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Food-Trends / 06. Dezember 2016

Krumme Gurken und Co: Schräges Obst und Gemüse erobert den Handel

Zu klein, zu groß, falsche Farbe – krumme Gurken, dreibeinige Karotten, herzförmige Kartoffeln und fleckige Riesenäpfel hatten lange schlechte Karten. Da bekanntlich aber nichts perfekt ist und viel zu viele Lebensmittel verschwendet werden, finden die als Misfits bezeichneten schrägen Sonderlinge immer häufiger den Weg in den Einkaufswagen.

Krumme Gurken und Co: Schräges Obst und Gemüse erobert den Handel
© DOC RABE Media - Fotolia

Umdenken findet statt, um Lebensmittelverschwendung einzudämmen


Da Kunden eine möglichst perfekte Optik bevorzugen, bleibt oft ein Großteil des angebauten Obsts und Gemüses auf Feld, Acker und Plantage zurück – schätzungsweise ein Drittel bis die Hälfte. Dabei sagen optische Makel nichts über den Geschmack aus. Krumme Gurken beispielsweise schmecken genauso gut wie kerzengerade. Apropos: Für Gurken galt von 1988 bis 2009 eine EU-Norm, die festlegte, wie stark die Gurke gekrümmt sein darf. Auch wenn die vielfach kritisierte Norm längt aufgehoben wurde, wird sie in der Praxis noch häufig angewendet: Weniger stark gekrümmte Gurken lassen sich effizienter transportieren.

Beim Einkauf also auch mal zu unperfektem Obst und Gemüse greifen und damit der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.