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Blüten- und Stängelgemüse: schonmal probiert?

Das Blütengemüse beschreibt Gemüsearten, deren Blüten oder Knospen essbar sind. Hierzu zählen Blumenkohl, Broccoli, Romanesco und Artischocken. Bekannte Vertreter des Stängelgemüses sind die folgenden Lebensmittel: Spargel, Stangensellerie, Rhabarber und Gemüsefenchel.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Blüten- und Stängelgemüse

Blütengemüse schmeckt meist sehr aromatisch und intensiv. Auch die Vertreter der Stängelgemüses weisen meist einen sehr scharfen, bis leicht säuerlichen und intensiven Geschmack auf. Stangengemüse ist daher besonders beliebt als pflanzliches Würzmittel oder als Beilage zu herzhaften Gerichten.

Frisches Blüten- und Stängelgemüse in der Detailansicht

Blütengemüse

Blütengemüse ist besonders reich an Ballaststoffen; rund 10 Gramm pro 100 Gramm Produkt stecken in der Regel im Blütengemüse. Ferner zwischen ein und drei Gramm Proteine sowie Kohlenhydrate pro 100 Gramm, was diese insgesamt sehr kalorienarm, aber dennoch sättigend macht. Da Blütengemüse über der Erde wächst, ist ihr Vitamin-C-Gehalt in der Regel recht hoch; bis zu 50 Milligramm pro 100 Gramm sind keine Seltenheit. Blütengemüse enthält auch große Mengen an Kalium, Kalzium und Magnesium sowie Natrium.

Stängelgemüse

Das Stängelgemüse liefert im Schnitt eine ähnliche Makronährstoffverteilung. Auch in diesem befinden sich im Regelfall rund 10 Gramm pro 100 Gramm an Ballaststoffen sowie zwischen ein und drei Gramm Proteine, beziehungsweise Kohlenhydrate. Erwähnung finden sollte an dieser Stelle aber auch noch der hohe Anteil an Vitamin K, beziehungsweise an Folsäure, der im reifen Stängelgemüse steckt. Gleichzeitig liefert Stängelgemüse auch beträchtliche Mengen an Vitamin A und B sowie E. Stängelgemüse hat, wie auch das Blütengemüse, große Mengen an Kalium, welches basisch wirkt und den pH-Wert senkt.


Herkunft

Wo kommt Blüten- und Stängelgemüse ursprünglich her?

Ein Großteil des heute verzehrten Blütengemüses stammt ursprünglich aus dem Raum Kleinasien. Zu nennen ist dabei vor allem der Blumenkohl, der zunächst nur in Kleinasien bekannt war. Erst im 16. Jahrhundert verbreitete sich das Blütengemüse allmählich auch in Europa. Während mittlerweile einheimisches Blütengemüse auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst (zum Beispiel Blumenkohl, Broccoli oder Romanesco), gibt es aber auch exotisches Blütengemüse (beispielsweise Artischocken oder Kapern), das importiert wird. Der Anbau von Stängelgemüse erlebte hingegen erst im 20. Jahrhundert einen gewissen Hype im europäischen Raum. Zunächst wurde in Europa nur der Rhabarber professionell kultiviert.

Im anglo-amerikanischen Raum ist der Stangensellerie seit jeher beliebt, inzwischen wird auch dieser in großem Umfang in Europa angebaut. Auch Stängelgemüse wird bereits seit Jahrtausenden gegessen. Die Entdeckung als Lebensmittel geschah jedoch eher zufällig, da Stängelgemüse, ebenso wie Blütengemüse, in der Regel nicht roh verzehrt werden kann, sondern zunächst gekocht, gedünstet oder gebraten werden muss. Stängelgemüse wird heute nahezu überall auf der Welt angebaut. In Europa sind Italien, Spanien und Frankreich die Hauptanbauländer für Stängelgemüse. Auch das Blütengemüse wird in eher südlicheren Gefilden angebaut, hier vorrangig in Portugal, Spanien, der Türkei, Ägypten und Israel sowie in den USA und auch in China. Aufgrund der abweichenden Reifezeiten ist Blüten- und Stängelgemüse nahezu ganzjährig erhältlich. 


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Blüten- und Stängelgemüse verwendet werden?

Frisches Blüten- und Stängelgemüse in der Detailansicht

Blüten- und Stängelgemüse kann aufgrund des hohen Ballaststoffanteils in der Regel nicht roh verzehrt werden; eine Ausnahme macht hier der Stangensellerie. Deswegen ist Blüten- und Stängelgemüse vor allem im gekochten oder gedünsteten Zustand beliebt. Hierbei eignet es sich zum Beispiel als gesunde Gemüsebeilage zu herzhaften Gerichten, aber auch als Zutat zur Zubereitung von Smoothies. Darüber hinaus ist Blütengemüse und Stängelgemüse auch als Hauptzutat in Gemüsegerichten wie zum Beispiel in Gemüsepfannen oder Gemüseaufläufen in Verbindung mit Käse oder Sahnesoßen beliebt.


Inhaltsstoffe

Das steckt in Blüten- und Stängelgemüse

Frisches Blüten- und Stängelgemüse in der Detailansicht

Der hohe Ballaststoffanteil im Blüten- und Stängelgemüse ist vor allem gesund für die Verdauung. Ebenfalls vorteilhaft ist beim Stängelgemüse der immunstärkende Effekt, der durch die großen Mengen an verschiedenen Vitaminen gewährleistet wird. Beim Blütengemüse überwiegt hingegen der Mineralstoffanteil, der für einen gesunden Stoffwechsel sorgt. Ferner stecken noch zahlreiche, sekundäre Pflanzenstoffe im Blüten- und Stängelgemüse, die antioxidant und gefäßerweiternd wirken.




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