dank seiner intensiv-grünen Farbe und seinem markanten Geschmack peppt das grüne Pulver herkömmliche Gerichte und Backwaren auf. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zum Beispiel mit Matcha-Cupcakes? Sie schmecken nicht nur superlecker, sondern sehen auch noch toll aus.  

Zubereitung von Matcha-Tee

Die Zubereitung von Matcha-Tee ist etwas aufwändiger als die von anderen Teesorten. Man lässt ihn nicht ziehen, sondern schlägt ihn in heißem Wasser auf.

Und so geht’s:

Je nach Geschmack in einer großen Tasse ein halbes bis zwei Gramm Matcha auflösen. Das Wasser sollte dabei eine Temperatur von rund 80 Grad haben. Den Tee anschließend M-förmig aufschlagen, bis er schön cremig und schaumig ist. Profis schlagen mit einem Chasen, einem speziellen Bambusbesen. Ein herkömmlicher Milchaufschäumer tut es aber auch. Der Geschmack von Matcha-Tee ist frisch-grasig und erinnert an eine Sommerwiese. Hochwertiger Matcha schmeckt mild-cremig, günstigere Varianten haben manchmal eine bittere Note.




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