Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecke unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

Weihnachten / 10. Dezember 2017

Marzipan: Mandeln in Bestform

In der Weihnachtszeit hat Marzipan Hochsaison. Obwohl die Süßigkeit aus Mandeln und Zucker das ganze Jahr über erhältlich und bereit zum Naschen, Backen und als zuckersüße Deko ist, läuft sie jetzt in Dominosteinen und Co. zur Bestform auf.

Marzipan: Mandeln in Bestform
© HandmadePictures - Fotolia

Marzipan gehört zum Feinsten, was man aus Mandeln herstellen kann. Dafür werden die Steinfrüchte geschält, gemahlen und im Verhältnis zwei zu eins mit Zucker verknetet. Das Ergebnis ist die Marzipan-Rohmasse. Aber da gilt: Je geringer der Zuckergehalt, desto höher die Qualität.

Für Lübecker Marzipan werden satte 90 Prozent Rohmasse mit nur 10 Prozent Zucker gemischt. Edelmarzipan darf sich Rohmasse mit 30 Prozent Zuckerzusatz nennen. Liegt der Zuckerzusatz bei 50 Prozent, spricht man schlicht von „Marzipan“. Weitere Zusätze wie Pistazien, Alkohol oder Rosenwasser sind keine Pflicht, bescheren aber köstliche Variationen der Spezialität.

Gewusst? Persipan ist eine günstige Alternative zum Marzipan. Statt Mandeln kommen hier Aprikosen- oder Pfirsichkerne zum Einsatz.


Ursprung des Marzipans

Wo Marzipan seinen Ursprung hat, ist bis heute nicht eindeutig bewiesen. Lange glaubte man, dass es eine Notlösung gegen die 1497 in Lübeck wütende Hungersnot gewesen ist. Andere Forschungen besagen, dass die Venezianer das Marzipan schon weit früher kannten und es nach einer im 12. Jahrhundert genutzten byzantinischen Münze benannt haben. Die Süßigkeit könnte aber auch erstmals in Persien serviert worden sein. Demnach stammt der Begriff Marzipan vom arabischen Begriff „Mauthaban" (dt.: sitzender König) ab.


Internationale Unterschiede

Auch in anderen Ländern ist Marzipan beliebt, wenn auch in anderen Variationen. In Mexiko werden zum Beispiel gern Kürbiskerne unter die Rohmasse gemischt. Die Italiener lieben die Mandelspezialität mit Pistazien und in manchen Ländern verfeinert man die Masse mit Rosenwasser. Die Franzosen stellen Marzipan gern mit Zuckersirup oder Invertzucker statt Kristallzucker her – diese Variante wird auch von einigen deutschen Herstellern und Konditoren bevorzugt.


Die richtige Aufbewahrung

Marzipanrohmasse wickelt man am besten luftdicht in Frischhaltefolie ein und lagerst es im Kühlschrank. Dort hält es sich einige Wochen. Vorsicht aber bei eingefärbtem Marzipan! Das kann durch die Feuchtigkeit abfärben. Da Marzipan schnell trocken wird, sollte man bei Konfekt darauf achten, dass die Verpackung luftdicht verschlossen ist.