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Pausenbrot: Ideen für die Brotdose

Ein gutes Pausenbrot versorgt Kinder in der Schule und im Kindergarten mit ausreichend Energie für das Lernen und das Spielen. Praktische Tipps und schnelle Rezeptideen, die für eine ausgewogene Zwischenmahlzeit sorgen, findest du in unserem FamilienMoment.

✔️ in Zusammenarbeit mit Julia von @mamiblock

Energielieferant

Das Pausenbrot – die gesunde Zwischenmahlzeit

Wenn dein Kind den halben oder den ganzen Tag außer Haus verbringt, ist es wichtig, dass es regelmäßig isst. Nahrung liefert die Energie, die Kinder zum Spielen, Lernen und Wachsen brauchen. Da sie sich noch entwickeln, sollten sie über den Tag verteilt mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Gerade bei Schulkindern trägt eine ausgewogene Ernährung außerdem zu besserer Konzentration bei.

Wie viele Mahlzeiten sollten Kinder am Tag aufnehmen?

Der Magen von Kindern ist kleiner als der von Erwachsenen. Mit den drei Hauptmahlzeiten allein lässt sich ihr Energie- und Nährstoffbedarf oft nicht vollständig decken. Mehrere ausgewogene, über den Tag verteilte Zwischenmahlzeiten helfen, die Energiespeicher immer wieder aufzufüllen. 

Wann sollten die Kinder die Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen?

Um die bedarfsgerechte Nährstoff- und Kalorienzufuhr für dein Kind zu gewährleisten, sollte es möglichst regelmäßig und jeden Tag zu ähnlichen Zeiten essen. Wenn Kinder längere Zeit nichts essen, lässt die Konzentration nach, sie fühlen sich schneller müde oder werden unruhig. Ein ausgewogenes Pausenbrot liefert die wichtigen Nährstoffe, die Körper und Gehirn unterstützen.

Wie viel und wann Kinder essen möchten, kann unterschiedlich sein. Manche frühstücken zu Hause ausgiebig, andere haben am Morgen noch wenig Appetit und essen erst in der Pause mehr. Kinder, die sehr aktiv sind, benötigen mehr Energie als solche, die sich weniger bewegen. Letztlich ist auch das Alter des Kindes entscheidend.

Wie abwechslungsreich sollten Zwischenmahlzeiten sein?

Abwechslung macht Spaß. Das gilt auch für das Pausenbrot. Dein Kind wird die mitgegebenen Mahlzeiten lieber essen, wenn sie ihm schmecken und appetitlich aussehen. Sorge für Abwechslung und variiere den Brotbelag. Lege immer wieder unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten zum Knabbern bei. 


Videos von Julia @mamiblock

So sorgst du für Abwechslung in der Brotdose

Julia von @mamiblock stellt euch in diesen Videos Rezepte für die Brotdose vor. Die Ideen sind unkompliziert, lecker und lassen sich nach eigenem Belieben im Handumdrehen individuell abwandeln. 

Fünf Ideen für eine abwechslungsreiche Brotdose

Für einen leckeren Pausensnack in der Schule oder im Kindergarten präsentiert Julia von @mamiblock schnelle Ideen für den Inhalt der Brotdose.

Brezelsandwich und Spieße

Schnell und unkompliziert füllst du die Brotdose mit Käse-Trauben-Spießen, eingefrorenen Salzbrezeln mit Erdnussbutter, frischen Erdbeeren und Jumbo-Cashewkernen.

Igelbrötchen mit Heidelbeerjoghurt

Für die Igelbrötchen mischst du alle Zutaten und backst den Teig 15 Minuten. Fülle die Brotdose außerdem mit Salami, einer halben Maracuja, einem Joghurt mit gefrorenen Beeren und einem Stück Gurke.

Schnelle Sandwichrollen

Bestreiche entrindetes und flach gerolltes Toastbrot mit Frischkäse und belege es zum Beispiel mit Spinat, Gurke oder Fleischwurst. Rolle die Scheiben auf und schneide sie in der Mitte durch. Julia fügt gehobelte Karottenscheiben, Gurkenstücke und Kirschen hinzu.

Herzhafte Hackbällchen-Lollis

Für die Hackbällchen gib gewürfelte Trockenfrüchte, Paniermehl und ein Ei zum Hackfleisch und forme daraus kleine Kugeln. Brate sie in der Pfanne an und spieße sie nach dem Abkühlen auf je eine Sesamstange auf. Zu den Frucht-Lollis legt Julia kleine Tomatenspieße und Zuckererbsen. Als Dip für die Hackbällchen eignet sich Ketchup.

Knusperriegel und Bananensandwich

Für die Knusperriegel vermischst du zerkleinertes Studentenfutter mit Haferflocken, Ei und Honig. Streiche die Masse auf ein Backblech. Nach circa 15 Minuten im Ofen lässt sich die Masse in kleine Rechtecke schneiden. Apfelmark eignet sich als Dip. Für das Bananensandwich schneidest du eine Banane in Scheiben, bestreichst sie mit Erdnussbutter, klappst sie zu und legst sie ins Tiefkühlfach. Ein paar Kirschen füllen das letzte Fach dieser Brotdose.

Leckere Ideen für die Brotdose

Julia von @mamiblock zeigt im Video, wie du mit kreativen und einfachen Snacks für die Brotdose deine Kinder für gesundes Essen begeistern kannst.

Gemüsetaler

Stich mit kleinen Ausstechformen Motive aus Karottenscheiben aus und stecke sie in andere Gemüsescheiben, zum Beispiel in Gurken. So entstehen bunte Gemüsetaler.

Obst verzieren

Ein kleines lachendes Gesicht auf der Mandarinenschale oder ein kurzer Schriftzug auf der Bananenschale sorgen für einen Überraschungseffekt in der Brotdose.

Wackelaugen für den Spaßfaktor

Selbstklebende Wackelaugen auf verpackten Käsesnacks oder auf einer Kiwi verwandeln den Snack im Handumdrehen in eine lustige Figur.

Sandwich-Piekser

Kleine Piekser mit bunten Motiven lassen sich einfach in belegte Brote oder Sandwiches stecken und machen sie optisch gleich interessanter.

Obst- und Gemüsespieße

Mit kleinen Holzspießen lassen sich schnell Snacks wie Trauben mit Käsewürfeln oder Obststücke zusammenstellen.

Joghurt kreativ kombinieren

Naturjoghurt wird zum leckeren Pausensnack, wenn er mit Marmelade, Fruchtmus oder Müsli ergänzt wird. Fülle die Zutaten getrennt voneinander in kleine Behälter.


Brotdose füllen

Die Brotdose ausgewogen und nährstoffreich füllen

Das Pausenbrot für Kinder sollte möglichst abwechslungsreich und sättigend sein. Eine Mischung aus Getreideprodukten, Obst und Gemüse sowie eiweißreichen Lebensmitteln wie Käse, Joghurt oder Nüssen versorgt die Kleinen mit wichtigen Nährstoffen und liefert Energie für den Schul- oder Kindergartentag.

Vollkornprodukte

Vollkornbrot ist eine besonders nährstoffreiche Grundlage für das Pausenbrot, da es viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthält. Idealerweise besteht das Brot zu einem großen Teil aus Vollkorn. Wenn dein Kind reines Vollkornbrot noch nicht mag, kannst du auch zu Mischbrot oder Sorten mit Körnern, zum Beispiel Sonnenblumenkernbrot, greifen. Erhöhe den Vollkornanteil Schritt für Schritt, meistens ist es einfach eine Frage der Gewöhnung. Weißbrot sättigt weniger lange und enthält deutlich weniger Nährstoffe, weshalb es eher die Ausnahme in der Brotdose sein sollte.

Milchprodukte

Käse, Quark und andere Milchprodukte sind wichtige Kalziumlieferanten. Der Mineralstoff unterstützt das Wachstum deines Kindes. Plane daher für das Pausenbrot immer auch Milchprodukte ein – sei es Käse auf dem Brot, Milch zum Trinken oder eine Quarkspeise. Wenn dein Kind keinen Käse auf dem Brot mag, kannst du auch kleine Käsewürfel zum Snacken mitgeben.

Wurst

Wenn du dich für Wurst als Belag für das Pausenbrot entscheidest, sind magere Sorten eine gute Wahl. Dazu zählt zum Beispiel Geflügelaufschnitt. Sie liefern Eiweiß, das für Wachstum und Entwicklung wichtig ist. Beliebte Sorten wie Salami oder Mortadella enthalten meist mehr Fett und eignen sich daher eher als gelegentliche Abwechslung. Wichtig ist vor allem, dass das Pausenbrot insgesamt ausgewogen zusammengestellt ist und deinem Kind schmeckt.

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Zudem sorgen sie für knackige und farbige Abwechslung in der Brotbox. Belege das klassische Pausenbrot mit Salat, Gurken- oder Tomatenscheiben und schneide beispielsweise Paprika- oder Möhrensticks.

Wichtige Nährstofflieferanten

Je nach Obst- und Gemüsesorte erhalten die Kinder verschiedene Nährstoffe. Vitamin C ist in Beeren oder Orangen enthalten, Folsäure in Beeren oder Birnen. Nektarinen enthalten viel Vitamin A und Provitamine. Zudem liefern sie zusätzlich Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen.

Gurke, Kohlrabi und Paprika enthalten Vitamin C sowie Folsäure. Gurken liefern außerdem noch Vitamin K, Paprika Vitamin A, B6 und E. Auch andere Gemüsesorten sind prall gefüllt mit Nährstoffen. Je nach Sorte wird hier Kalium, Magnesium, Eisen, Jod oder Kalzium geliefert.

Wenn dein Kind Obst sehr gerne mag, solltest du darauf achten, zuckerarme Sorten zu wählen. Denn manche Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Dazu gehören:

Kräuter

Kräuter sind wahre Nährstoffpakete und haben eine große Vitamin-Power. Zudem können sie mit ihrem Geschmack viele Speisen aufwerten. Achte bei den Zwischenmahlzeiten für Kinder darauf, nicht zu stark schmeckende Kräuter zu verwenden. Ideal sind beispielsweise Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Basilikum und Dill.

Nüsse

Nüsse sollten in der Brotdose nicht fehlen, schließlich liefern sie wichtige Nährstoffe. Sie enthalten neben ungesättigten Fettsäuren auch hochwertiges Eiweiß, Ballast- und Mineralstoffe sowie Vitamine.

Gib Kindern unter drei Jahren keine Nüsse zu essen, da die Gefahr des Verschluckens sehr hoch ist. Ab dem Alter von drei bis vier Jahren ist das Risiko geringer. Achte allerdings weiterhin darauf, dass die Kinder die Nüsse im Sitzen und unter Aufsicht essen.

Eine Handvoll Nüsse am Tag ist wegen des hohen Kaloriengehalts völlig ausreichend. Orientiere dich bei der Wahl der Sorte daran, was dein Kind am liebsten knabbert.

Süßes

Die meisten Kinder freuen sich über etwas Süßes in der Brotdose. Wichtig ist, dass das Pausenbrot insgesamt ausgewogen bleibt und vor allem sättigende Lebensmittel wie Vollkorn, Obst, Gemüse und Eiweiß enthält. Wenn du etwas Süßes mitgeben möchtest, sind selbstgemachte Varianten meist eine gute Wahl. Mache zum Beispiel kleine Frucht- oder Müsliriegel auf Vorrat selbst. So bestimmst du selbst den Zuckeranteil.


Rezepte

Kreative Ideen für leckere Zwischenmahlzeiten

Damit dein Kind noch mehr Spaß beim Essen hat, solltest du die Art der Zwischenmahlzeit variieren. Es muss nicht immer Brot sein. Auch bunte Wraps oder kalte Pfannkuchen sowie Rohkostspieße oder Salate sind schöne Alternativen, mit denen du die Brotbox füllen kannst. Lass dich von unseren Rezeptideen inspirieren.


Tipps für die Brotdose

So hältst du Brot, Obst und kleine Snacks frisch

Damit deine zubereiteten Leckereien lange frisch und ansehnlich bleiben, haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt:

  • Snacks aus dem Tiefkühlfach: Lagere Käse, Wurst und Snacks wie kleine Brezeln oder Bananenscheiben mit Erdnussbutter über Nacht im Tiefkühlfach, sodass du sie am Morgen nur noch in die Brotdose füllen musst. Beim Verzehr haben die Snacks dann die perfekte Konsistenz und sehen noch appetitlich aus. 
  • Lebensmittel vorbehandeln: Manche Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel oder Avocados kannst du mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht so schnell braun werden.
  • Lebensmittel trennen: Brotdosen mit mehreren Fächern sorgen dafür, dass feuchte Lebensmittel wie Gurken das Brot nicht aufweichen.
  • Brot schützen: Schlage Brot zum zusätzlichen Schutz in Papier oder in ein Tuch ein. So bleibt es frisch und saftig.
  • Naturbelassen: Hart gekochte Eier, Mandarinen und Bananen kannst du einfach ungeschält mitgeben, so bleiben sie länger frisch. 
  • Dips getrennt verpacken: Gib Hummus, Joghurt oder Frischkäse-Dip in kleinen, dicht verschließbaren Behältern mit.
  • Clever schichten: Tomaten- und Gurkenscheiben sollten nie direkt auf der Brotscheibe liegen, sondern durch eine Scheibe Käse oder ein Salatblatt davon getrennt werden. So wird das Brot nicht matschig.

Brotdose kaufen

Welche Brotdosen eignen sich für Kinder?

Bevor du die Brotdose für deinen Nachwuchs füllst, spielt auch die Wahl der richtigen Box eine wichtige Rolle. Auf Ausflügen, in der Kita oder Schule muss sie einiges aushalten. Die richtige Brotdose sorgt außerdem dafür, dass das Pausenbrot frisch bleibt, appetitlich aussieht und sicher transportiert werden kann. Sie sollte stabil, gut zu reinigen, leicht zu öffnen und gleichzeitig dicht sein.

Material

Die Brotdose muss robust sein, denn sie begleitet dein Kind täglich in die Schule oder in den Kindergarten. Stabiler Kunststoff oder Edelstahl ist gut geeignet. Besonders praktisch sind Dosen, die spülmaschinengeeignet sind. Das spart dir jede Menge Zeit beim Reinigen.

Du solltest ebenfalls darauf achten, dass das Behältnis BPA-frei ist. BPA, kurz Bisphenol A, ist eine chemische Verbindung, die als hormoneller Schadstoff gilt und oft zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird. In direktem Kontakt kann dieser Stoff an Lebensmittel abgegeben werden und deinem Kind langfristig schaden.

Verschluss

Dein Kind sollte seine Brotdose selbstständig und ohne Anstrengung öffnen sowie sicher wieder schließen können. Teste die Handhabung vor dem ersten Ausflug mit deinem Kind, um später Frust zu vermeiden. Besonders geeignet sind Brotdosen mit nur einem Verschluss, die sich schnell öffnen lassen.

Transport

Eine gute Brotdose sollte auslaufsicher sein. Wenn das Essen in der Tasche statt im Bauch landet, sind Frust und Hunger vorprogrammiert. Mit einer zuverlässigen Abdichtung bleibt der Inhalt dort, wo er hingehört, und andere Dinge im Schulranzen oder in der Tasche bleiben sauber. 

Aufteilung

Entscheide dich für eine Brotdose, die in mehrere Fächer aufgeteilt ist. Früchte, Nüsse, Dips und Brot kommen sich so nicht in die Quere, alles bleibt länger frisch, die Brotdose wirkt übersichtlich und der Inhalt bleibt appetitlich.


Über Julia von @mamiblock

DIY-Expertin

Porträt: Julia von @mamiblock

Julia ist Lehrerin und Mutter von zwei Kindern. Sie gründete nach der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr 2014 den mamiblock. Darin sammelt sie praktische Tipps, Tricks, Momhacks sowie Rezeptideen und bündelt sie im Videoformat auf ihrem YouTube-Kanal. Ihre alltagstauglichen Ideen stellt sie bei FamilienMomente vor und inspiriert damit Eltern und junge Familien.


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