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Geflügel: Allrounder in der Küche

Geflügel ist bei vielen Menschen sehr beliebt und wird neben Schweine- und Rindfleisch am häufigsten verzehrt. Dabei ist „Geflügel“ der Oberbegriff für Enten, Puten, Hühner, Perlhühner sowie Tauben, Truthühner, Fasane, Rebhühner, Schnepfen und Wachteln.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Geflügel

Geflügelfleisch ist leicht bekömmlich. Der Eiweißanteil bewegt sich bei Geflügel zwischen 16 und 24 Prozent, je nach Teilstück und Geflügelart. Den höchsten Gehalt hat übrigens die Brust. Doch vor allem die Zusammensetzung macht das Geflügeleiweiß so gesund. Es enthält nahezu alle Aminosäuren, die zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß benötigt werden: Man spricht von einer hohen biologischen Wertigkeit.

Detailansicht verschiedener Geflügelsorten

Bezeichnend für den überwiegenden Großteil der Geflügelerzeugnisse sind der geringe Fettgehalt sowie der hohe Proteingehalt. Im Schnitt enthalten Erzeugnisse aus Geflügel zwischen 15 und 24 Gramm Proteine pro 100 Gramm sowie weniger als 15 Gramm Fett. Je nach dem Teil des verwendeten Geflügels, bewegt sich der Fettgehalt stellenweise um ein bis fünf Gramm pro 100 Gramm. Wie jedes Fleisch ist auch Geflügelfleisch kohlenhydratfrei. 

Das steckt in Geflügelerzeugnissen

Geflügel enthält außerdem im Schnitt große Mengen an Kalium, welches vor allem für die Signalweiterleitung in den Zellen wichtig ist. Ebenfalls in großen Mengen enthalten ist Natrium, welches den menschlichen Flüssigkeitshaushalt reguliert. Zu guter Letzt stecken noch große Mengen an Magnesium in Geflügelerzeugnissen, das zum einen vor Muskelkrämpfen bewahrt und zum anderen beim Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt ist. Auch die Vitamine B6, B12 und D stehen dem Körper beim Verzehr von Geflügel zur Verfügung. Während Vitamin B6 für diverse Stoffwechselaktivitäten verantwortlich ist, sorgt B12 für eine normale Funktion von Herz und Nerven. Vitamin D wiederum erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit, stärkt das Immunsystem und ist an der Hormonproduktion im menschlichen Organismus beteiligt.


Herkunft

Wo kommt Geflügel ursprünglich her?

Geflügelfleisch wird vom Menschen bereits seit Jahrtausenden als Nahrungsquelle verwendet. Als Hauptbezugsquelle hierfür diente zunächst die Jagd. Das Geflügel wurde anschließend direkt ausgenommen und über dem offenen Feuer oder im Kochkessel zubereitet. Bis in das frühe 18. Jahrhundert galt Geflügel für weite Teile der Bevölkerung immer noch als Luxusgut.

Dementsprechend war Geflügel lange Zeit nur der aristokratischen Oberschicht vorbehalten. Aufgrund der professionellen Domestizierung und der aufkommenden landwirtschaftlichen Tierzucht wurden die Preise für Geflügel mit Beginn des 19. Jahrhunderts allmählich auch für den Durchschnittsbürger erschwinglich. Den großen Durchbruch schaffte Geflügelfleisch jedoch erst Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts mit Aufkommen großer Ladenketten und entsprechendem Kühlwarensortiment.


Saison

Wann hat Geflügel Saison?

Geflügelfleisch gilt heute als für alle Bevölkerungsgruppen zugängliches Nahrungsmittel, welches ganzjährig vorrätig ist. Der überwiegende Großteil der Geflügelerzeugnisse stammt mittlerweile aus der industriellen Geflügelzucht. 


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Geflügel verwendet werden und wie wird es gelagert?

Detailansicht verschiedener Geflügelsorten

Geflügelerzeugnisse werden zur Herstellung verschiedenster Lebensmittel verwendet. Darunter vor allem Fleischerzeugnisse, die entweder frisch oder tiefgefroren bezogen und anschließend gekocht, gebraten, gebacken oder gegrillt werden können. In diesem Zusammenhang ist von einem gründlichen Erhitzen vor dem Verzehr zu raten, da Geflügel anfällig für den Befall von Salmonellen und anderer Keime ist, die im schlimmsten Fall direkt auf den Menschen übertragen werden können. Geflügelerzeugnisse dienen darüber hinaus aber auch als beliebte Zutat in Suppen oder Eintöpfen sowie als Fleischbeilage in Salaten. Ebenfalls beliebt sind Wursterzeugnisse aus Geflügelfleisch.

So sollte Geflügel gelagert werden

Geflügelfleisch sollte nach dem Einkauf schnell nach Hause gebracht und weiter gekühlt werden. Achte dabei auf das Verbrauchsdatum, das auf der Verpackung steht. Bis dahin sollte Geflügel verzehrt werden, wenn es im Kühlschrank gelagert wurde. Gefrorenes Geflügelfleisch ist länger haltbar. Hier kann man sich am Mindesthaltbarkeitsdatum orientieren.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Geflügel

Da Geflügelfleisch extrem kalorienarm sowie sehr proteinreich und gleichzeitig verhältnismäßig cholesterinarm ist, wird der regelmäßige Verzehr von Erzeugnissen aus Geflügel angeraten. Die im Geflügelfleisch enthaltenen B- und D-Vitamine stärken zudem das körpereigene Immunsystem und sorgen für ein funktionierendes Nervensystem sowie einen gesunden Stoffwechsel. Da Erzeugnisse aus Geflügel ebenfalls reich an Mineralstoffen sind, dienen sie als ideale Bezugsquelle lebenswichtiger Mineralien.




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