Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecke unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

Schwanger im Sommer: Cool bleiben mit diesen Tipps

Kreislaufprobleme, Müdigkeit oder geschwollene Beine: Für Schwangere sind sommerliche Temperaturen nicht immer gut zu vertragen. Damit Sie die warme Jahreszeit auch mit Babybauch genießen können, haben wir Tipps zusammengestellt, mit denen Sie gut durch den Sommer kommen.

Ernährung

Darauf sollten Sie als Schwangere achten

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft hat nicht nur kurzfristige Effekte, sondern prägt auch langfristig das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mutter und Kind. Achten Sie als Schwangere auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Bei heißen, sommerlichen Temperaturen fällt es oft leicht, auf schwere und fettige Mahlzeiten zu verzichten.

Erfrischende Speisen mit Gemüse oder Obst sowie Salate machen satt, liegen nicht unangenehm im Magen und können beispielweise in Form von Melonen und Pfirsichen den Flüssigkeitsspeicher auffüllen. Neben all der leichten Kost ist es wichtig, dass Sie genügend Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette aufnehmen. Die sorgen für ausreichend Energie. Vermeiden Sie scharfe und fettige Speisen.

Gerade in der Eis- und Grillsaison sollten Sie auf Hygiene und Frische achten, da die hohen Temperaturen Bakterien wie Salmonellen und Listerien begünstigen. Achten Sie darauf, dass Eis stets gut gekühlt wird und verzehren Sie Fleisch nur durchgegart.


Sonnenschutz

Schützen Sie sich vor starker Sonneneinstrahlung

Selbstverständlich dürfen Schwangere in den Sommermonaten die Sonne genießen – und sollten es auch. Das Vitamin D, das dabei über die Haut aufgenommen wird, beschert eine positive Stimmung und lässt den kleinen Sonnenschein im Bauch größer und kräftiger werden.

Achten Sie auf den UV-Schutz

Schwangere reagieren empfindlicher auf UV-Strahlung. Sonnenbäder sollten nur mit ausreichendem UV-Schutz, mindestens mit Lichtschutzfaktor 30+, und mit Vorsicht genossen werden. Legen Sie sich in den Halbschatten anstatt in die pralle Sonne. Da die Schwangerschaftshormone Hautreizungen, Sonnenallergien, Hautverfärbungen und Pigmentflecken begünstigen, cremen Sie sich auch nach dem Sonnenbaden mit reichhaltigen Lotionen ein. Ein hochwertiges Olivenöl kann dabei Wunder bewirken.

Neben Sonnencreme schadet auch ein Sonnenhut nicht, denn dieser schützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Greifen Sie zu luftiger und hautbedeckender Kleidung. Kühlen Sie Ihre Beine und Ihren Bauch regelmäßig. Planen Sie Aktivitäten im Freien am besten am Vormittag oder Abend.


Bewegung

Vermeiden Sie Aktivitäten in der Mittagshitze

Achten Sie in den heißen Sommermonaten auf den Umfang Ihrer Aktivitäten und wann Sie diese durchführen. Die erweiterten Blutgefäße der Haut geben Wärme nach außen ab, was durch Hitze weiter gesteigert wird und Beschwerden wie Kreislaufprobleme, Müdigkeit und geschwollene Beine begünstigen kann. Planen Sie Aktivitäten daher in den Morgen- oder Abendstunden. Wenn Sie es einrichten können, verbringen Sie die Mittagszeit idealerweise mit einer ausgiebigen Pause in kühlen Räumen.

Allgemein gilt: Körperliche Aktivität tut Mutter und Kind gut und kann kleine Beschwerden lindern. Sie hat einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft sowie auf die Gewichtszunahme und kann Rückenschmerzen, Kreislaufproblemen und Wassereinlagerungen vorbeugen. 


Geschwollene Beine

So verschaffen Sie sich Linderung

Fast jede Schwangere leidet unter geschwollenen Beinen und Füßen. Durch die Zunahme des Blutvolumens um etwa 40 Prozent und bei gleichzeitig sinkendem Gefäßwiderstand kann das Blut im Beckenbereich nicht mehr so gut abfließen. Der dabei entstehende Konzentrationsunterschied begünstigt, dass Wasser leichter in die Zellzwischenräume gelangen kann und sich sogenannte Ödeme, also Wassereinlagerungen, bilden.

Da Kompressionsstrümpfe bei heißen Temperaturen nicht die angenehmste Lösung sind, haben wir hier ein paar alternative Tipps:

  • Legen Sie die Beine bei jeder Gelegenheit hoch. Das hilft beim Abfließen des Wassers.
  • Nehmen Sie Wechselduschen. Sie regen den Kreislauf und somit die Durchblutung an.
  • Machen Sie kühlende Quarkumschläge,
  • Bewegen Sie sich, zum Beispiel beim Yoga ioder Schwimmen. Absolvieren Sie leichtes Lauftraining und machen Sie Spaziergänge. Achten Sie dabei jedoch auf den Umfang und überanstrengen Sie sich nicht.
  • Führen Sie einfache Fußgymnastikübungen im Sitzen durch. Diese unterstützen die Venen bei ihrer Pumpfunktion.

Kleidung

Baumwolle und Leinen lassen die Haut atmen

Vor allem an besonders heißen Tagen kann Kleidung aus luftigen Textilien wie Baumwolle oder Leinen maßgeblich zum Wohlbefinden beitragen. Die Haut atmet bei diesen Materialien gut und leitet die Hitze nach außen ab. Kleidung aus synthetischen Stoffen kann hingegen einen Wärmestau verursachen. Sie begünstigt das Schwitzen, sodass das Outfit unangenehm auf der Haut klebt. Hüte oder Kappen schützen den Kopf vor zu viel Hitze.

Greifen Sie im Sommer auf größere Schuhe zurück. Wassereinlagerungen führen dazu, dass auch die Füße anschwellen. Dann kann Ihre übliche Schuhgröße schnell unbequem werden lassen.


Tipps gegen die Hitze

Ein kühles Plätzchen, kaltes Wasser und nächtliches Lüften

Wir haben ein paar nützliche Tipps, wie Sie der Sommerhitze entgegenwirken können: 

  • Bei großer Hitze verliert unser Körper viel Flüssigkeit. Trinken Sie daher an besonders heißen Tagen drei bis vier Liter. Die besten Durstlöscher sind Wasser, Tees und verdünnte Säfte.
  • Suchen Sie sich ein kühles Plätzchen. Vor allem in der Mittagshitze sollten Sie die direkte Sonne meiden. 
  • Lassen Sie ab und zu kaltes Wasser über Ihre Handgelenke und Füße laufen. Das sorgt für eine angenehme Erfrischung. 
  • Gönnen Sie sich Ruhe. Vermeiden Sie anstrengende Bewegungen im Freien und gehen Sie eher früh oder spät an die frische Luft. Legen Sie die Füße hoch.
  • Lüften Sie nachts oder in den Abendstunden. Lassen Sie tagsüber die Rollläden geschlossen. Damit sperren Sie die Hitze aus Ihrer Wohnung aus. 

Das könnte Sie auch interessieren