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Vegan und vegetarisch grillen: leckere Rezeptideen

Knackig-bunt und abwechslungsreich: Vegan und vegetarisch grillen macht einfach Spaß. Mit fleischlosen Burgern, Salaten sowie Variationen von Grillgemüse und -käse wird es geschmacklich nicht langweilig. Denn: Weniger Fleisch heißt nicht weniger Vielfalt auf dem Teller. Bei herzhaften Grill-Rezepten schlagen nicht nur Veganer- und Vegetarierherzen höher, sondern auch eingefleischte Grillfans greifen gerne zu. Hier kommen die besten Rezepte für den Rost!

Auf einen Blick

Inhalte dieser Seite auf einen Blick  

  • Grillen ohne Fleisch: Welche Gemüse- und Obstsorten eignen sich am besten?
  • Fleischersatz und Käse: Wertvolle Proteine vom Grill
  • Von Burgern bis Soßen: Die leckersten Grill-Rezepte

Vorbereitung

Vegetarisch und vegan grillen: Einfach und gut

Du ernährst dich vegetarisch, vegan oder willst beim nächsten Grillabend sowohl Fleischesser als auch Vegetarier und Veganer glücklich machen? Das ist viel leichter als du vielleicht denkst. Gegrillte Auberginen mit Feta, gefüllte Champignons mit Sour Cream oder krosser Halloumi mit Tsatsiki – vegetarische Grill-Rezepte sind herzhaft und richtig lecker. Und auch die vegane Ernährung hat so einiges zu bieten! Nicht nur Alternativen zum Grillfleisch sind vielfältig und köstlich, sondern auch cremige Soßen, Dips und Mayonnaise kannst du spielend einfach ohne tierische Produkte zubereiten. Damit du gut auf deinen nächsten Grillabend vorbereitet bist, findest du hier Inspiration für die ganze Palette an Grill-Rezepten: von Grillgemüse, Käse und Fleischersatz bis zu Soßen, Brot und Salat.


Grillgemüse

Welche Gemüse- und Obstsorten eignen sich für den Grill?

Zu den Klassikern zählen neben Maiskolben gegrillte Zucchini und Paprika. Auch Kartoffeln, Süßkartoffeln, Tomaten, Champignons und Auberginen sind beliebtes Grillgemüse. Im Grunde kannst du aber alles auf den Grill legen, was dir gut schmeckt. Und daraus nicht nur Beilagen, sondern leckere Hauptgerichte kreieren. Auch Avocado, grüner Spargel, Kürbis, Fenchel, Möhre und Artischocke schmecken gegrillt hervorragend. Eine Spur extravaganter wird es mit Obst: Hast du zum Beispiel schon mal gegrillte Ananas probiert? Auch Bananen, Wassermelone oder Nektarinen vom Grill sind köstlich! 

Und so lange braucht das vegetarische Grillgut, bis es gar ist:

  • 6 bis 8 Minuten bei direkter Hitze: in Scheiben geschnittene Auberginen und Zucchini, geviertelte Paprika und halbierte Tomaten
  • 8 bis 10 Minuten bei direkter Hitze: ganze Champignons und geschälter Spargel
  • 15 bis 20 Minuten bei indirekter Hitze: in Blätter oder Alufolie eingewickelte Maiskolben und ganze Paprika
  • 50 bis 60 Minuten bei indirekter Hitze: in Alufolie gewickelte Kartoffeln oder Süßkartoffeln

Du hast Lust, mal etwas Neues auszuprobieren? Diese vegetarischen und veganen Rezepte bringen richtig Abwechslung auf deinen Grillteller. Probiere doch mal gegrillte Avocado mit Tomatensalsa, geschmorte Aubergine, gegrillte Artischocken mit Tomaten-Feta-Füllung, gegrillten Radicchio mit Nektarinen oder gegrillte Spieße mit Tofu und Kürbis aus.


Käse und Fleischersatz

Vegetarische Proteine vom Grill

Eine tierische, aber dennoch vegetarische Alternative zum Fleisch ist Käse. Hier eignen sich Feta, Halloumi und Grillkäse sowie Hartkäse oder andere feste Käsesorten aus Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch. Um zu vermeiden, dass das Fett vom Käse durch den Rost tropft, verwendest du sowohl für feste als auch für weiche Käsesorten Alufolie, eine Grillpfanne oder eine feuerfeste Schale. Läuft dir beim Anblick von schmelzendem Käse auch das Wasser im Mund zusammen? Dann probier doch mal unsere köstlichen Rezepte mit Käse: Halloumi vom Grill mit Möhren- und Zucchinistreifen und fruchtiger Grillfeta – einmal klassisch mit Gemüse, einmal fruchtig mit Trauben und einem Schuss Wein.

Als Fleischersatz eignen sich zum veganen Grillen pflanzliche Produkte wie Seitan, Tofu und Tempeh besonders gut – zum Beispiel deftig mariniert in Form von Steak- und Würstchenersatz. Das Gute an Tofu und anderen Ersatzprodukten: Sie liefern neben wertvollem Eiweiß auch Kohlenhydrate und damit eine ordentliche Portion Energie. 

Auch Burger-Fans kommen deshalb beim Grillen voll auf ihre Kosten. Als Patty eignen sich neben Soja und Produkten auf Weizeneiweißbasis auch Varianten aus Jackfruit, Pilzen, Sonnenblumenkernen, Erbsenprotein oder Lupinen. Wenn du Veganer bist, dann sind diese beiden veganen Varianten wie für dich gemacht. Sie punkten mit knackigem Gemüse, fruchtiger Note und rauchigem Aroma. Unser veganer Gemüseburger wird durch das Jackfruit-Curry zum Geschmackshighlight. Dem veganen Onion-Burger verleiht der Avocado-Granatapfel-Salat das gewisse Etwas. Tipp: Mit selbstgemachter Barbecue-Soße sorgst du für den ultimativen Feinschliff.


Beilagen

Würzen, marinieren, dippen: Vegane Soßen, Marinaden und Brot 

Die Einkaufsliste ist abgehakt, das Gemüse geschnippelt und der Grill angeschmissen. Zeit, sich um die Würzung zu kümmern. Damit dein Gemüse schön saftig bleibt und nicht verbrennt, streichst du es vorab am besten mit ein wenig Öl ein. Danach kannst du es nach Geschmack marinieren. Für ein intensiveres Aroma kannst du dein Gemüse vorab für mehrere Stunden in einer Marinade aus zum Beispiel Essig, Öl, Senf, Honig, Knoblauch und Gewürzen einlegen. Besonders frisch schmeckt’s mit einem Schuss Zitrone und frischen Kräutern. Gut zu wissen: Salz verhindert das Eindringen von Aromen und entzieht dem Gemüse Wasser. Deswegen sollte es immer erst kurz vor dem Grillen oder sogar danach hinzugefügt werden.

Eins ist klar: Wenn du grillen möchtest, darfst du diese zwei Komponenten auf keinen Fall vernachlässigen: Brot und Soßen. Ob Stockbrot vom Grill mit (oder ohne) Bergkäse und Brombeeren oder gefüllte Mini-Brötchen. Ob herzhaft oder süß, würzig oder rauchig. Diese Rezepte dürfen in keiner veganen Küche fehlen. Denn vegane Remoulade, vegane Kräuterbutter und vegane Barbecue-Soße sind ganz einfach selbst gemacht.


Salate

Die perfekten Salate für jeden Grillabend

Und zu guter Letzt: Was darf beim Grillen natürlich nicht fehlen? Na klar, der Salat. Von grünen Blattsalaten, Gemüse- oder Nudelsalat bis zum beliebten Kartoffelsalat, je mehr Varianten es zur Auswahl gibt, desto besser. Der Salat muss nicht nur als Beilage gereicht werden, sondern kann, zumindest in Teilen, auch auf dem Rost landen: Gegrillte Salatherzen mit Cherrytomaten und Aceto Balsamico sowie Salat von gegrilltem Spargel mit Kartoffeln und Mozzarella sind eine tolle warme Alternative zu herkömmlichen Nudel-, Kartoffel- oder Blattsalaten und ergänzen jede Sammlung an vegetarischen und veganen Grill-Rezepten.

Möchtest du dir einen eigenen Salat zusammenstellen, kannst du deiner Kreation mit einem veganen Dressing den gewissen Kick verleihen. Als Basis eignen sich Pflanzenöle wie Olivenöl oder Sesamöl. Dazu passen zum Beispiel Limetten- oder Zitronensaft mit Tahini und Apfeldicksaft, Senf oder verschiedene frische oder getrocknete Kräuter mit Balsamico- oder Fruchtessig. Für die Süße in Dressing und Soßen können Vegetarier auf Honig zurückgreifen, Veganer nehmen stattdessen einfach Ahornsirup. Zum Schluss Salz und Pfeffer nicht vergessen.



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