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Amaranth: Wunderkorn der Inkas

Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit gilt Amaranth als Kulturpflanze. Sowohl Inkas, als auch Azteken und Mayas nutzten die getreideähnlichen, an Hirse erinnernden, Körner als Hauptnahrungsmittel. 

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Amaranth 

Amaranth in der Detailansicht

Der Name Amaranth kommt aus dem griechischen uns bedeutet so viel wie „die Eine, die ewig blüht/nie vergeht“. Amaranth gilt als sehr gesundes Lebensmittel, da es nicht nur viele wertvolle Inhaltsstoffe besitzt, sondern diese auch in großen Mengen vertreten sind. Amaranth ist glutenfrei und somit ein vollwertiger Getreideersatz bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Der starke Eisengehalt ist zum Beispiel bei Eisenmangel in der Schwangerschaft sehr förderlich. Allerdings ist es nicht für Kleinkinder und Säuglinge geeignet, da es Stoffe enthält, die die Aufnahme von Proteinen, Vitaminen und Spurenelementen nur begrenzt ermöglicht.


Herkunft

Wo kommt Amaranth ursprünglich her?

Amaranth ist eine sehr alte Kulturpflanze die in Zentral- und Südamerika beheimatet ist. In mexikanischen Gräbern konnten fast 9.000 Jahre alte Amaranthsamen nachgewiesen werden. Bei den Azteken war Amaranth neben Mais Hauptnahrungsmittel.


Saison

Wann hat Amaranth Saison?

Die Ernte von Amaranth ist von September bis Oktober. Im Handel ist Amaranth ganzjährig verfügbar.


Verwendung und Lagerung

Wozu kann Amaranth verwendet werden und wie wird er gelagert?

Amaranth in der Detailansicht

Durch Einweichen in Wasser wird der Gehalt von Gerbstoffen reduziert. Der Verzehr einer täglichen Portion von Amaranth ist unbedenklich. Man kann es als gepufftes Korn im Müsli essen, als Mehl weiterverarbeiten, oder auch die eingeweichten Körner zubereiten beispielsweise in einer Amaranth-Gemüsepfanne. Die Lagerung von Amaranth ist mit der von Getreidesorten vergleichbar – das heißt, eine dunkle und trockene Lagerung ist zu empfehlen, idealerweise luftdicht. Unter idealen Umständen bleibt Amaranth zwölf Wochen frisch. Aufgrund des hohen Fettgehaltes wird es leicht ranzig. 


Inhaltsstoffe

Das steckt in Amaranth

Da Amaranth als blutbildend, sowie blutstillend, blutreinigend und entzündungshemmend gilt, wird es bei anämischen Personen gern als Pflanzensud gereicht. Amaranth ist reich an Gerbstoffen und verfügt über eine hohe Nährstoff-, sowie Vitalstoffdichte, die mögliche Antinutritiva (hier: Gerbstoffe) kompensieren. Neben dem Lebensmittel Amaranth, gibt es auch einen Farbstoff mit demselben Namen, der unter der Bezeichnung E 123 bekannt ist. Dies ist ein synthetisch hergestellter Azofarbstoff, der Verwendung als Lebensmittelfarbe findet. Der Farbstoff E 123 kann Hautreizungen auslösen und sollte somit für Kinder unzugänglich sein. Außerdem sollten Menschen, die eine Allergie gegen Aspirin haben, diesen Stoff meiden. 

Nährwert
 

kcal: 370 kcal

Kohlenhydrate: 56.8 g

Eiweiß: 14.6 g

Fett: 8.8 g

Vitamine

 

Vitamin A: 3 µg

Vitamin B1: 0.8 mg

Vitamin B2: 0.19 mg

Vitamin B6: 0.4 mg

Vitamin C: 0 mg

Vitamin E: 1.4 mg

 

Mineralstoffe

 

Calcium: 214 mg

Eisen: 9 mg

Kalium: 484 mg

Magnesium: 308 mg

Natrium: 25 mg




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