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FamilienMomente / 01. Juni 2021

Checkliste für Ihre Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit und als werdende Mutter stellen Sie sich viele Fragen. Eine Checkliste mit allen wichtigen Informationen zur Schwangerschaft finden Sie in unserem FamilienMoment.

Schwangere Frau packt Tasche

Erstes Trimester

Von der 1. bis zur 12. Schwangerschaftswoche

Die ersten Monate der Schwangerschaft stehen ganz im Zeichen der Entwicklung Ihres Kindes. Diese können Sie zum Beispiel durch Vitamineinnahmen unterstützen. Gleichzeitig bereiten Sie sich auf Ihr neues Familienmitglied vor: Die ersten Untersuchungen und die Hebammensuche stehen an.

Folsäure einnehmen

Das B-Vitamin Folsäure ist eines der wichtigsten Vitamine, die Sie während Ihrer Schwangerschaft benötigen. Gerade in den ersten drei Monaten ist eine ausreichende Zufuhr wichtig für die Entwicklung des Zentralnervensystems. Es trägt dazu bei, einen offenen Rücken, die sogenannte „Spina Bifida”, oder eine Lippen-Gaumen-Spalte zu vermeiden. Experten raten Schwangeren daher, täglich 800 Mikrogramm Folsäure einzunehmen. Diese Dosis ist nicht allein durch gesunde Nahrungsmittel zu decken, daher macht es Sinn, auf Tabletten zurückzugreifen.

Termin beim Gynäkologen machen

Nachdem Sie einen positiven Schwangerschaftstest gemacht haben, können Sie Ihren Arzt anrufen, um einen Termin zur Schwangerschaftsfeststellung auszumachen. Das heißt allerdings nicht, dass Sie am nächsten Tag einen Termin bekommen werden. Viele Ärzte warten mit dieser Untersuchung bis zur 7. oder 8. Schwangerschaftswoche. Erst zu diesem Zeitpunkt ist ein Herzschlag bei Ihrem Kind sichtbar.

Wenn Sie einen Termin ausmachen, werden Sie gefragt, wann Ihre letzte Periode war, damit man Ihnen ein passendes Datum anbieten kann. Bei der Untersuchung kann Ihnen der Gynäkologe dann den errechneten Geburtstermin nennen.

Termine für pränataldiagnostische Untersuchungen vereinbaren

Bei Ihrem ersten Termin klärt der Arzt Sie über die verschiedenen pränataldiagnostischen Untersuchungen, die Ihnen zur Verfügung stehen, auf.

Eine der angebotenen Untersuchungen ist die sogenannte Nackenfaltenmessung oder Nackentransparenzmessung, die zwischen der 10. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt wird. Dieser Check kann Hinweise geben auf genetische Erkrankungen wie Trisomie 13, 18 oder 21. Im Rahmen der normalen Untersuchung wird ein Bluttest vorgenommen, der auch Hinweise auf Chromosomenabweichungen geben kann. Wenn sich Auffälligkeiten andeuten, wird Ihr Arzt mit Ihnen weitere Untersuchungen besprechen. Treten keine Auffälligkeiten auf, müssen die Eltern die Kosten der Behandlung bezahlen.

Diese Untersuchung ist freiwillig. Überlegen Sie sich gut, ob Sie sie durchführen lassen möchten. Der Test allein hat nur eine geringe Aussagekraft. Zudem sollten Sie sich bewusst machen, was ein unerwarteter Befund für Sie als Konsequenz bedeutet.  

Hebamme suchen

Kümmern Sie sich nach Feststellung der Schwangerschaft möglichst schnell um eine Hebamme. Da es in Deutschland derzeit bei hoher Nachfrage zu wenig freiberufliche Hebammen gibt, lohnt es sich, zu einem frühen Zeitpunkt und bei mehreren Hebammen anzufragen.

Bei einer außerklinischen Geburt: Anmeldung im Geburtshaus

Wenn Sie im Geburtshaus gebären möchten, verbinden Sie die Suche nach einer Hebamme mit der nach einem Geburtshaus. Viele Geburtshäuser bieten neben den Vor- und Nachuntersuchungen auch Geburtsvorbereitungs- oder Sportkurse für Schwangere an.

Beginnen Sie mit der Suche, sobald Sie die Schwangerschaft festgestellt haben. Die Nachfrage nach einer Geburt im Geburtshaus ist höher als das Angebot, daher lohnt es sich, schnell zu sein. Sollten Sie sich für eine Hausgeburt entschieden haben, ist in dem Fall eine Anmeldung bei einer Hebamme notwendig.

Stress reduzieren

Versuchen Sie in den nächsten Monaten, Stress zu reduzieren und im Alltag immer wieder zur Ruhe zu kommen. Damit tun Sie sich selbst und Ihrem Kind etwas Gutes.

Sport einschränken

In der Schwangerschaft ist es wichtig, Ihren Körper fit zu halten und Ihr Herz-Kreislauf-System zu verbessern. Dabei sollten Sie es aber nicht übertreiben. Wenn Sie vor der Schwangerschaft nie joggen waren, sollten Sie in der Schwangerschaft nicht damit anfangen. Vermeiden Sie außerdem Sportarten mit einer hohen Verletzungsgefahr wie Skifahren, Snowboarden oder Reiten. Verzichten Sie auf Kontaktsportarten wie Fußball oder Volleyball. Kleine Spaziergänge oder Schwimmen sind sehr schonende Sportarten und tun Ihrem Körper gut. Auch Yoga hält fit und ist gleichzeitig äußerst entspannend.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, ob Sie die von Ihnen ausgeführte Sportart in der Schwangerschaft weiterbetreiben dürfen..

Ernährung anpassen

In Ihnen wächst zwar gerade ein kleiner Mensch, aber Sie müssen deshalb nicht für zwei essen. Sie brauchen in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft lediglich 200 bis 300 Kilokalorien mehr pro Tag.

Eine ausgewogene Ernährung hilft Ihnen und Ihrem Baby, sich optimal zu entwickeln. Achten Sie darauf, nicht zu viel Fett oder Zucker zu sich nehmen. Zudem gibt es eine Reihe von Lebensmitteln, die Sie meiden sollten. Dazu gehören zum Beispiel rohes Fleisch oder Rohmilchprodukte. Informieren Sie sich über eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft in unserem FamilienMoment.

Vorsicht bei Katzen

Durch Katzen kann es zu einem erhöhten Risiko für Toxoplasmose kommen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie sich und Ihr Baby optimal schützen:

  • Am besten übernimmt Ihr Partner die Säuberung des Katzenklos während Ihrer Schwangerschaft.
  • Waschen Sie sich nach dem Streicheln der Katze immer die Hände und fassen Sie sich nicht ins Gesicht.
  • Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie eine Katze besitzen. Dann können Sie sich in regelmäßigen Abständen auf Toxoplasmose testen lassen.

Medikamente prüfen

Wenn Sie zur ersten Untersuchung beim Arzt sind, sollten Sie ihm sagen, welche Medikamente Sie einnehmen. Ihr Arzt kann Sie am besten beraten, welche davon Sie weiterhin einnehmen sollten und welche nicht.

Auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen verzichten

In der Schwangerschaft sollten Sie auf Tabak, Alkohol und Drogen verzichten. Diese Substanzen schädigen die Entwicklung Ihres Babys und können zu Früh- oder Totgeburt führen. Falls Sie noch nicht mit dem Rauchen aufgehört haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen.

Haut pflegen

Die Schwangerschaft ist eine besondere Herausforderung für Ihren Körper, dabei verändert sich auch die Haut sehr stark. Manche Frauen bekommen sehr trockene, andere fettige Haut. Einige Schwangere leiden durch die hormonelle Umstellung im Körper unter Schwangerschaftsakne. Achten Sie daher auf eine ausreichende Pflege.

Auch Schwangerschaftsstreifen sind keine Seltenheit, wenn der Bauch wächst. Hier finden Sie ein paar Tipps, diese zu beheben.

Zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden

Fragen Sie bei Ihrer Hebamme nach, ob sie Kurse zur Geburtsvorbereitung anbietet. Informieren Sie sich alternativ im Krankenhaus, in Geburtshäusern, Familienbildungsstätten oder Frauengesundheitszentren. Ob mit oder ohne Partner, Crash-Kurs am Wochenende oder wöchentliche Übungsstunden, es gibt viele Möglichkeiten. Was Sie in einem Geburtsvorbereitungskurs erwartet, lesen Sie in unserem FamilienMoment.


Zweites Trimester

Von der 13. bis zur 27. Schwangerschaftswoche

Im zweiten Trimester kann schon so einiges für die Geburt und die Zeit danach vorbereitet werden. Kümmern Sie sich jetzt um erste Einkäufe, einen Betreuungsplatz oder einen kleinen Babymoon. Wir geben Ihnen eine Übersicht über das, was in den nächsten Wochen ansteht.

Geburtsklinik finden

Recherchieren Sie den richtigen Geburtsort für die bevorstehende Entbindung. Es stehen Ihnen verschiedene Arten von Geburtsorten zur Verfügung. In Kreißsälen finden regelmäßige Informationsveranstaltungen statt, bei denen Sie sich die Räumlichkeiten anschauen und Fragen stellen können. Haben Sie schon mal über eine Wassergeburt nachgedacht? Oder ist eine Hausgeburt etwas für Sie? Ihr Arzt kann Sie über das Angebot in Ihrer Region aufklären.

Zum Zahnarzt gehen

Achten Sie auch in der Schwangerschaft auf Ihre Zahngesundheit. Durch die hormonelle Umstellung kommt es vermehrt zu Zahnfleischproblemen. Sie sollten während der Schwangerschaft regelmäßig zum Zahnarzt gehen, da ein erhöhtes Kariesrisiko besteht.

Zum Rückbildungskurs anmelden

Sechs bis acht Wochen nach der Entbindung sollten Sie an einem Rückbildungskurs teilnehmen, damit sich Ihr Beckenboden von der Schwangerschaft und Geburt erholen kann. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, unter Umständen gehört sogar Ihre Hebamme dazu. Informieren Sie sich rechtzeitig, denn die Kurse sind sehr schnell ausgebucht. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Angebot der Krankenkasse prüfen

Viele Krankenkassen bieten ihren Kundinnen besondere Angebote während der Schwangerschaft an. Am besten lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse beraten, welche Zusatzleistungen es für Sie gibt und welche Kosten die Krankenkasse für Untersuchungen und Geburt übernimmt.

Mutterschutzgeld beantragen

Für die Beantragung des Mutterschutzgeldes brauchen Sie lediglich eine Bescheinigung von Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, darin ist auch der errechnete Geburtstermin notiert. Dieses Dokument reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse ein. Wenn Ihr Baby geboren ist, müssen Sie eine Geburtsurkunde bei der Krankenkasse vorlegen, damit Sie die zweite Hälfte des Mutterschutzgeldes erhalten.

Arbeitgeber informieren

Es gibt keinen besonderen Stichtag, bis zu dem Sie Ihren Arbeitgeber über die Schwangerschaft in Kenntnis setzen müssen. Viele warten, bis das erste Drittel der Schwangerschaft vorbei ist. Fakt ist aber, dass der Arbeitgeber Ihnen als Schwangere nur entgegenkommen kann, wenn er weiß, dass Sie schwanger sind. Daher lohnt es sich, im Zweifel früher Bescheid zu sagen.

Elternzeit planen

Ihnen steht während der ersten Monate mit Ihrem Baby ein finanzieller Ausgleich des Staates zu. Gemeinsam mit Ihrem Partner können Sie für 14 Monate Elterngeld beantragen. Nimmt nur ein Elternteil die Elternzeit in Anspruch, verringert sich der Zeitraum.

Sie müssen spätestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit Ihren Antrag bei Ihrem Arbeitgeber einreichen. Da Sie nach der Geburt acht Wochen Mutterschutz haben, können Sie in der ersten Woche nach der Geburt Ihres Kindes den formellen Antrag stellen. Sie sollten sich aber bereits während der Schwangerschaft Gedanken machen, wie lange Sie in Elternzeit gehen wollen und Ihrem Arbeitgeber einen ungefähren Zeitraum mitteilen. Klären Sie mit Ihrem Partner, ob er auch in Elternzeit gehen möchte.

Um einen Betreuungsplatz kümmern

Es ist nicht immer möglich, bereits vor der Geburt Ihr Kind für einen Betreuungsplatz anzumelden. Es macht aber Sinn, das Angebot in Ihrer Umgebung bereits anzuschauen. Wie lange wollen Sie zu Hause bleiben? Soll das Kind in eine Kita oder doch lieber zu einer Tagesmutter? Am besten schauen Sie, wie der Anmeldeprozess bei Ihnen in der Stadt erfolgt. Dann ist die Bewerbung nach der Geburt Ihres Babys ein Kinderspiel.

Als Paar Urlaub machen

Bald sind Sie eine kleine Familie, zuvor gibt es noch einmal die Möglichkeit, als Paar eine schöne Reise zu unternehmen. Im zweiten Trimester sollte sich Ihr Übelkeitsgefühl verbessert haben: Sie fühlen sich gut und haben wieder mehr Energie. Da kommt eine Reise genau zur richtigen Zeit. Mehr Information zu einem sogenannten Babymoon finden Sie hier.

Namen für das Baby finden

Emma, Ben oder Maximilian – den richtigen Namen für Ihr Baby zu finden, ist nicht einfach. Manche wissen sehr schnell, wie der Familienzuwachs heißen soll, andere entscheiden sich erst, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Wie fängt man am besten an? Hilfreiche Tipps finden Sie hier.

Geschwister vorbereiten

Auf Sie und Ihre Kinder kommt eine besondere Zeit zu. Sie können sich wahrscheinlich vorstellen, wie der neue Alltag mit dem Familienzuwachs aussehen wird, aber Ihre Kinder verstehen es womöglich noch nicht. Es lohnt sich, offen mit Ihren Kindern zu sein und Ihnen die neue Situation zu erklären. Es gibt viele Bücher, die dabei helfen können.


Drittes Trimester

Von der 28. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt

Das letzte Trimester geht schnell vorbei. Treffen Sie jetzt die letzten Vorbereitungen. Gerade in den ersten Wochen nach der Entbindung werden Sie für vieles keine Kraft oder keinen Fokus haben – wie gut, dass Sie einige Dinge schon vor der Geburt erledigen können.

Am Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen

Die Geburt rückt immer näher und der Geburtsvorbereitungskurs beginnt. Egal ob Sie den Kurs mit oder ohne Partner machen, die Inhalte sind die gleichen:

  • Informationen zur Geburt wie Positionen, Methoden und Ablauf
  • Umgangstipps zur Schmerzbewältigung
  • Entspannungs- und Atemtechniken
  • Grundlagen der Babypflege und des Stillens

Ziehen Sie sich bequeme Kleidung an und versuchen Sie, bei der Fülle an Informationen entspannt zu bleiben.

Babyparty veranstalten

Die Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt Ihres Kindes sind zwei Gründe zu feiern. Alles über den Brauch und tolle Ideen für den Ablauf der Party haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Erstausstattung für das Baby besorgen

Bis zur 35. Schwangerschaftswoche haben Sie wahrscheinlich mehr Kleidung, als Ihr Kind jemals anziehen kann. Am besten machen Sie sich eine Liste mit allem, was Ihr Baby in der Anfangszeit braucht. Sie sollten alle Kleidungsstücke - egal, ob neu oder gebraucht – waschen.

Kinderzimmer einrichten

Bereiten Sie im letzten Drittel der Schwangerschaft das Zuhause für die Ankunft Ihres Babys vor. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, alle Möbel zusammenzubauen und das Kinderzimmer einzurichten. Obwohl Ihr Baby in der Anfangszeit womöglich bei Ihnen schlafen wird, ist es trotzdem schön, ein eigenes Reich für Ihr Kind zu schaffen. Überanstrengen Sie sich dabei aber nicht, holen Sie sich Hilfe vom Partner oder auch von der Familie und Freunden.

Still-BH kaufen

Langsam bereiten Sie sich auf das Leben nach der Schwangerschaft vor. Denken Sie auch an Ihre Kleidung: Ihr Körper wird direkt nach der Geburt noch so sein wie im sechsten Schwangerschaftsmonat. Kaufen Sie einen guten Still-BH. Überprüfen Sie, ob der BH nach dem Milcheinschuss noch passt. Für das Stillen in der Nacht haben wir hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Anträge für Eltern- und Kindergeld vorbereiten

Wenn Ihr Baby da ist, möchten Sie die Zeit lieber mit Ihrem Nachwuchs verbringen, als Anträge auszufüllen. Daher lohnt es sich, vor der Geburt die Formulare für das Kinder- und Elterngeld soweit wie möglich vorzubereiten und auszufüllen.

Unverheiratete Paare: Vaterschaft und Sorgerecht klären

Wenn Sie nicht verheiratet sind, sollten Sie vor der Geburt Ihres Kindes die Vaterschaftsanerkennung und das Sorgerecht beim Jugendamt klären. Der Vorgang ist recht schnell erledigt, aber sehr wichtig für Ihr Baby. Wenn Sie diese Schritte bereits vor der Geburt erledigt haben, wird der Vater direkt in die Geburtsurkunde des Kindes eingetragen.

Kinderarzt finden

Schauen Sie sich nach einem Kinderarzt in Ihrer Umgebung um. Vielleicht können Ihnen Familie oder Freunde einen Arzt empfehlen. In manchen Praxen müssen Sie sich bereits vor der Geburt melden, um in den Patientenkreis aufgenommen zu werden. Wenn Sie ambulant entbinden möchten, brauchen Sie einen Arzt, der die Untersuchung U2, die vom 3. bis 10. Lebenstag vorgenommen wird, durchführen kann.

Kliniktasche packen

Packen Sie spätestens ab der 36. Schwangerschaftswoche Ihre Krankenhaustasche für die Geburt. Sie müssen nicht viel mitnehmen und Ihr Baby braucht tatsächlich nur ein Outfit, um nach Hause zu fahren. In dieser Liste führen wir auf, was Sie alles dabeihaben sollten.

Bei Bedarf: Akupunktur durchführen lassen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren Körper auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten: Akupunktur kann Ihnen helfen, die Geburt um mehr als zwei Stunden zu verkürzen. Wenn diese Methode für Sie infrage kommt, sollten Sie sich bereits in der 32. Schwangerschaftswoche nach einem Anbieter erkundigen. Akupunktur kann nur helfen, wenn Sie frühzeitig damit anfangen.

Vorräte für die ersten Tage nach der Geburt einkaufen

Sie werden die ersten Tage auf Ihr Baby fokussiert sein und keine Zeit für Einkäufe haben. Kochen Sie beispielsweise Suppen vor, damit Sie sich bei Bedarf Essen zubereiten können. Vielleicht wollen auch Familie oder Freunde für Sie kochen und Essen vorbeibringen? Mehr zur Zeit im Wochenbett lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Betreuung für Geschwister organisieren

Die Wehen setzen ein, aber was passiert mit den Geschwisterkindern? Es ist unmöglich, vorherzusagen, wann die Geburt bei Ihnen losgehen wird. Fragen Sie bei Familie oder Freunden nach, ob jemand bereit wäre, spontan nach den Kindern zu schauen.


Nach der Geburt

Um was Sie sich jetzt kümmern müssen

Endlich ist Ihr kleiner Sonnenschein auf der Welt. Doch auch nach der Geburt stehen noch einige Erledigungen und Termine an. Vereinbaren Sie beim Kinderarzt einen Termin für die U-Untersuchung, um zu schauen, ob Ihr Baby gesund ist. Kümmern Sie sich außerdem um die anfallenden administrativen Dinge, wie die Anmeldung bei der Krankenkasse.

U-Untersuchungen beim Kind durchführen lassen

Wenn Sie noch keinen Kinderarzt haben, sollten Sie jetzt dringend einen suchen. Nach der Geburt Ihres Kindes werden in regelmäßigen Abständen die sogenannten U-Untersuchungen durchgeführt. Hier wird der allgemeine Gesundheitszustand und die altersgerechte Entwicklung Ihres Kindes überprüft. Wenn Sie Ihr Baby im Krankenhaus bekommen haben, wurden bereits die U1 und die U2 durchgeführt. Machen Sie einen Termin für die U3 aus, die im dritten oder vierten Lebensmonat stattfinden sollte.

Meldung beim Standes- und Einwohnermeldeamt

Nach der Geburt gibt es viele bürokratische Dinge, die Sie erledigen müssen. Eines der wichtigsten ist die Meldung beim Standes- und Einwohnermeldeamt. Sie brauchen für sämtliche folgenden Anträge die Geburtsurkunde Ihres Kindes, welche Sie nach der Meldung beim Standesamt erhalten. In manchen Krankenhäusern kann diese Meldung direkt vor Ort gemacht werden. Ist dies nicht möglich, muss der Vater des Kindes mit allen Unterlagen zum Standesamt gehen. Die Steuer-ID Ihres Kindes erhalten Sie automatisch.

Anträge für Eltern- und Kindergeld absenden

Wenn Sie die Geburtsurkunde Ihres Kindes erhalten haben, können Sie die Anträge für das Eltern- und Kindergeld fertigstellen und einreichen. Jetzt macht sich die Arbeit bezahlt, die Sie sich während der Schwangerschaft gemacht haben.

Familienversicherung bei der Krankenkasse beantragen

Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, wie Ihr Kind in Ihre Familienversicherung aufgenommen werden kann. Sie brauchen für die ersten Termine beim Arzt eine Versicherungskarte für Ihr Baby. Die Beantragung ist einfach und geht schnell. Bis die Versicherungskarte für Ihr Kind vorliegt, reicht der Ausweis der Mutter aus. Dennoch sollten Sie die Beantragung nicht vergessen.

Haftpflichtversicherung informieren

Mit Kindern gehen Sachen schnell zu Bruch. Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung, ob Ihr Kind automatisch mitversichert ist oder ob Sie eine weitere Versicherung brauchen.

Wenn nötig: Kinderpass beantragen

Der Nachwuchs ist da und Sie wollen mit ihm verreisen, vielleicht Familie und Freunde im Ausland besuchen? Dann müssen Sie einen Kinderreisepass beim Einwohnermeldeamt beantragen.  

Bei Bedarf: Sparkonto im Namen des Kindes eröffnen

Mit Geldgeschenken kann Ihr Baby noch nichts anfangen. Vielleicht macht es für Sie Sinn, das Geld in ein Sparkonto einzuzahlen? Informieren Sie sich bei Ihrer Bank, welche Möglichkeiten es gibt. Dann können Oma, Opa oder Paten Geld einzahlen, wann sie wollen.

Das Leben wird sich mit der Geburt des Kindes stark verändern. Kino- oder gemütliche Restaurantbesuche müssen dann erst einmal warten. Machen Sie sich eine Liste mit den Dingen, die Sie gerne noch machen möchten, bevor sich das Baby auf den Weg macht. Hebamme Judith Fuchs