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Steinobst: so lecker, so gesund

Der Begriff „Steinobst“ bezeichnet die Früchte einer Gruppe von Pflanzen mit einem robusten, verholzten Kern. Dabei unterscheiden sich die Früchte rein optisch meist deutlich. Den Steinfrüchten zugehörig sind beispielsweise Mangos, Aprikosen, Pflaumen, Kirschen, Nektarinen und Co. Aber wusstest du, dass auch Kokosnuss-, Mandel- und Pistaziengewächse botanisch gesehen zu den Steinobstsorten zählen? Erfahre auf den folgenden Seiten mehr über die leckeren Früchtchen.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Steinobst

Viele Steinobstvarianten sind äußerst vitaminreich. Die Kirsche beispielsweise ist für ihr Vitamin C, Folsäure sowie mehrere Vitamin B-Varianten bekannt. Als Sonderform der Steinfrucht gilt die Sammelsteinfrucht, denen die Brombeere und die Himbeere zuzuordnen sind. Zu unterscheiden ist das Steinobst außerdem vom Kernobst (Apfel, Birne und Co.), das über kleinere Kerne verfügt. 


Herkunft

Wo kommt Steinobst ursprünglich her?

Frisches Steinobst in der Detailansicht

Während Kirschbäume und Pflaumenbäume sich auch in gemäßigten Breiten relativ wohl fühlen, gibt es einige Steinobstvarianten, die eher im mediterranen Raum gedeihen. Aprikosenbäume sind zwar zuweilen auch im wärmeren Süden Deutschlands zu finden, doch eigentlich sind sie vor allem am Mittelmeer verbreitet. Dort und in der Türkei gelten sie als typische Gewächse. Noch exotischer präsentiert sich das Anbaugebiet der Pistazie, die vor allem im Iran, Syrien aber auch in Kalifornien, Griechenland und der Türkei ideale Bedingungen vorfindet.

Von einigen dieser Obst- und Fruchtsorten gibt es verschiedene Varianten; bei der Kirsche sind die z.B. Süßkirsche, Sauerkirsche, die japanische Blütenkirsche sowie die gewöhnliche Traubenkirsche. Die japanische Blütenkirsche beispielsweise, bekannt unter dem Namen Prunus serrulata, wächst vor allem in Japan, China und Korea. Die Sauerkirsche hingegen wird in weiten Teilen auf der Nordhalbkugel kultiviert, auch die Süßkirsche ist innerhalb Deutschlands nicht untypisch. 


Saison

Wann hat Steinobst Saison?

Als Beispiele seien hier beliebte Steinobstvarianten wie Kirschen, Aprikosen und Pflaumen genannt. Typischerweise mögen diese Steinobstvarianten warmes Klima. So reifen die Süßkirschen normalerweise im Juli, bei den Aprikosen sind es Juli und August, bei den Pflaumen Juli, August und September. Diesbezüglich gibt es durchaus Ähnlichkeiten bei den verschiedenen Steinobstvarianten. Während der kalte Winter diesen Sorten nicht zuträglich ist, fühlen sie sich in den warmen Monaten wohl.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Steinobst verwendet werden und wie wird es gelagert?

Frisches Steinobst in der Detailansicht

Viele Steinobstsorten werden unmittelbar als frisch gewaschenes Obst verzehrt. So gehören Aprikosen, Kirschen und Pflaumen zu den klassischen Obstsorten, die pur gegessen werden. Auch Kokosnuss, Pistazie und Mandeln eignen sich für jene ohne Allergien hervorragend als Snack für zwischendurch. 

Steinobst spielt aber auch eine große Rolle in den Küchen der Welt. Ein Klassiker ist der Kuchen; so gibt es Kirschkuchen, Aprikosentorten und Pflaumenkuchen. Kirschen werden auch gerne als Kirschgrütze verarbeitet, die sich gut mit Pfannkuchen oder anderen Backwaren kombinieren lassen. Auch in Muffins und vergleichbaren Minitörtchen ist Steinobst beliebt. Marmeladen sind ebenfalls eine verbreitete Verwendungsform: ob als Kirsch-, Aprikosen oder Pflaumenmarmelade. Und Mandeln wie Pistazien finden sich zuweilen in verschiedenen Nusssortimenten oder im Studentenfutter wieder. Daneben findet Steinobst auch in Getränken Verwendung, ob als Obstsaft oder Smoothie. Beliebt ist daneben auch das Mangochutney. Steinobst eignet sich auch als fruchtige Zutat für das morgendliche Müsli.

So lagerst du Steinobst

Anders als viele Gemüsearten oder Pilze sollten die meisten Sorten Steinobst nicht im Kühlfach gelagert werden. Zwar könnten sie sich so unter Umständen länger halten, verlieren jedoch auch ihr Aroma. So empfiehlt sich meist die Lagerung zwischen kühlerer bis Zimmertemperatur. Zimmertemperatur gilt insbesondere für exotische Früchte, die sich in wärmeren Ländern wohlfühlen. Das heißt für viele Früchte allerdings auch, sie nicht in extrem warmen Behältern zu bewahren. Gleichzeitig führt eine offene Lagerung vieler Steinfrüchte meist zu Fruchtfliegenbefall, weshalb eine geschützte Lagerung zu empfehlen ist.

Dabei verhalten sich die Obstsorten untereinander unterschiedlich, was die Reifung angeht. So können Mangos beispielsweise nachreifen, während dies bei der Kirsche nicht der Fall ist.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Steinobst

Viele der Steinobstvarianten sind äußerst vitaminreich. Die Kirsche beispielsweise ist für ihr Vitamin C, Folsäure sowie mehrere Vitamin B-Varianten bekannt. Dazu kommen Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Co.. Auch Aprikosen enthalten Vitamin C, Folsäure aber auch Kalzium, Eisen und ähnliches. Damit gehören solche Obstsorten zu den vergleichsweise gesunden Mahlzeiten für zwischendurch. Vorsicht ist beim Genuss der Kokosnuss angeraten, die zwar viele Nährstoffe hat und antibakterielle Wirkungen haben kann, jedoch etwa 350 Kalorien je 100 Gramm hat.




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